Anthropologie verhandelt über Verdopplung der Unternehmensbewertung auf 150 Milliarden US-Dollar trotz Bedenken, dass dies „Diktatoren bereichern“ könnte

- Anthropic befindet sich in ersten Gesprächen, um bis zu 5 Milliarden Dollar aufzubringen, wodurch sich die Unternehmensbewertung potenziell mehr als verdoppeln und auf über 150 Milliarden Dollar steigen könnte.
- CEO Dario Amodei warnte die Mitarbeiter vor den ethischen Risiken der Annahme von Geldern aus autoritären Quellen.
- Trotz des rasanten Umsatzwachstums und der Unterstützung von Amazon und Google bleibt Anthropic unprofitabel.
Anthropic dürfte seinen Wert nach Berichten über Gespräche mit Investoren aus dem Nahen Osten auf über 150 Milliarden US-Dollar verdoppeln.
Die jüngste Finanzierungsrunde wird Anthropic auf Augenhöhe mit größeren Branchenakteuren wie OpenAI halten, in einer Branche, in der der Wettbewerb um Entwicklung und Nachfrage hart ist.
Anthropic peilt eine Bewertung von 150 Milliarden Dollar an
Das KI-Startup Anthropicbefindet sich laut Insidern in ersten Gesprächen zur Beschaffung neuer Finanzmittel, die seine Bewertung auf über 150 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln würden.
Die mögliche Wertsteigerung von derzeit 61,5 Milliarden US-Dollar wäre ein bedeutender Meilenstein für das vier Jahre alte Unternehmen, das mit Konkurrenten wie OpenAI und xAI in der generativen KI-Branche mithalten will.
Das Unternehmen hat bereitstrac, die Berichten zufolge bereit sind, es zu dieser überhöhten Bewertung zu unterstützen. Laut strebt Anthropic eine Finanzierungsrunde von mindestens 3 Milliarden US-Dollar an, wobei der endgültige Betrag potenziell bis zu 5 Milliarden US-Dollar erreichen könnte.
Zu den Interessenten zählt MGX, Abu Dhabis großer KI-Investmentfonds. Laut zwei Quellen hat Anthropic bereits Vorgespräche mit mehreren Investoren aus dem Nahen Osten geführt. Zuvor hatte ein anderer, mit MGX verbundener Fonds aus Abu Dhabi Aktien der inzwischen insolventen Kryptobörse FTX im Wert von fast 500 Millionen US-Dollar erworben.
In einem internen Memo, über das zuerst Wired berichtete, äußerte CEO Dario Amodei ethische Bedenken hinsichtlich der Annahme von Geldern von Organisationen mit Verbindungen zu autoritären Regimen.
„Leider halte ich den Grundsatz ‚Kein schlechter Mensch sollte jemals von unserem Erfolg profitieren‘ für ein ziemlich schwieriges Prinzip, um ein Unternehmen zu führen“, schrieb Amodei dem Bericht zufolge. Anthropic hat bisher direkte Kapitalbeschaffung von Staatsfonds aus dem Nahen Osten vermieden, doch die jüngsten Gespräche deuten auf einen möglichen Strategiewechsel hin.
Anthropic liegt in Bezug auf KI-Fachkräfte und Umsatz direkt hinter OpenAI
Anthropic zählt zu den führenden Anbietern im Bereich generativer KI und entwickelt hochmoderne KI-Modelle, die Texte, Code und Bilder generieren können. Das Unternehmen steht in direkter Konkurrenz zu OpenAI, Elon Musks xAI und großen Technologiekonzernen wie Google und Meta.
Während OpenAI derzeit bei der Verbraucherakzeptanz führend ist und wöchentlich über 500 Millionen Nutzer auf seiner ChatGPT-Plattform verzeichnet, hat der Chatbot Claude für Furore gesorgt, insbesondere in Unternehmensanwendungen wie der Codegenerierung.
Unterstützt von Branchenführern der Technologiebranche wie Amazon und Google, konnte Anthropic seinen jährlichen wiederkehrenden Umsatz von 1 Milliarde US-Dollar Anfang 2025 auf über 4 Milliarden US-Dollar rasant steigern. Der Großteil dieses Umsatzes, etwa 80 %, stammt aus Unternehmensabonnements.
Amazon, das bereits Investitionen von bis zu 8 Milliarden US-Dollar zugesagt hat, befindet sich Berichten zufolge in Gesprächen über eine weitere Aufstockung seiner Beteiligung. Dieser Schritt würde Amazon helfen, einen bedeutenden Anteil zu halten, während das KI-Startup weiter wächst.
TrotztronUmsatzwachstum sind weder Anthropic noch OpenAI profitabel. Die Unternehmen verbrauchen enorme Summen an Kapital für das Training und den Betrieb ihrer großen Sprachmodelle, wobei ein Großteil davon für Rechenleistung und die Gewinnung von Fachkräften aufgewendet wird.
OpenAI bereitet unterdessen die Veröffentlichung von GPT-5 vor, seinem bisher fortschrittlichsten Modell, das in den kommenden Wochen erscheinen soll. Das Unternehmen befindet sich zudem mitten in einer Finanzierungsrunde, bei der SoftBank die Führung übernimmt und mehrere zehn Milliarden Dollar einwerben möchte.
MGX, der in Abu Dhabi ansässige Fonds, der sich Berichten zufolge in Gesprächen mit Anthropic befindet, unterhält bereits Verbindungen zu OpenAI, unter anderem durch eine gemeinsame Investition in dasStargateRechenzentrumsprojekt
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