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Warum nach der Halbierung 20 % der Hash-Rate von Bitcoinverschwinden könnten

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
bitcoin
  • Bis zu 20 % der Hash-Rate von Bitcoinkönnten nach der Halbierung aufgrund reduzierter Mining-Belohnungen von 6,25 BTC auf 3,125 BTC verschwinden.
  • Galaxy Digital geht davon aus, dass ältere ASIC-Modelle wie M20S, M32 und S17 aufgrund von Rentabilitätsdruck vom Markt genommen werden könnten.
  • Die aktuelle Hash-Rate von Bitcoinliegt bei etwa 515 Exahashes pro Sekunde (EH/s), wobei aufgrund der Halbierung ein potenzieller Rückgang zu erwarten ist.

Die digitalen Trommelschläge der Bitcoin Welt hallen nach einer deutlichen Warnung wider: Die bevorstehende Bitcoin sinken BTC , versuchen Miner fieberhaft, ihre Abläufe anzupassen. Dies ist ein potenziell tiefgreifender Wandel, der einen erheblichen Teil der Hash-Rate des Netzwerks zum Erliegen bringen könnte.

Die Experten von Galaxy Digital haben die Zahlen analysiert und prognostizieren ein düsteres Szenario: Bis zu 20 % der Hash-Rate, die von acht bestimmten Mining-Rig-Modellen beigetragen wird, könnten mit der Halbierung wegfallen. Dabei handelt es sich nicht um gewöhnliche ASICs, sondern um Modelle wie den M20S, M32 und S17. Die Analyse zeichnet das Bild einer Branche am Scheideweg, in der Effizienz und Kostensenkung überlebenswichtig sind.

Der Bitcoin Hashraten-Bluter

Während wir am Rande dieses digitalen Abgrunds stehen, pendelt die Hash-Rate – ein Maß für die Rechenleistung des Netzwerks – bei etwa 515 Exahashes pro Sekunde (EH/s). Doch dieser hohe Wert verschleiert eine Schwachstelle, die durch die bevorstehende Halbierung der Bitcoin-Belohnungen stark beeinträchtigt werden könnte. Die Experten von Galaxy prognostizieren, dass die älteren ASIC-Modelle den halbierten Belohnungen möglicherweise nicht standhalten werden, insbesondere angesichts eines Bitcoin Preises von 45.000 US-Dollar und Transaktionsgebühren, die lediglich 15 % der Belohnungen ausmachen.

Der Break-Even-Punkt dieser digitalen Arbeitspferde reagiert alarmierend empfindlich auf Schwankungen des Bitcoin Kurses und der Transaktionsgebühren. Es ist ein riskantes Spiel mit digitalem Roulette, bei dem das Ergebnis einen deutlichen Rückgang der Hash-Rate zur Folge haben und die Bemühungen mancher Miner unrentabel machen könnte. Es geht um die sich ständig verändernde Dynamik der Mining-Energieversorgung, wobei potenziell günstigere Standorte die Rolle der ASICs übernehmen könnten.

Eine verwandelte Landschaft

Das Bitcoin -Mining-Ökosystem gleicht einem wilden Westen der digitalen Pionierzeit, in dem Miner ständig um profitable Vorteile wetteifern. Riot Platforms und Bitfarms, um nur einige zu nennen, haben in Erwartung des Halvings massiv zugegriffen und sich ein beachtliches Arsenal an Mining-Hardware angelegt. Dieser Investitionsrausch verdeutlicht, dass ein Sektor fest auf seine Fähigkeit setzt, die Krise zu überstehen.

Doch nicht alle Miner sind gleich. Chase White von Compass Point Research & Trading prognostiziert einen etwas weniger düsteren Rückgang der Hash-Rate auf 500 EH/s nach dem Halving – ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des Sektors. Dieser Optimismus gilt jedoch nicht für alle Miner. Wer nicht über kostengünstige Energie oder effiziente Mining-Flotten verfügt, könnte ins Hintertreffen geraten – ein digitaler Darwinismus greift.

Die Halbierung ist mehr als nur eine Anpassung; sie ist ein Katalysator für die Evolution des Bitcoin -Mining-Ökosystems. Sobald sich die Lage beruhigt hat, könnte ein schlankeres, effizienteres Netzwerk entstehen – allerdings auf Kosten derer, die sich nicht anpassen können. Es geht hier nicht nur um das Überleben des Stärkeren, sondern um eine Neugestaltung der Mining-Landschaft, in der Effizienz und Anpassungsfähigkeit entscheidend sind.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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