Großbritannien will neues Kryptogesetz bis Mitte 2024 in Kraft setzen, so ein Regierungsvertreter

- Großbritannien plant, bis Mitte 2024 neue Gesetze für Kryptowährungen und Stablecoins einzuführen.
- Das Gesetz zielt darauf ab, einen umfassenden Regulierungsrahmen für Krypto-Unternehmen zu schaffen.
- Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) wird in Kürze eine Konsultation über Lizenzierungsregelungen für Krypto-Unternehmen einleiten.
Da die Abstimmung im Europäischen Parlament noch in diesem Jahr erwartet wird, wird Großbritannien das neue Gesetz zu Kryptowährungen und Stablecoins Mitte 2024 in Kraft setzen. Dies gab der Staatssekretär im Finanzministerium, Bim Afolami, im Rahmen des Innovate Finance Global Summit bekannt. Das Gesetz soll ein umfassendes Regulierungssystem für Krypto-Unternehmen schaffen und Großbritannien als Standort für Kryptowährungsgeschäfte noch attraktiver machen.
Afolami betonte die entscheidende Bedeutung zügigen Handelns bei der Umsetzung der Pläne für das neue System. Die aktuelle Verordnung wurde im Juni 2023 verabschiedet und zielt auf die Durchsetzung des im selben Monat verabschiedeten Gesetzes über Finanzdienstleistungen und -märkte ab. Dieses Gesetz – die zentrale Aktivität der Kryptoindustrie – regelt sowohl regulierte Dienstleistungen als auch Finanzaktivitäten.
Die britischen Krypto-Regulierungen zielen auf Marktfairness ab
Die vorgeschlagenen Regelungen werden mit Sicherheit verschiedene Bereiche von Krypto-Assets den jeweiligen nationalen Regulierungsrahmen unterstellen. In diesem Zusammenhang können sie folgende Aktivitäten ausüben: Betrieb von Kryptobörsen und Verwahrungsdienstleistungen für Kundenvermögen.
Die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) wird voraussichtlich in Kürze eine Konsultation zur Überprüfung der Lizenzierungsregelungen für Krypto-Unternehmen einleiten. Dies führte zu einer strengen Regulierung und Überwachung der Kryptowährungsmärkte in Großbritannien.
Darüber hinaus gewährleistet die Richtlinie Fairness gegenüber ausländischen Unternehmen und schafft somit gleiche Wettbewerbsbedingungen. Ziel ist es, diese in die allgemeinen Geschäftsabläufe von Finanzinstituten einzubinden und gleichzeitig die Einhaltung der Finanzvorschriften sicherzustellen. Diese Strategie belegt somit die Fähigkeit Großbritanniens, Investoren und Unternehmen einen umfassenden und sicheren Handelsraum zu bieten.
FCA wegen langsamen Antragsfeedbacks kritisiert
Obwohl diese Verfahren einige Probleme gelöst haben, sieht sich die Krypto-Branche in Großbritannien weiterhin mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Krypto-Unternehmen bemängeln, dass die FCA unzureichendes Feedback gegeben oder einen unerklärlichen Zeitrahmen für die Bearbeitung ihrer Anträge festgelegt habe.
Der anhaltende Regulierungsdruck hat viele etablierte Krypto-Giganten gezwungen, sich zu verkleinern und ihr Dienstleistungsangebot für britische Kunden einzuschränken. Allein im Februar 2024 forderte die FCA die Offenlegung von rund 450 illegalen Krypto-Werbeanzeigen innerhalb von drei Monaten.
Die Antworten der Unternehmen auf die Verfahren zeigen, dass einige Vorschriften als umständlich empfunden werden. Unter denjenigen, die eine strenge Regulierung der Raumfahrtindustrie befürworten, und denjenigen, die der Ansicht sind, der Sektor würde sich auch ohne diese Regulierung entwickeln, äußern einige Bedenken hinsichtlich der Betriebskosten, andere hingegen nicht.
Während das britische Rechtssystem seinen Rahmen weiter optimiert, wird es zum Lackmustest für die gesamte globale Kryptoindustrie. Die ausgewogene Betrachtung der Schaffung eines innovationsfreundlichen Umfelds bei gleichzeitigem Verbraucherschutz wird stets im Fokus stehen.
Großbritannien unternimmt mit der Einführung strengerer Krypto-Regulierungen einen wichtigen Schritt in Richtung seiner Krypto-Regulierungsagenda. Dies beflügelt den aufstrebenden britischen Kryptomarkt, und die Auswirkungen auf die lokale und globale Wettbewerbsfähigkeit von Kryptowährungen sind daher unausweichlich.
Angesichts der Wirksamkeit der bestehenden Regulierungen werden die anderen Staaten, die bereits in diesem Jahr mit der Regulierung des Kryptowährungssektors begonnen haben, diesem Beispiel voraussichtlich folgen und im Laufe des Jahres ebenfalls Regelungen einführen. In Polen steht die Kryptowährungsregulierung bereits auf der Tagesordnung.
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Mutuma Maxwell
Maxwell schreibt besonders enjüber Blockchain und Kryptowährungen. Er begann 2020 mit dem Bloggen und konzentrierte sich später auf die Welt der Kryptowährungen. Sein Lebenswerk ist es, das Konzept der Dezentralisierung weltweit bekannt zu machen.
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