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Apple verlagert die Produktion von Vision Pro nach Vietnam

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Apple verlagert die Produktion von Vision Pro nach Vietnam
  • Apples neues Vision Pro-Headset wird in Vietnam hergestellt.
  • Das Unternehmen produziert auch Smart-Home-Geräte und andere Produkte außerhalb Chinas.
  • Die Markteinführung des faltbaren iPads von Apple verzögert sich aufgrund von Design- und Displayproblemen bis 2029.

Apples neuestes Produkt, das neue Vision Pro Headset, das am Mittwoch mit einem verbesserten M5-Prozessor und einem neu gestalteten Bügel in den Handel kommt, wird in Vietnam gefertigt. Das erste Vision Pro Modell, ausgestattet mit dem M2-Chip und für Februar 2024 angekündigt, wurde ursprünglich in China produziert. 

Obwohl die Headset-Produktion nur einen kleinen Teil der Hardware-Produktion von Apple ausmachte, ist die Verlagerung der Produktion ein weiteres Zeichen für Apples schrittweise Abkehr von China. 

Die iPhone-Produktion findet jedoch weiterhin dort statt.

Berichten zufolge montiert Apple neue Smart-Home-Produkte in Vietnam

Apple befindet sich in einer schwierigen Lage: Das Unternehmen versucht, gute Beziehungen zu Peking zu pflegen, muss aber gleichzeitig die von Trump eingeführten Zölle und die Bestrebungen zur Diversifizierung seiner Produktionsstätten. Der Technologiekonzern hat bereits in diesem Jahr einen erheblichen Teil seiner iPhone-Produktion für US-amerikanische Kunden nach Indien verlagert, um die neuen Zölle auf chinesische Importe zu umgehen. Auch ein Großteil der AirPods, iPads, HomePods und Apple Watches wird in Vietnam gefertigt.

Quellen zufolge sollen die Smart-Home-Produkte der nächsten Generation des Unternehmens – darunter ein Smart-Display, eine Überwachungskamera und ein Tischroboter – in Vietnam gefertigt werden. Der iPhone-Hersteller kooperiert demnach mit dem chinesischen Elektroautohersteller BYD bei der Montage der neuen Smart-Home-Geräte. BYD übernimmt die Endmontage, die Tests und die Verpackung des neuen Smart-Home-Hubs und des Tischroboters.

Neben Indien und Vietnam hat Apple sein Mac-Produktionsnetzwerk auf Thailand und Malaysia ausgeweitet. Das Unternehmen vereinbarte außerdem im Rahmen einer Anfang des Jahres angekündigten Regierungspartnerschaft, die Mesh-Komponenten für die AirPods Max in Indonesien herzustellen.

Neben den Veränderungen im Ausland baut Apple auch seine Produktion in den USA aus. Gemeinsam mit Corning Inc. wird der iPhone-Hersteller künftig das Deckglas für alle iPhones und Apple Watches in den USA fertigen. Flaggschiff-Geräte werden jedoch weiterhin nicht lokal montiert, mit Ausnahme des High-End-Mac Pro, der in Texas hergestellt wird.

Bislang hat das Unternehmen nicht bestätigt, ob alle Vision Pro-Geräte in Vietnam gefertigt werden oder ob einige noch in China montiert werden. Üblicherweise verteilt das Unternehmen die Produktion seiner größeren Produkte jedoch auf mehrere Länder.

Apple hat Schwierigkeiten mit dem Design und der Produktion eines faltbaren iPads 

In diesem Zusammenhang sind Apples jüngste Bemühungen, die iPad-Reihe mit einem großen, faltbaren Display zu aktualisieren, auf technische Schwierigkeiten gestoßen, was den Marktstart möglicherweise verzögert. Das Unternehmen hatte die Markteinführung für 2028 geplant, doch Quellen zufolge haben technische Probleme mit dem Gewicht und der Displaytechnologie den Zeitplan auf 2029 oder später verschoben.

Das Gerät, das voraussichtlich 3.000 US-Dollar kosten wird, befindet sich seit mehreren Jahren in der Entwicklung. Obwohl schon länger Gerüchte über Verzögerungen kursieren, deuten die neuesten Berichte darauf hin, dass Probleme mit dem Scharnier und dem Design die größten Hürden darstellen.

Personen, die mit dem Projekt vertraut sind, gaben an, dass Apple gemeinsam mit Samsung Display Co. an einem etwa 18 Zoll großen Panel arbeitet. Das Design soll die bei faltbaren Bildschirmen üblicherweise sichtbare Falte reduzieren – eine Strategie, die Apple auch für sein kommendes faltbares iPhone anwenden will.

Die Entwicklung eines faltbaren 18-Zoll-Bildschirms erwies sich dennoch als technisch anspruchsvoll und kostspielig; die geschätzten Preise liegen fast dreimal so hoch wie die des 13-Zoll-iPad Pro. Das neue Tablet würde, wie das aktuelle Pro-Modell, auf OLED-Technologie setzen, die brillante Bilder und ein schlankeres Design ermöglicht.

Apples faltbares iPhone verzögert sich. Das Smartphone, über das schon lange spekuliert und das sehnsüchtig erwartet wird, könnte nun erst 2027 auf den Markt kommen, was die Erwartungen um ein Jahr nach hinten verschiebt.

Auch wenn die Entwicklung dieser Geräte etwas länger dauern wird, hat die zusätzliche Entwicklungszeit den Vorteil, dass die Geräte möglicherweise genau das brauchen, um den Premiumstandards des iPhone-Herstellers gerecht zu werden.

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Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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