Ein teurer Fehler auf Uniswap: Der Verlust von 700.000 US-Dollar durch einen Nutzer führt zu einem minimalen Gewinn des MEV-Bots

Ein teurer Fehler auf Uniswap: Der Verlust von 700.000 US-Dollar durch einen Nutzer führt zu einem minimalen Gewinn des MEV-Bots
- Ein Uniswap V3-Nutzer tauschtedentBitcoin im Wert von 1,56 Millionen US-Dollar gegen CRV-Token im Wert von etwa 850.000 US-Dollar und erlitt dadurch einen Verlust von über 700.000 US-Dollar.
- MEV-Bots nutzten den Fehler schnell aus, wobei der erfolgreichste Bot nach Ausgaben von 527.000 US-Dollar an Transaktionsgebühren an Validatoren nur 260 US-Dollar verdiente.
Ein Uniswap-V3-Nutzer beging einen kostspieligen Fehler. Er verwechselte vermutlich den Curve DAO Token (CRV) mit US-Dollar und initiierte eine Liquiditätspool-Transaktion mit schwerwiegenden Folgen. Die Aktion, die sich innerhalb von nur zwölf Sekunden abspielte, führte zu einem enormen Verlust von über 700.000 US-Dollar.
MEV-Bots nutzen menschliche Fehler aus
Nach der Transaktion mobilisierten sich MEV-Bots, die sich auf dastracvon MinertracTable Value (MEV) spezialisiert haben. Diese Bots nutzen Preisunterschiede aus, die durch Blockchain-Transaktionen entstehen. Der geschickteste Bot erzielte einen bescheidenen Gewinn, der jedoch von der immensen „Prioritätsgebühr“ überschattet wurde, die er an Validatoren zahlte. Diese Gebühr, umgangssprachlich als „Bestechungsgeld“ bezeichnet, stellt sicher, dass die Transaktion eines Bots vor konkurrierenden Transaktionen verarbeitet wird. In diesem speziellendent gab der siegreiche Bot stolze 527.000 US-Dollar aus, um seine Konkurrenten zu überflügeln.
Die auf der basierende Plattform Uniswap Ethereum ermöglicht Nutzern den Tausch verschiedener Kryptowährungen ohne zentrale Instanz. Der Nutzer, der in den jüngsten Vorfall verwickelt war,dent Blockchain Wrapped Bitcoin (WBTC) im Wert von ca. 1,56 Millionen US-Dollar in einen Uniswap-Liquiditätspool ein. Anstelle des erwarteten US-Dollar-Gegenwerts erhielt er jedoch 1,56 Millionen CRV-Token. Der Wert dieser Token lag zu diesem Zeitpunkt deutlich niedriger, bei etwa 850.000 US-Dollar, was zu einem sofortigen und erheblichen Verlust führte.
Das Blockchain-Analyseunternehmen Arkham lieferte zwar Einblicke in den Vorfall, zeigte aber kein Mitgefühl und bemerkte kurz und bündig: „Pech gehabt.“ Solche Fehler, oft als „Tippfehler“ bezeichnet, sind in der Kryptowelt immer häufiger geworden.
Ähnlich erging es einem anderen Nutzer, der erst letzten Monat irrtümlich etwa 130.000 US-Dollar in den Stablecoin USDR umgetauscht hat, der leider als wertlos erwies.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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