Ein 89-jähriger japanischer Programmierer nutzt ChatGPT, um seniorengerechte Apps zu entwickeln

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- Tomiji Suzuki, ein 89-Jähriger, entwickelte mit Chatgpt Apps für ältere Menschen in Japan.
- Er hat elf kostenlose iPhone-Apps veröffentlicht, von denen eine älteren Menschen dabei hilft, sich an wichtige Dinge zu erinnern, die sie beim Ausgehen mitnehmen sollen.
- Zu den beliebten Apps von Suzuki gehören unter anderem die Spracheingabehilfe und die Funktion „Pipi-Zähler“.
Tomiji Suzuki, ein 89-jähriger japanischer Rentner, hat vor Kurzem mit dem Programmieren und der App-Entwicklung begonnen. Mithilfe von ChatGPT entwickelte er elf kostenlose iPhone-Apps, die sich an Japans wachsende ältere Bevölkerung richten.
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Sein jüngstes Werk, die „Outing Prep Voice Slide Show“, ist eine Anwendung, die älteren Menschen dabei helfen soll, sich an einige wichtige Dinge zu erinnern, die sie beim Ausgehen mitnehmen müssen, darunter Geldbörsen, Hörgeräte und Patientenregistrierungskarten.
Nutzung von ChatGPT für die KI-gestützte App-Entwicklung
Die App entstand aufgrund einer eigenendent von Suzuki, der beinahe seine dentvergessen hatte, als er in einen Hochgeschwindigkeitszug einsteigen wollte. Dieserdent verdeutlichte die typischen Probleme älterer Menschen und motivierte ihn, Lösungen zu finden. Laut Suzuki ist sein Alter ein Vorteil, da es ihm im Vergleich zu jungen Entwicklern die Fähigkeit verleiht, die spezifischen Bedürfnisse älterer Menschen zu erkennen und zu erfüllen.

Suzuki stieg erst relativ spät in seinem Leben in die Anwendungsentwicklung ein, nachdem er seine Karriere in einem Handelshaus beendet hatte. Anfang der 2010er-Jahre belegte er aufgrund seiner Leidenschaft für Computer einen Programmierkurs. Der Durchbruch gelang ihm, als er die Möglichkeit erkannte, Anwendungen zu entwickeln und diese von Apple weltweit vermarkten zu lassen.
Für die Entwicklung seiner neuesten App nutzte Suzuki ChatGPT und stellte der KI rund 1.000 Programmierfragen. Er betrachtet ChatGPT als hervorragenden Lehrmeister und hat sogar ein Buch darüber geschrieben, wie man mithilfe der KI programmieren lernt. Suzuki erinnerte sich, dass ihm seine vorherige Tätigkeit im Handel, bei der er Telegramme zur Übermittlung kurzer und präziser Informationen nutzte, im Umgang mit ChatGPT sehr geholfen hat.
Suzuki entwickelt beliebte Apps mit praktischen Anwendungsbereichen
Suzukis meist heruntergeladene App „Pee Count Record“ erfüllt die Bedürfnisse älterer Nutzer, die ihre Harnfrequenz, insbesondere im Rahmen medizinischer Behandlungen, überwachen möchten. Obwohl die App kaum beworben wird, verzeichnet sie etwa 30 Downloads pro Woche.
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Eine weitere interessante App ist „Voice Input Assist“, die speziell für ältere Menschen entwickelt wurde, denen das Tippen schwerfällt. Suzukis älterer Bruder Kinji ist 92 Jahre alt und nutzt diese App regelmäßig zum Versenden von E-Mails. Auch die App „AIU-Be Exercise“ zum Training der Mundmuskulatur wird von Etsunobu Onuki, einem 75-jährigen Inhaber eines Hörgerätegeschäfts, verwendet. Onuki erwähnt außerdem, dass ihm die App mit den Diashows dabei hilft, seine Schlüssel zu finden.
„Ich möchte diese App meinen Kunden empfehlen, von denen viele in ihren 70ern und 80ern sind und oft vergessen, ihre Kundenkarte für den Laden mitzubringen.“
Onuki
Netzwerk für fortgeschrittene Programmierer fördert die KI-Integration
Suzukis Engagement beschränkt sich nicht auf seine persönliche Weiterentwicklung; er ist Mitglied des Senior Programming Network (SPN), einer nationalen Organisation für ältere Programmierer. Das SPN, unter der Leitung vonsushiKoizumi, unterstützt den Einsatz von KI in Apps, um Senioren eine einfachere Interaktion zu ermöglichen.
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Laut Koizumi passen KI und Senioren gut zusammen, und Mitgliedern wird empfohlen, generative KI-Tools in ihre Apps zu integrieren. Auch Suzuki befürwortet dies, da KI die Anwendung für ältere Menschen potenziell nützlicher machen kann. Er empfiehlt anderen Rentnern, sich mit dem Programmieren zu beschäftigen, da es erfüllend und enjsei.
„Wenn Sie nach Ihrer Pensionierung nichts zu tun haben, sollten Sie dieses Gebiet erkunden. Vielleicht entdecken Sie neue Talente und Leidenschaften.“
Suzuki
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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