Iran hält trotz Sanktionen an seinem goldgedeckten Stablecoin PayMon fest

Iran bringt goldgedeckten Stablecoin Paymon auf den Markt
Der Iran hat den Sanktionen der USA und ihrer Verbündeten trotz der langjährigen negativen Folgen dieser Maßnahmen nie viel Beachtung geschenkt. Nun will der Iran Kryptowährungen nutzen und führt den neuen Stablecoin PayMon ein, der durch Gold gedeckt ist.
Die Währung wurde von dem lokalen Unternehmen Kuknos , das über Expertise in der Tokenisierung von Vermögenswerten und verschiedenen Arten der Besicherung verfügt. Kuknos ist zudem strategischer Partner der iranischen Regierung in diesem Projekt enjprofitiert von speziellen Subventionen im Land.
Die Kooperation führte zur Beteiligung von vier großen iranischen Banken, darunter Parsian Bank, Mellat, Pasargad und Melli Iran. Es wird angenommen, dass Iran den außerbörslichen Handel mit der bereits im Land tätigen Iran Fara Bourse, einem Handelsplatz, verstärkt nutzen wird.
Medienberichten zufolge ist das iranische Ziel, das herkömmliche SWIFT-Zahlungsnetzwerk durch diese Kryptowährung zu ersetzen, und mehrere europäische Regierungen haben bereits Interesse an der neuen Lösung gezeigt.
Aufgrund schwerer US-Sanktionen ist der Iran nicht in der Lage, nennenswerte Handelsgeschäfte abzuwickeln und Transaktionen über herkömmliche Netzwerke zu tätigen. Das SWIFT-Netzwerk hat iranische Banken vom Netz getrennt und damit das Wirtschaftssystem des Landes lahmgelegt.
Medienberichten zufolge zählen die Schweiz, Österreich, Russland, Südafrika, Bosnien und Herzegowina, Deutschland und England zu den Ländern, die über das Kryptowährungsnetzwerk an Geschäften mit dem Iran interessiert sind. Die USA konzentrieren sich derzeit auf ihren Abzug aus Afghanistan, und ein Erfolg des iranischen Netzwerks wäre ein schwerer Schlag gegen die US-Sanktionen.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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