US-Staatsanwälte klagen Mann wegen illegaler Kryptojacking-Operation an

- Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten hat Charles O. Parks III wegen der Durchführung eines illegalen Kryptojacking-Schemas angeklagt.
- Maßnahmen und Anklagen der Staatsanwaltschaft.
Die US-Staatsanwaltschaft hat Charles O. Parks III., auch bekannt als CP30, aus Nebraska wegen illegalen Krypto-Minings angeklagt. Laut Anklage soll CP30 zwei bekannte Cloud-Computing-Unternehmen um Ressourcen im Wert von rund 3,5 Millionen US-Dollar betrogen haben, um damit digitale Vermögenswerte im Wert von fast einer Million US-Dollar zu schürfen.
US-Staatsanwälte erheben Anklage gegen Charles O. Parks
Dem Bericht zufolge nutzte der aus Nebraska stammende Mann illegal die Ressourcen beider Unternehmen, um verschiedene digitale Währungen, darunter Ethereum, Litecoinund Monero, zu schürfen. Cryptojacking bezeichnet die illegale Nutzung der Rechenleistung oder des Stroms eines Unternehmens zum Schürfen digitaler Währungen. Hacker setzen dabei verschiedene Arten von Schadsoftware ein, um geringe Mengen an Ressourcen aus einem Netzwerk von Computern ahnungsloser Nutzer oder Unternehmen abzugreifen.
Parks wurde am 13. April in Nebraska festgenommen und soll am 16. April erstmals vor Gericht erscheinen. Ihm werden Geldwäsche, Betrug und illegale Finanzgeschäfte im Zusammenhang mit dem Kryptojacking-Betrug vorgeworfen. Ihm drohen bis zu 50 Jahre Haft. Die US-Staatsanwaltschaft gab an, dass Parks seine Aktivitäten von Januar bis August 2021 durchführte.
Laut Anklageschrift nutzte Parks für seine Machenschaften zahlreiche Namen, Firmenzugehörigkeiten und E-Mail-Adressen. Der Bericht hebt hervor, dass er insbesondere E-Mail-Adressen verwendete, die mit Domains wie „MultiMillionaire LLC“ und „CP30 LLC“ verknüpft waren, um sich bei Cloud-Computing-Anbietern für mehrere Konten anzumelden. Dadurch erlangte er kostenlos Zugriff auf große Rechen- und Speicherkapazitäten.
Maßnahmen und Anklagen der Staatsanwaltschaft
Dem Bericht zufolge nutzte er den Zugang zu der enormen Rechenleistung, um Kryptowährungen zu schürfen. Er habe die Unternehmen getäuscht, um sich zusätzliche Vorteile und Privilegien zu verschaffen. In der Anklageschrift heißt es, er habe „erhöhte Zugriffsrechte auf Cloud-Computing-Dienste“ erhalten. Als die Dienstanbieter ihn jedoch wegen Zahlungen und unbezahlter Abonnements befragten, habe er die Begleichung der Rechnungen hinausgezögert.
Dem Bericht zufolge wandte Parks verschiedene Methoden an, um die Geldflüsse zu verwischen. „Parks wandelte die Erlöse aus den Kryptowährungen über Kryptowährungsbörsen, einen Marktplatz für Non-Fungible Token (NFTs), einen Online-Zahlungsdienstleister und herkömmliche Bankkonten um und wusch sie, um die Spuren der Geldflüsse zu verschleiern und die Gelder vom Betrug zu trennen“, so die Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm außerdem vor, diverse Geldtransfers durchgeführt zu haben, um die Meldepflichten nach Bundesrecht zu umgehen.
Nachdem er die unrechtmäßig erworbenen Gelder in Dollar umgetauscht hatte, finanzierte er damit diverse luxuriöse Anschaffungen, darunter einen Mercedes-Benz, Schmuck, Hotelaufenthalte und weitere Ausgaben. Der Staatsanwalt von Brooklyn, Breon Peace, erklärte, seine Behörde werde solche Kriminellen weiterhin konsequent verfolgen. „Wir werden auch künftig die Strafverfolgung von Kriminellen priorisieren, die neue, ausgefeilte Technologien nutzen, um weiterhin Betrug und Täuschung zu begehen“, so der US-Staatsanwalt.
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Owotunse Adebayo
Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.















