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Die Kritik wächst, nachdem ein renommierter Anwalt die mangelnde Krypto-Aufsicht der SEC hervorgehoben hat

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
Lesezeit: 2 Minuten
SEC
  • Der Anwalt Gerard Scimeca kritisiert den Umgang des SEC-Vorsitzenden Gensler mit der Krypto-Regulierung und bemängelt mangelnde Klarheit und Konsistenz.
  • Scimeca hebt die Vorgehensweise der SEC gegenüber Unternehmen wie Ripple Labs hervor und stellt sie deren Reaktion auf mutmaßlich betrügerische Unternehmen gegenüber.
  • Er hinterfragt, warum sich die SEC auf bestimmte Fälle wie LBRY und Ripplekonzentriert, während sie andere Fälle wie den bankrotten FTX möglicherweise übersieht.

Der Anwalt Gerard Scimeca, Vorsitzender von Consumer Action for a Strongtron(CASE), hat seine Bedenken hinsichtlich des Vorgehens der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) bei der Kryptoregulierung geäußert. Scimecas Kritik konzentriert sich auf den Umgang des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler mit Krypto-Angelegenheiten, insbesondere auf die Unterscheidung zwischen seriösen Krypto-Unternehmen und betrügerischen Firmen wie FTX und Celsius.

Scimecas Kritik

Scimecas Kritik an Genslers Regulierungsansatz wurde in einer Folge des „Thinking Crypto“-Podcasts von Tony Edward deutlich. Im Podcast sprachen Scimeca und Edward über die von ihnen so genannten „dunklen Geheimnisse von FTX“ und erläuterten ihre Sichtweise auf Genslers Vorgehen im Kryptobereich.

Scimecas Hauptargument dreht sich um das seiner Ansicht nach fehlende Versäumnis von Gensler, klare und einheitliche Regulierungen für die Kryptoindustrie bereitzustellen. Er argumentiert, dass dieser Mangel an regulatorischer Klarheit die Kryptoindustrie in einen Zustand der Unsicherheit versetzt habe und sowohl für Unternehmen als auch für Token-Inhaber Unsicherheit schaffe. 

Scimeca verwies auf das Beispiel der Umwelt-, Sozial- und Governance-Vorschriften (ESG), in denen Unternehmen erhebliche Ressourcen investiert haben, um die regulatorischen Rahmenbedingungen einzuhalten.

Mangelnde Klarheit bezüglich Ripple Labs

Ein weiterer von Scimeca angesprochener Punkt ist der Umgang der SEC mit Ripple Labs, dem Blockchain-Unternehmen hinter der Kryptowährung XRP. Scimeca argumentiert, dass die SEC in ihren Verhandlungen mit Ripplenicht ausreichend Klarheit geschaffen und das Unternehmen dadurch in einer Situation der Unsicherheit zurückgelassen habe. 

Er hebt hervor, dass die SEC RippleAnfragen nach Klarstellung zunächst ignorierte, bevor sie abrupt rechtliche Schritte gegen das Unternehmen einleitete. Diese Inkonsistenz in Kommunikation und Durchsetzung habe laut Scimeca ein Klima der Unsicherheit in der Kryptoindustrie geschaffen.

Genslers Fokus und kontrastierende Beispiele

Scimeca lenkte zudem die Aufmerksamkeit auf den Fall von Sam Bankman-Fried, dem Gründer der inzwischen aufgelösten Kryptobörse FTX, der sich derzeit in den USA wegen Betrugs verantworten muss. Scimeca betonte, dass Bankman-Fried im Alter von 31 Jahren einen bedeutenden Vertrag mit dem US-Finanzriesen Goldman Sachs abgeschlossen hatte.

Scimeca nutzte dieses Beispiel, um den deutlichen Kontrast zwischen Genslers Fokus aufzuzeigen und deutete an, dass der SEC-Vorsitzende Unternehmen wie LBRY und Ripple ins Visier nehme, während er möglicherweise betrügerische Firmen wie das inzwischen insolvente FTX übersehe. Er erklärte:

„Es ist schon sehr interessant, dass ausgerechnet dieser Typ, der sich ‚Sam Bankman-Betrug‘ nennt, den Leuten am helllichten Tag die Taschen leert, und Gensler nun gegen LBRY und Ripplevorgeht.“

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