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Blockiert Upbit Auslandszahlungen aufgrund von Steuerproblemen?

VonSaad B. MurtazaSaad B. Murtaza
2 Minuten Lesezeit
Upbit blockiert Auslandszahlungen aufgrund von Steuerproblemen

In einer ungewöhnlichen Wendung der Ereignisse wurden über sechstausend chinesische Kryptohändler um ihre Vermögenswerte gebracht, während die Blockierung ausländischer Zahlungen durch Upbit möglicherweise auf interne Steuerprobleme zurückzuführen ist. Die Kryptowährungsbörsen sind seit Dezember 2019 eingefroren.

Die Gelder wurden zunächst eingefroren, nachdem die Börse am 27. November 2019 gehackt worden war. In den vorangegangenen Monaten wurde jedoch bekannt, dass es Ethereum an der Börse möglicherweise mehr Probleme gibt als nur den Fall des Hacks

Blockiert Upbit Auslandszahlungen aufgrund von Steuerproblemen?

Seit dem Hack gibt es Spekulationen darüber, dass der südkoreanische Börsenverlust möglicherweise größer ist als die anfänglich von der Börse untersuchten 342.000 Ethereum .

Nach neuen Informationen kursiert das Gerücht, dass die südkoreanische Börse den Betrag möglicherweise zur Begleichung einer von den Steuerbehörden des Landes verhängten Steuerstrafe in Höhe von 70 Millionen US-Dollar gezahlt hat. Sollten sich diese Gerüchte bewahrheiten, wäre die Blockierung von Auslandszahlungen durch Upbit ein Fall von Betrug und Urkundenfälschung.

Andererseits wurde in der Kryptowährungsszene auch die Möglichkeit diskutiert, dass ein ehemaliger Upbit-Mitarbeiter an einer Simulation des Handelsvolumens von 122 Milliarden Won beteiligt war. Der leitende Angestellte und seine Komplizen wurden daraufhin angeklagt und inhaftiert.

Die Börse erklärt, dass die Angelegenheit bezüglich der Blockierung von Auslandszahlungen durch Upbit in der Zuständigkeit der Steuerbehörde liegt. Upbit führt weiter aus, dass die Behörde entscheiden wird, wann und wie ausländische Investoren ihre Gelder abheben können, da das Land seine Richtlinien zur Kundenidentifizierung (KYC) im Einklang mit den Vorgaben der Financial Action Task Force (FATF) anpasst.

Nutzer, die ihre KYC-Informationen angegeben haben, können keine Gelder in koreanischen Won abheben. Die Betroffenen sind über das unkooperative Verhalten der Börse zutiefst bestürzt und verzweifelt, bisher jedoch ohne Erfolg.

Titelbild von Cryptopolitan

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Saad B. Murtaza

Saad B. Murtaza

Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.

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