Australien verschärft die Maßnahmen gegen Online-Betrug angesichts des starken Anstiegs von Kryptobetrugsfällen

- ASIC weitet seine Befugnisse zur Entfernung von Inhalten auf Social-Media-Anzeigen aus.
- Die Kommission beseitigt durchschnittlich 130 Anlagebetrugsfälle pro Woche.
- ASIC meldet sechs Verurteilungen und zivilrechtliche Strafen in Höhe von fast 58 Millionen Dollar.
Australien weitet angesichts zunehmenden Kryptobetrugs die Bekämpfung von Betrugswebseiten auf Anzeigen in sozialen Medien aus. Seit die australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) vor zwei Jahren die Befugnis zur Abschaltung solcher Webseiten erhalten hat, wurden über 14.000 Webseiten mit Anlagebetrug und Phishing-Angriffen geschlossen, im Durchschnitt etwa 130 pro Woche.
die Kommission nannte KI-Washing, betrügerische Website-Vorlagen, die Ausnutzung von Dritten, gefälschte Nachrichtenartikel und Cloaking als die am häufigsten angewandten Betrugstaktiken bei Investment-Websites. In ihrem Bericht für 2024 warnte sie zudem vor Deepfakes und anderen KI-generierten Bildern und erklärte, diese erschwerten es den Nutzern zusätzlich,dentBetrug
ASIC warnt Anleger zu besonderer Vorsicht vor Investitionen
Australische Behörden warnen Anlagebetrügereien . Seit Juli 2023 hat die ASIC die Entfernung von über 14.000 betrügerischen Webseiten und Anzeigen veranlasst, wobei mindestens 3.000 Betrugsfälle mit Kryptowährungen in Verbindung stehen. Nun weitet die ASIC ihre Befugnisse zur Bekämpfung solcher Betrugsmaschen auf Anzeigen in sozialen Medien aus.
Die stellvertretende ASIC-Vorsitzende Sarah Court erklärte, die traditionellen Instrumente der Aufsichtsbehörde, darunter Ermittlungen, Gerichtsverfahren und administrative Durchsetzung, seien zwar weiterhin wichtig, reichten aber nicht aus, um dem Anstieg von Online-Betrug entgegenzuwirken. Die Möglichkeit der Behörde, Webseiten abzuschalten, sei ein Beispiel dafür, wie sich die ASIC weiterentwickle, um den Herausforderungen zu begegnen und die australische Bevölkerung vor Betrügern zu schützen, fügte sie hinzu.
Sie fügte hinzu, dass die Ausweitung auf Social-Media-Werbung dazu beitragen werde, mehr Betrüger daran zu hindern, Menschen in Online-Investitionsbetrügereien zu locken und australische Verbraucher zu schützen.
Sie rief die Australier außerdem zur Vorsicht auf und betonte, dass noch viel zu tun sei. Anlagebetrug ist nach wie vor die Hauptursache für finanzielle Verluste in Australien. Das Nationale Zentrum zur Bekämpfung von Betrug schätzt die Verluste allein im Jahr 2024 auf 945 Millionen Dollar. Obwohl die Verluste im Vergleich zum Rekordwert von 3,1 Milliarden Dollar im Jahr 2022 um 25,9 % gesunken sind, mahnt die Kommission die Verbraucher weiterhin zur Wachsamkeit, da sich die Betrugsmethoden ständig weiterentwickeln.
Die Kommission riet Australiern außerdem dringend, sich vor Investitionsentscheidungen Zeit zu lassen, sich nicht auf KI-generierte Sicherheitsgarantien zu verlassen und Angebote über soziale Medien wie WhatsApp und Telegram zu meiden. Darüber hinaus forderte sie Nutzer auf, zu prüfen, ob das Unternehmen, in das sie investieren möchten, über eine Lizenz verfügt.
ASIC meldet Strafzahlungen in Höhe von 57,5 Millionen Dollar im ersten Halbjahr
Laut dem jüngsten Update der ASIC führten zu sechs Verurteilungen und zivilrechtlichen Strafen in Höhe von 57,5 Millionen Dollar. Unter den Strafen befand sich eine Geldstrafe von 8 Millionen Dollar für Firstmac Limited. Dies war die erste Durchsetzungsmaßnahme gegen einen Vertriebshändler wegen Nichteinhaltung der DDO-Vorschriften.
Der Oberste Gerichtshof von New South Wales verhängte zudem eine Geldstrafe von 16,8 Millionen Dollar gegen Allianz Australia Insurance Limited und AWP Australia Pty Ltd, nachdem er sie der Abgabe falscher oder irreführender Erklärungen für schuldig befunden hatte. Das Gericht stellte fest, dass Allianz und AWP von 2016 bis 2018 Aspekte ihrer Reiseversicherung falsch dargestellt hatten, indem sie irreführende Informationen auf den Webseiten von Allianz für nationale und internationale Reiseversicherungen veröffentlichten.
Die HCF Life Insurance Company Pty Limited (HCF) wurde mit einer Geldstrafe von 750.000 US-Dollar belegt und zur Veröffentlichung von Richtigstellungen aufgefordert, nachdem festgestellt wurde, dass eine Klausel zu Vorerkrankungen in einigen ihrer Policen Verbraucher wahrscheinlich irreführen würde. Darüber hinaus verklagte die Aufsichtsbehörde Choosi im Juni 2025 wegen falscher Behauptung, Produkte verschiedener Bestattungs- und Lebensversicherer verglichen zu haben.
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