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Künstliche Intelligenz wird einen tiefgreifenden Einfluss auf die Zivilisation haben – Eine Perspektive von Eli Amdur

VonAamir SheikhAamir Sheikh
3 Minuten Lesezeit
Civilization KI
  • Künstliche Intelligenz wird jeden einzelnen Aspekt des menschlichen Lebens, so wie wir es leben, beeinflussen.
  • Der Experte Eli Amdur hat KI bereits vor Jahren vorhergesagt und sagt, wir befänden uns in der Phase der frühen Anwender.
  • Er wirft kritische Fragen auf, wie sich KI auf unser Leben und unsere Zivilisation auswirken wird und ob wir uns daran anpassen werden.

Da künstliche Intelligenz und ihre Anwendungsfälle immer weiter zunehmen und unseren Alltag verändern, hinterfragen Experten die weitreichenden Veränderungen, die unsere Zivilisation und unsere Entwicklung im Umgang mit KI in den kommenden Jahren prägen könnten. Während viele auf die katastrophale Natur der KI setzen, die das Ende der Menschheit bedeuten könnte, oder sie gar so sehr verherrlichen, dass in einem idealisierten marxistischen Szenario eine arbeitsfreie Welt mit bedingungslosem Grundeinkommen für alle entsteht, stellen Experten rationale Fragen, die dringend Beachtung verdienen.

Künstliche Intelligenz wird jeden Aspekt des menschlichen Lebens berühren

Eli Amdur, Professor, Journalist und Keynote-Speaker, hat in einem kürzlich erschienenen Artikel in Forbes die Frage aufgeworfen, ob KI tatsächlich positive zivilisatorische Veränderungen mit sich bringen könnte. 

Amdur sagt, dass KI alles, was wir tun, verändern wird. Seiner Meinung nach wird nichts von KI unberührt bleiben, von den grundlegenden Voraussetzungen für das Leben auf der Erde bis hin zu den kleinsten Details ihrer Funktionsweise. Der Einfluss der KI wird weitreichend sein und alle Aspekte des menschlichen Lebens und der Gesellschaft berühren.

Ihm war schon lange bewusst, welch tiefgreifende Auswirkungen die KI haben würde und welche Transformation die Menschheit je erlebt hat. Als er vor etwa neun Jahren zum ersten Mal darüber sprach, begegneten ihm viele mit Skepsis oder Unglauben – man könnte es naive Unwissenheit nennen. Doch er sah, wie sich die Reaktionen im Laufe der Zeit verändert haben.

Quelle: Imaginegthedigitalworld.

Damals kannten sich nur sehr wenige Menschen mit KI aus, und selbst die weitverbreitete Nutzung von Modellen wie ChatGPT hatte nur sehr begrenztes Wissen darüber und konnte das öffentliche Verständnis von KI kaum verbessern.

Der Wandel begann schleppend, als Innovatoren die Möglichkeiten ausloteten, doch es gab nur wenige. Obwohl sich das Wissen mittlerweile verbreitet und KI mehr Anerkennung findet, blieb das tiefere Verständnis begrenzt, da die meisten Menschen nur ein oberflächliches Verständnis des Themas hatten. Manche waren begeistert von der Idee, KI als nützliches Werkzeug für ihre Hausarbeiten zu nutzen, während andere panisch befürchteten, KI würde ihre Arbeitsplätze gefährden und Roboter würden sie ersetzen. Doch diese Befürchtungen scheinen heute nicht mehr ganz so unbegründet, wenn sie sich weiterbilden.

Der Einfluss der KI auf die Zivilisation

Dann kam die Phase, in der die Akzeptanz begann. Die ersten Anwender interessierten sich für die Technologie und begannen zu erkennen, dass das Thema KI viel größer ist, als sie angenommen hatten.

Laut Amdur befinden wir uns zwar immer noch in der Phase der frühen Anwender, durchlaufen sie aber mit Höchstgeschwindigkeit, vielleicht sogar schneller als das Licht. Daher lernen immer mehr Menschen KI kennen und vertiefen ihr Verständnis über die oberflächliche Vertrautheit mit ihr hinaus. 

Quelle: Imaginegthedigitalworld.

Dieses Szenario führt uns laut Amdur zurück zu unserer ursprünglichen Prognose bezüglich KI. Er hielt sie für die bedeutendste Errungenschaft der Menschheit, ob von Menschen geschaffen oder für Menschen bestimmt. Wir sind nun bereit für die weitreichenden Auswirkungen dieser Technologie. Wir stehen an einem Punkt, an dem wir über einige der wichtigsten Elemente für unsere Zivilisation entscheiden müssen. Gelingt uns dies nicht, werden wir scheitern und unsere Rolle verlieren. 

Wir brauchen einen Wandel in unserem Denken und müssen uns auf sinnvollere Diskussionen einlassen, um eine naturnahe Ethik zu entwickeln. Ausgehend von dieser Ethik müssen wir die rasante Entwicklung der Genforschung so steuern, dass wir das Leben wertschätzen, anstatt gegen es anzukämpfen.

Amdur argumentiert außerdem, dass die Übertragung von Kreativität und Erfindungsgeist an KI– wie es zumindest derzeit der Fall zu sein scheint – den natürlichen Drang des Menschen, seine Zukunft neu zu gestalten, hemmen wird. Da Kreativität als eine dem menschlichen Gehirn ausschließlich vorbehaltene Fähigkeit gilt, müssen wir uns schließlich die Frage stellen, ob es in Zukunft überhaupt noch Privatsphäre für den Menschen geben wird.

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