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Ein Silberdefizit von 46,3 Millionen Unzen setzt den ohnehin schon angespannten Markt weiterhin unter Druck

In diesem Beitrag:

  • Es wird erwartet, dass der Silbermarkt das sechste Jahr in Folge ein defiaufweisen wird; das Defizit im Jahr 2026 wird auf 46,3 Millionen Unzen geschätzt.
  • Das knappe Angebot Ende 2025 trieb die Silberpreise und Leasingraten in die Höhe, da die Lagerbestände sanken und die Nachfrage nach Barren, Münzen und börsengehandelten Produkten stieg.
  • Die Gesamtnachfrage ging 2025 um 2 % zurück, dochtronInvestitionskäufe trugen dazu bei, den Silbermarkt unter Druck zu halten.

Laut dem am Mittwoch veröffentlichten World Silver Survey 2026 hält ein Silbermangel von 46,3 Millionen Unzen den Druck auf einen Markt aufrecht, der bereits vor Beginn des Jahres 2026 angespannt war.

Berichten zufolge blieb die weltweite Nachfrage im Jahr 2025 das fünfte Jahr in Folge über dem Angebot; das defiwar zwar geringer als im Jahr 2024, belastete aber dennoch die oberirdischen Lagerbestände zusätzlich.

Der 88-seitige Bericht wurde vom Silver Institute veröffentlicht und von Metals Focus, dem in London ansässigen Edelmetallberatungsunternehmen, recherchiert und erstellt. Die Zahlen zeigen, dass die Gesamtnachfrage nach Silber im vergangenen Jahr um 2 % auf 1,13 Milliarden Unzen zurückging. Dieser Rückgang bedeutet jedoch nicht, dass sich der Markt entspannt hat.

EintronAnstieg der Investitionsnachfrage trug dazu bei, den Markt unter Druck zu halten, obwohl sich einige andere Segmente abschwächten. Die Nachfrage nach Münzen und Nettobarren stieg um 14 %, was die Rückgänge in anderen Bereichen nahezu ausglich.

Die industrielle Nutzung ließ nach, da Investoren mehr Silber kauften und sich die regionale Nachfrage stark aufteilte

Die industrielle Silbernachfrage sank 2025 nach vier JahrentronWachstums um 3 % auf 657,4 Millionen Unzen. Die Nachfrage im Bereich Elektrotechnik undtronging um 2 % zurück, wurde aber weiterhin durch Ausgaben für KI-Infrastruktur, einen soliden Automobilverbrauch und Investitionen in die Stromnetze gestützt.

Laut der Umfrage schwächte sich die Nachfrage nach Solarenergie jedoch ab, datronWettbewerb und höhere Rohstoffkosten für Silber die Photovoltaik-Hersteller dazu veranlassten, Einsparungen und Substitutionen zu beschleunigen.

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Die Nachfrage nach Lötlegierungen stieg weiterhin um 1 %, begünstigt durch die Automobil- und Luftfahrtindustrie. Die Nachfrage in anderen Industriezweigen ging um 7 % zurück, da sich der Ethylenoxidmarkt abschwächte.

Laut der Studie .

Die Nachfrage nach Münzen und Barren erholte sich nach zwei Jahren des Rückgangs. Indien führte mit einem Plus von 33 %. Europa verzeichnete den ersten Anstieg seit drei Jahren. Im Nahen Osten und in China stiegen die Kurse um ein Vielfaches, da das Interesse der Anleger mit den Preisen und ausgehend von einem niedrigen Niveau zunahm. In den USA hingegen ging die Nachfrage zurück – das dritte Jahr in Folge. Der Bericht führt dies auf die Wahl vondent Trump zurück, die die Nachfrage nach sicheren Anlagen verringerte. Gewinnmitnahmen während der Rallye, insbesondere in den ersten neun Monaten des Jahres, dämpften die US-Nachfrage zusätzlich.

Die Minenproduktion stieg, das Recycling erreichte einen 12-Jahres-Höchststand, und das defidürfte sich 2026 voraussichtlich vergrößern

Die weltweite Silberminenproduktion stieg im Jahr 2025 um 3 % auf 846,6 Millionen Unzen, vor allem dank einertronNebenproduktproduktion aus dem Kupferbergbau in Peru und der Produktionssteigerung der Prognoz-Mine von Polymetal JSC in Russland.

China und Marokko trugen ebenfalls zu geringeren Zuwächsen bei, die jedoch teilweise durch eine schwächere Produktion in wichtigen mexikanischen Betrieben und einen Rückgang in Indonesien kompensiert wurden. Regional betrachtet fiel Nordamerika um 3 % auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren.

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In Mittel- und Südamerika stiegen die Silberpreise um 5 %, während sie in Asien um 1 % sanken. Blei- und Zinkminen blieben die wichtigste Silberquelle, ihr Anteil ging jedoch im Jahresvergleich leicht zurück. Die Goldproduktion stieg um 5 %, die Kupferproduktion um 6 %.

Das Recyclingvolumen stieg 2025 um 2 % auf 197,6 Millionen Unzen und erreichte damit den höchsten Stand seit zwölf Jahren. Der starke Absatz von Schmuck und Silberwaren lieferte einen Großteil dieses Materials, wobei Engpässe in den Raffinerien die Mengen begrenzten. Im industriellen Recycling stieg der Anteil von Ethylenoxid-Schrott, während der Anteil von Elektronikschrott sank. Für 2026 wird ein weiterer Rückgang der Gesamtnachfrage nach Silber um 2 % auf 1,11 Milliarden Unzen prognostiziert.

Schmuck und Silberwaren werden aufgrund der anhaltend hohen Preise voraussichtlich zweistellige Verluste verzeichnen. Die industrielle Nachfrage dürfte um 3 % sinken, hauptsächlich weil sich der Stromverbrauch aus Photovoltaikanlagen voraussichtlich weiter verlangsamen wird. Dieser Rückgang dürfte teilweise durch einen Anstieg der Nachfrage nach Münzen und Barren um 18 % kompensiert werden.

Die weltweite Minenproduktion dürfte stagnieren, da der niedrige Erzgehalt und der steigende Betriebsdruck in den wichtigsten Förderregionen das moderate Wachstum bei wenigen Anlagen ausgleichen. Dadurch vergrößert sich das strukturelle defiauf 46,3 Millionen Unzen.

Analysten von BlackRock und JPMorgan gehen davon aus, dass der Silberpreis bis Ende 2026 über 80 US-Dollar pro Unze liegen wird, bis 2030 sind sogar 100 US-Dollar möglich.

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