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Ein ehemaliger US-Diplomat warnt vor einem geplanten Angriff Saudi-Arabiens auf den Dollar.

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Saudi-Arabien, USA und Dollar
  • Der ehemalige US-Beamte Thomas Hill warnt vor einer möglichen Abkehr Saudi-Arabiens vom US-Dollar, was die Bemühungen der BRICS-Staaten um eine Entdollarisierung verstärken könnte.
  • Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate könnten als neue BRICS-Mitglieder die globalen Handelsnetzwerke und die Währungsdynamik maßgeblich beeinflussen.
  • Dieser Schritt stellt eine strategische Herausforderung für die US-Finanzpolitik und die globale Dominanz des US-Dollars dar und erfordert eine koordinierte Reaktion der US-Politiker.

Wie wir alle wissen, steht die einst unangefochtene Vormachtstellung des US-Dollars vor einer möglichen Erschütterung. Der ehemalige US- Außenministeriumsbeamte Thomas Hill hat vor einem möglichen Kurswechsel Saudi-Arabiens weg vom Dollar gewarnt – eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen. Hills Warnung erfolgt inmitten der laufenden Bemühungen der BRICS-Staaten um eine Entdollarisierung, wobei Saudi-Arabiens jüngster Beitritt zu diesem Block dieser Dynamik eine neue Dimension verleiht.

Saudi-Arabiens strategischer Kurswechsel

Der Beitritt Saudi-Arabiens zu den BRICS-Staaten, zusammen mit ähnlichen Schritten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), markiert einen Wendepunkt im globalen Finanzsystem. Beide Länder, die nun Teil des Erweiterungsplans der Allianz für 2023 sind, könnten bei der BRICS-Initiative zur Entdollarisierung ab 2024 eine entscheidende Rolle spielen.

Laut Hill gegenüber Business Insider sollte diese Entwicklung für die USA Anlass zu erheblicher Besorgnis geben, da BRICS-Mitglieder und potenzielle Beitrittskandidaten den Prozess der Abkehr vom US-Dollar verstärken könnten.

Dieser Trend ist kein Einzelfall. Nordafrikanische Länder, die Ägypten den BRICS-Staaten beigetreten sind, dürften sich zu den entschiedensten Befürwortern einer Entdollarisierung entwickeln. Hill, derzeit Direktor des Nordafrika-Programms am US Institute of Peace, betont, dass traditionelle US-Verbündete wie Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Alternativen zum Dollar suchen, wobei Peking diesen Übergang unterstützt.

Die ripple der Entdollarisierung

Die Folgen eines konzertierten Ausstiegs der BRICS-Staaten aus dem US-Dollar, insbesondere unter Einbeziehung wichtiger Akteure des Nahen Ostens, sind tiefgreifend. Die Erweiterung der BRICS-Staaten ermöglicht ihnen den Zugang zu neuen Handelsbeziehungen und alternativen Währungsförderungskanälen. Über Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien können die BRICS-Staaten die Großarabische Freihandelszone (GAFTA) und den Gemeinsamen Markt für das Östliche und Südliche Afrika nutzen und so ihren Einfluss auf über 90 Länder ausdehnen.

Jüngste Entwicklungen deuten auf einen spürbaren Wandel hin. Ägypten hat auf Yuan lautende Anleihen begeben, und die russische Zentralbank verwendet nun das ägyptische Pfund zur Festlegung des Rubel-Wechselkurses. Darüber hinaus läuft ein Kooperationsprojekt zwischen China, Hongkong, Thailand und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Entwicklung einer digitalen Währungsplattform für grenzüberschreitende Zahlungen, mit der potenziell ein digitaler Yuan eingeführt werden könnte.

Diese Abkehr vom Dollar könnte den SWIFT-Finanzierungsmechanismus, ein wichtiges Instrument der USA zur Verhängung von Sanktionen, untergraben. Die breitere globale Koordination gegen den Dollar würde sich auch auf die US-Haushaltslage auswirken und die Fähigkeit der USA einschränken, hohe defizu verkraften und gleichzeitig niedrige Schuldenkosten aufrechtzuerhalten.

Für die US-Politik verdeutlichen diese Entwicklungen die Notwendigkeit dringenden Handelns. Die von den BRICS-Staaten angeführten Bemühungen zur Entdollarisierung, an denen sich Länder wie Saudi-Arabien aktiv beteiligen, erfordern eine umfassende Antwort der US-Regierung mit parteiübergreifender Unterstützung im Parlament. Die Bundesregierung muss Strategien entwickeln, um dieser Herausforderung zu begegnen und die Stellung des Dollars im globalen Finanzsystem zu sichern.

Saudi-Arabiens potenzieller Kurswechsel weg vom Dollar, als Teil einer umfassenderen BRICS-Initiative, stellt im Wesentlichen eine erhebliche Herausforderung für die globale Hegemonie des US-Dollars dar. Diese Entwicklung erfordert von den US-amerikanischen Entscheidungsträgern eine strategische und gut koordinierte Reaktion, um sich in der sich wandelnden geopolitischen und wirtschaftlichen Landschaft zurechtzufinden. Während die Welt diese Ereignisse verfolgt, steht die Zukunft des Dollars als dominierende Weltwährung auf dem Spiel und kündigt eine mögliche Umgestaltung der internationalen Finanzsysteme an.

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