Mehr als 3,2 Millionen US-Dollar in ETH wurden aus dem Upbit-Hack des letzten Jahres gewaschen

Der Hack der südkoreanischen Kryptowährungsbörse Upbit wurde letztes Jahr bestätigt. Dabei erbeuteten die Hacker Ethereum. Berichten zufolge wird dieses Geld nun jedoch in kleineren Mengen über kleinere Kryptobörsen gewaschen.
Insgesamt wurden über 20.500 ETH (ca. 3,2 Millionen US-Dollar) über Plattformen wie Binance, Bitfinex und 23 weitere ähnliche Börsen gehandelt. Die Daten stammen von Uppsala Security. Laut Patrick Kim, Präsidentdent Uppsala, versuchen die Hacker weiterhin, den Rest des Geldes auf demselben Weg durch kleinere Transaktionen zu waschen.
Der Upbit-Hack ereignete sich letztes Jahr und betraf die Hot Wallet der Börse. Sobald die Nachricht bestätigt wurde, reagierte Upbit umgehend und transferierte alle Vermögenswerte in die Cold Wallet. Sämtliche ETH-Transaktionen wurden ausgesetzt und die Nutzer aufgefordert, ihre Wallets zu aktualisieren. Am 13. Januar 2020 nahm Upbit den Betrieb für ETH-Nutzer wieder auf.
Nordkorea steckt hinter dem Upbit-Hack?
Es wird vielfach spekuliert, dass es sich bei diesen kleinen Transaktionen tatsächlich um Testtransaktionen handelt, um herauszufinden, wie man die riesigen Geldsummen waschen kann. Obwohl die Verantwortlichen für den Upbit-Hack nie gefasst wurden, geht der südkoreanische Geheimdienst (NIS) davon aus, dass Nordkorea dahintersteckt.
Der NIS geht davon aus, dass nordkoreanische Hacker Schadsoftware eingesetzt haben, um Monero-Mining-Anlagen (XMR) aufzuspüren. Die gestohlenen XMR wurden angeblich an die Kim-Il-sung-Universität in Nordkorea gesendet. In Südkorea herrscht die weitverbreitete Ansicht, dass dies ein Versuch ist, die Finanzlage des Landes zu verbessern.
Binance hat den Erhalt von insgesamt 8754,487 ETH bestätigt und 125 Transaktionen im Zusammenhang mit den gestohlenen ETH eingeräumt. CZ, Binance, hat Upbit seine Unterstützung zugesichert und versprochen, alle Transaktionen im Zusammenhang mit dem Upbit-Hack einzufrieren.
Titelbild von Pixabay
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Mihir Sharma
Mihir hat sich schon immer für Finanzen, Kryptowährungen und Blockchaintrac. Sein Hintergrund als Chemieingenieur ermöglicht ihm präzise und prägnante Nachrichtenberichte. Nach seiner Zeit bei English Forward News freut er sich auf sein nächstes Abenteuer in der Kryptowelt.
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