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Künstliche Intelligenz verleitet Menschen dazu, an nicht existierende Orte zu reisen – Touristen aufgepasst!

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
3 Minuten Lesezeit
Künstliche Intelligenz verleitet Touristen dazu, an nicht existierende Orte zu reisen – Vorsicht!
  • Es wurden Warnungen an die Öffentlichkeit ausgesprochen, dass KI Menschen dazu verleiten könnte, Orte zu besuchen, die gar nicht existieren.
  • Ein älteres malaysisches Ehepaar besuchte einen Ort, der gar nicht existierte, nachdem es zufällig auf ein KI-generiertes Video auf TikTok gestoßen war.
  • Das schwarze Loch der künstlichen Intelligenz wächst weiter, da Betrugsfälle mithilfe von Deepfakes immer häufiger auftreten.

Videos, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden, verleiten Touristen mittlerweile dazu, Orte zu besuchen, die gar nicht existieren. Jüngsten Berichten zufolge reiste ein Paar voller Vorfreude stundenlang, um mit der Seilbahn „Kuak Skyride“ auf einen Berggipfel zu fahren. Das Paar hatte das Video online gesehen, in dem Touristen lächelten und ein Fernsehmoderator die Fahrt kommentierte.

Doch als das Paar am Zielort ankam, war alles anders. Sie trafen auf eine kleine Stadt und verwirrten die Einheimischen, die keine Ahnung hatten, worüber sie sprachen. Wie sich herausstellte, war das Video mithilfe von KI generiert worden, und das Paar hatte es für echt gehalten.

„Warum tun sie den Menschen das an?“, fragte die ältere malaysische Frau, als sie feststellte, dass der Traumort mithilfe der von Google entwickelten generativen künstlichen Intelligenz Veo3.

KI verleitet Menschen dazu, gefälschte Videos zu glauben

Laut Aussage eines Hotelangestellten hatte die ältere malaysische Dame das Video auf TikTokund ihren Mann über den Ort informiert. Beide waren von den Aufnahmen beeindruckt und wollten es selbst ausprobieren. Das Video wirkte so überzeugend, dass der Fernsehmoderator mit der Straßenbahn fuhr und glückliche Touristen interviewte. Was ihnen jedoch entging, war das Veo3-Logo unten rechts im Video, das verriet, dass es mit diesem Tool erstellt worden war.

Die Verwirrung mag zwar lächerlich erscheinen, doch sie offenbart eine weitere schädliche Seite der künstlichen Intelligenz. In diesemdent waren weder Kriminelle noch Betrüger nötig, um die Betroffenen mit gefälschten Links zur Registrierung für eine Traumreise zu verleiten oder sie dazu zu bringen, für ein Reiseziel zu bezahlen. Dennoch zeigt er, wie einfach es für Kriminelle ist, mit solchen Videos illegale Aktivitäten durchzuführen.

Künstliche Intelligenz macht es immer schwieriger, zwischen realen und gefälschten Ereignissen zu unterscheiden. Selbst die einfachsten Dinge, wie die Urlaubsplanung, erfordern nun besondere Vorsicht. Der Fall dieses malaysischen Paares mag wie ein Einzelfalldent, doch er zeigt auch, dass wir unser Vertrauen in das, was wir sehen, hören oder erleben, hinterfragen müssen – in einer Welt, in der KI mit Leichtigkeit und erschreckender Präzision alles erschaffen kann.

Das schwarze Loch der künstlichen Intelligenz wächst weiter

Die Zahlen untermauern auch die These vom kollektiven Abstieg in die digitale Täuschung. So ist beispielsweise der Anteil von Deepfake-Angriffen von etwa 0,1 % aller Betrugsversuche vor drei Jahren auf etwa 6,5 ​​% heute gestiegen – ein enormer Anstieg um 2.137 %, was einem von 15 Betrugsfällen entspricht, wie dasdentSignicat in seinem Bericht vom Februar 2025 darlegt.

Die Statistiken sind nicht nur Zahlen, sondern stehen für echte Opfer. Ein typisches Beispiel ist Steve Beauchamp, ein 82-jähriger Rentner, der seine gesamten 690.000 Dollar aus seiner Altersvorsorge abhob, nachdem er Deepfake- Videos von Elon Musk gesehen hatte, in denen dieser für ein Anlagebetrugssystem warb. „Ich meine, das Bild von ihm – das war er selbst“, sagte Beauchamp der New York Times. Nach diesem unglücklichen Vorfalldentseine gesamten Ersparnisse im digitalen Nichts.

Die Tragweite KI-gestützter Täuschung hat mittlerweile alle Lebensbereiche erfasst. Das britische Ingenieurunternehmen Arup verlor über 25 Millionen US-Dollar, nachdem einer seiner Mitarbeiter während einer Videokonferenz durch ein Deepfake des Finanzchefs und anderer Mitarbeiter getäuscht wurde. Ein Schulleiter erhielt Morddrohungen, nachdem ein KI-manipuliertes Video ihn mit rassistischen und antisemitischen Äußerungen zeigte. Später stellte sich heraus, dass sein Sportdirektor das Video erstellt hatte, um ihn zu diskreditieren.

Schon bevor KI die Kunst der Täuschung perfektionierte, war der Tourismus tief in der künstlichen Realität verstrickt. Soziale Medien haben das Reisen in einen Selfie-Tourismus verwandelt, da die meisten Besucher urlaubsreife Orte nur aufsuchen, um die besten Fotos für Instagram zu schießen. Die UNESCO hat diesbezüglich Alarm geschlagen und gewarnt, dass Reisende ikonische Sehenswürdigkeiten nun hauptsächlich besuchen, um „Fotos von sich selbst zu machen und zu teilen, oft mit ikonischen Wahrzeichen im Hintergrund“

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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