Die Renditen von US-Staatsanleihen sinken im Vorfeld der Inflations- und Verbraucherpreisindex-Zahlen am 13. November

- Die Renditen von US-Staatsanleihen setzen ihren Abwärtstrend fort, während das Land am Mittwoch die nächsten Inflations- und Verbraucherproduktindexwerte erwartet.
- Analysten zufolge sind die Veränderungen auf den erwarteten Anstieg der Inflationsrate zurückzuführen. Der Verbraucherpreisindex (VPI) dürfte gegenüber den Werten vom September um etwa 0,2 % steigen.
- Die Renditen von US-Staatsanleihen sind seit Trumps Wahlsieg gesunken, und Ökonomen erwarten bedeutende geldpolitische Änderungen.
Laut dem CNBC-Tool zur Überwachung von Renditen von US-Staatsanleihen sinken die Renditen weiter, da der US-Finanzmarkt auf die nächsten Daten zur Inflationsrate, zum Verbraucherpreisindex und zu den Erzeugerpreisen am 13. November wartet. Die Daten, die auf der Wirtschaftsentwicklung im Oktober basieren, werden Aufschluss über die wirtschaftliche Lage der USA geben.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel heute um etwa 0,032 Prozentpunkte auf 4,3062 % bei einem Kurs von 99,5469 US-Dollar. Dieser Wert liegt unter dem Wert von vor fünf Tagen, der bei etwa 4,4490 % lag. Auch die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen sank auf 4,2519 %, verglichen mit 4,2990 % vor fünf Tagen.
Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen nach Trumps Sieg bei dendentam 5. November sprunghaft an. Am 11. November fielen sie jedoch aufgrund der erwarteten höheren Inflationsrate im Oktober wieder. Laut CNBC wird ein Anstieg des Verbraucherpreisindex um etwa 0,2 % erwartet. Dieser prognostizierte Anstieg hätte die jährliche Inflationsrate auf 2,5 % erhöht.
Die Kerninflation dürfte hingegen unverändert bei 0,3 % monatlich und 3,3 % jährlich liegen. Der Erzeugerpreisindex wird im Oktober voraussichtlich um 0,3 % steigen, nachdem er im vergangenen Jahr um 2,3 % zugelegt hat.
Die USA erleben den schlimmsten Ausverkauf von Staatsanleihen seit Jahren
Riesige Auktion 30-jähriger Anleihen heute um 13:00 Uhr EST$SPY $SPX $QQQ $VIX pic.twitter.com/dKIP7CCWrD
— Zero-Sums (@wizard_coder) 6. November 2024
Der schwerste Anleihenabverkauf in den USA seit fünf Jahren ereignete sich am vergangenen Mittwoch nach Trumps Wiederwahl. Die Regierung verkaufte 30-jährige Staatsanleihen im Wert von rund 25 Milliarden US-Dollar zutracvon etwa 66 Milliarden US-Dollar. Die Anleihen wurden zu einem Zinssatz von 4,608 % versteigert.
Die Renditen stiegen daraufhin sprunghaft an und verzeichneten ihren ersten Anstieg nach einem mehrmonatigen Tiefstand. Einige Ökonomen äußerten sich nach dem starken Anstieg besorgt, einer schlug sogar Maßnahmen vor, um zu verhindern, dass die Renditen die 4,5%-Marke überschreiten.
Andere erklärten, die steigenden Renditen hätten den US-Dollar gestärkt. Der Chief Investment Officer von GDS Wealth Management erklärte , die sich erholende Wirtschaft sei ein Indikator für die Vorbereitung auf mögliche defiin den USA.
Ökonomen befürchten, dass Trumps politische Änderungen die Inflation anheizen könnten
Ökonomen befürchten, dass Trumps geldpolitische Maßnahmen die Inflation anheizen könnten. Bislang hat die US-Notenbank (Fed) versucht, die Inflationsrate zu senken, um ihr Ziel von 2 % zu erreichen. Dieses Ziel hat die Zentralbank mit 2,4 % im September bereits erreicht. Am 18. September senkte die Fed die Zinsen erstmals seit vier Jahren, um dieses Ziel zu erreichen. Auf der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) am 7. November beschloss die Zentralbank eine weitere Zinssenkung.
Die US-Notenbank Fed ging bei der Zinssenkung im November weniger aggressiv vor und entschied sich für eine Senkung um 25 Basispunkte, verglichen mit der Senkung um 50 Basispunkte im September. Durch die jüngste Senkung liegt der Leitzins nun bei 4,50 % bis 4,75 %. Ziel war es, US-Bürger zu höheren Kreditaufnahmen zu animieren und gleichzeitig die Geldmenge zu begrenzen, um eine Inflation zu vermeiden.
Ökonomen argumentieren jedoch, dass Trumps Politik trotz der Bemühungen der Fed, die Inflation niedrig zu halten, einen Anstieg der Inflation begünstigen könnte. Noch wichtiger ist, dass mehrere Ökonomen darauf hinweisen, dass Trumps Steuersenkungspolitik zu defiund einer Erhöhung der US-Staatsverschuldung führen könnte.
Ein Wirtschaftswissenschaftler wies darauf hin, dass Trump in der Vergangenheit eine undisziplinierte Finanzpolitik verfolgt habe. James Camp, Geschäftsführer für festverzinsliche Wertpapiere und strategische Anlagen bei Eagle Asset Management, argumentierte, dass die defiim kommenden Jahr die Schlagzeilen beherrschen könnten.
„Das Risiko am Markt unter Trump besteht in einer undisziplinierten Finanzpolitik. Irgendwann im Jahr 2025 wird das defidie Berichterstattung am Markt dominieren.“
–James Camp, Geschäftsführer für festverzinsliche und strategische Wertpapiere bei Eagle Asset Management
Diese Einschätzung deckte sich mit den Befürchtungen anderer Ökonomen nach dem massiven Anleiheverkauf, da sich die Märkte auf einen Anstieg der Inflation vorbereiteten. Einige Ökonomen diskutierten auch die Möglichkeit einer höheren Anleiheverteilung.
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