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Der Kryptomarktabschwung hat die Gewinne von 2025 zunichtegemacht, da massive Liquidationen Händler getroffen haben

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
Lesezeit: 2 Minuten
Der Kryptomarktabschwung hat die Gewinne von 2025 zunichtegemacht, da massive Liquidationen Händler getroffen haben
  • Der Kryptowährungsmarkt hat nach monatelangen, anhaltenden Kursgewinnen eine starke Korrektur erfahren, wodurch fast der gesamte Wertzuwachs des Jahres 2025 wieder zunichtegemacht wurde.
  • Bitcoin-Kurs fiel um mehr als 20 % von seinen Rekordhochs und löste damit eines der bedeutendsten Liquidationsereignisse in der Geschichte digitaler Vermögenswerte aus.
  • Die Marktindikatoren deuten nun auf eine gedämpfte Stimmung, eine zurückhaltende Liquidität und langsamere institutionelle Kapitalflüsse hin, da die Anleger die Aussichten für digitale Vermögenswerte neu bewerten.

Der Kryptowährungsmarkt hat nach den Höchstständen im Oktober einen starken Rückgang erlebt und damit fast alle seit Anfang 2025 erzielten Gewinne wieder zunichtegemacht. Basierend auf On-Chain-Daten ist die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptowährungsmarktes um mehr als 20 % von 4,4 Billionen US-Dollar im Oktober auf 3,32 Billionen US-Dollar gesunken. 

Bitcoin stürzte von seinem Allzeithoch von 126.200 US-Dollar am 10. November ab und notierte Anfang dieser Woche unter 100.000 US-Dollar. Dieser Abwärtstrend löste einen plötzlichen Anstieg des Verkaufsdrucks aus, was zu panikartigen Liquidationen auf den Handelsplattformen führte. 

Der Kryptomarkt verliert 25 % seiner Marktkapitalisierung auf 3,4 Billionen Dollar

Laut On-Chain- Daten vom 11. Oktober verzeichnete der Kryptomarkt Liquidationen im Wert von 19,16 Milliarden US-Dollar – den bisher höchsten Wert. Die Liquidationen im Oktober übertrafen die 1,2 Milliarden US-Dollar, die durch die Covid-19-Pandemie und den FTX-Crash ausgelöst wurden und zu Liquidationen in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar führten.

Quelle: CoinGecko; Trend digitaler Vermögenswerte seit Dezember 2024

Die kryptofreundliche Politik vondent Trump ließ Bitcoin seit seiner Amtseinführung im Januar um fast 35 % steigen, nachdem es im Zuge der Wahlen im Dezember zu einer starken Marktaktivität gekommen war. Die Kursgewinne hielten das ganze Jahr über an, bis der Markt vor Kurzem eine Korrektur erfuhr. 

Bislang hat sich der Kryptomarkt leicht erholt und liegt bei etwas über 2,5 % seiner vorherigen Gewinne, nachdem er infolge der Liquidationen im Oktober mehr als 24 % verloren hatte. 

US-Spot-ETFs haben nach einer anhaltenden Phase von Kapitalabflüssen ebenfalls zu dem jüngsten Kursrückgang beigetragen. So verzeichneten US-Spot-ETFs beispielsweise seit Beginn des Abwärtstrends Ende Oktober Abflüsse von über einer Milliarde US-Dollar. 

Laut SoSoValue verzeichneten US Bitcoin -ETFs allein im November einen Nettoabfluss von 662 Millionen US-Dollar, was den Nettozufluss von 3,42 Milliarden US-Dollar im Oktober ausglich. Ethereum -ETFs mussten im November Liquidationen in Höhe von 461 Millionen US-Dollar hinnehmen, wodurch der Nettozufluss von 569 Millionen US-Dollar im Oktober wieder aufgehoben wurde.  

Der Angst- und Gierindex des Kryptomarktes fällt auf 21, was extreme Angst signalisiert

Laut Datenist der Fear and Greed CMC-Index von einem Höchststand von 54 zu Jahresbeginn auf 21 Punkte gefallen, was auf eine zunehmende Angst am Markt hindeutet. Einem Cryptopolitan Berichtgerieten führende Handelsplattformen wie Binance in solchen Phasen der Angst immer wieder unter Druck. So kam es beispielsweise am 11. Oktober aufgrund anhaltender Marktliquidationen zu weit verbreiteten technischen Störungen auf den Handelsplattformen. Der Bericht hob hervor, dass Nutzer mit eingefrorenen Orderbüchern, App-Verzögerungen und vorübergehenden Kontosperrungen zu kämpfen hatten. 

Beim aktuellen Tiefstand des Fear & Greed Index von 21 Bitcoin notiert aktuellen Wert von 100.392 US-Dollar. Noch vor zwei Tagen hatte BTC Anzeichen gezeigt, die Unterstützungsmarke von 104.000 US-Dollar wieder zu überschreiten. Die anhaltende Volatilität unterstreicht die gegenwärtige Angst am Markt. 

Bitcoin ist diese Woche bisher um 8,94 % gefallen und verzeichnet damit einen der stärksten wöchentlichen Kursverluste seit März. Der 200-Tage-Durchschnitt von BTC hat zudem die Unterstützungslinie durchbrochen, die seit dem Bärenmarkt 2022 Bestand hatte, was auf einen potenziell anhaltenden Abwärtstrend hindeutet.

Jeff Mei, Chief Operating Officer der Kryptobörse BTSE, erklärte den jüngsten Kursrückgang am Kryptomarkt unter anderem mit der Sorge um eine Überbewertung von KI-Aktien. Laut Mei würde ein Ausverkauf von KI- und Technologieaktien wahrscheinlich bedeuten, dass Bitcoin unter die Marke von 100.000 US-Dollar fallen und Altcoins sogar noch weiter sinken könnten. 

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Collins J. Okoth

Collins J. Okoth

Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.

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