Ein weiterer Schlag droht den gehackten Cryptopia-Kunden

Cryptopia, 17. Mai 2019, Empfohlen
Diese Woche war hart für Cryptopia-Kunden. Die Krypto-Börse gab bekannt , dass sie nach einem schwerwiegenden Sicherheitsverstoß, der sie in die Zahlungsunfähigkeit trieb, in ein Liquidationsverfahren eintritt.
Cryptopia erfreute sich großer Beliebtheit bei Kryptowährungsbegeisterten, da es eine der größten Auswahlen an Token und Altcoins zum Handel anbot.
Leider reißen die schlechten Nachrichten nicht ab, denn Cryptopia hat heute ein Update zum Liquidationsprozess veröffentlicht. Dieses FAQ-Blatt soll betroffene Nutzer darüber informieren, wie sie ihre Kryptowährung zurückerhalten können. Trotz aller Bemühungen hat Cryptopia viele Kunden verärgert zurückgelassen, da das Update keinerlei Informationen darüber enthält, wie man sein Geld zurückbekommt, wenn es auf der Plattform eingezahlt wurde.
Die einzige Information darüber, wann Cryptopia die eingefrorenen Vermögenswerte freigeben wird, lautet wie folgt:
Bis zum Abschluss der Untersuchung können wir keine Krypto-Assets an Kunden zurückgeben oder bestätigen, ob einzelne Kunden alle ihre Krypto-Assets zurückerhalten werden.
Dies verärgerte die betroffenen Nutzer und löste eine Welle emotionaler Tweets auf der offiziellen Seite der Plattform aus.
Ihr hättet alle über die bevorstehende Schließung informieren und ihnen die Möglichkeit geben sollen, ihre Gelder abzuheben. Dadurch wären Tausende von Konten geschlossen und die Angelegenheit deutlich vereinfacht worden. Es wäre besser gewesen, sich um ein paar Personen zu kümmern, die durch den Hack Geld verloren haben, als um Tausende von Kunden weltweit.
— Leon Texas (@leon_texas) 17. Mai 2019
Das ist eklatante Veruntreuung von Geldern und muss auch so behandelt werden. Sie alle sollten ins Gefängnis. Warum gab es kurz vor den Prüfungen diesen Hack? Wir besaßen die Coins auf Ihrer Börse wohl nie, oder?
— Kai (@KNietner) 17. Mai 2019
Darüber hinaus erklärte Cryptopia in dem Update offiziell, dass es keine Pläne gibt, die Börse wieder zu öffnen.
Dies war die einzige konkrete Information im Update, denn alle Fragen zu den Kundengeldern wurden vage und ausweichend beantwortet. Obwohl Cryptopia den vielen verärgerten und verunsicherten Kunden helfen wollte, verschärfte das Update die Spannungen zwischen der Plattform und ihren Nutzern nur noch. Einige der betroffenen Kunden befürchten sogar, ihr Geld nie wiederzusehen .
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Tina Yordanova
Nach Stationen bei der Europäischen Zentralbank, Morgan Stanley, Barclays, der Société Générale, Hilton Hotels und Aviva International kehrt Tina mit einem vertieften Einblick in die Finanzwelt, Blockchain-Unternehmen und -Institutionen sowie die damit verbundenen Praktiken zu Cryptopolitan zurück. Sie freut sich darauf, ihre umfassende Perspektive, die sie bei den größten Medienanalyseunternehmen des Balkans erworben hat, mit Ihnen zu teilen.
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