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Das britische Parlament debattiert über die Risiken von KI und Streaming für kreative Berufe

VonEmman OmwandaEmman Omwanda
3 Minuten Lesezeit
KI
  • Kreativschaffende haben es trotz des globalen Erfolgs der britischen Kreativwirtschaft schwer.
  • KI und Streamingdienste schmälern die Einnahmen von Künstlern.
  • Die Regierung forderte, für eine faire Vergütung der Urheber zu sorgen.

In einem Bericht des Kultur-, Medien- und Sportausschusses des britischen Parlaments wurde die britische Regierung ermahnt und aufgefordert, mutige Schritte zu unternehmen, um das wachsende Dilemma zu bekämpfen, das den Kreativsektor untergräbt. 

In einer Zeit, in der die Technologie wächst und digitale Plattformen immer beliebter werden, haben Musiker, Künstler und Schriftsteller gleichermaßen Schwierigkeiten, den Lebensunterhalt zu bestreiten. 

Der Parlamentsbericht unterstützt hauptsächlich die Lobbyarbeit von Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI) und Streaming-Dienste gegen Kreative, obwohl die britische Musikindustrie jährlich Hunderte von Millionen Pfund einnimmt.

Britische Abgeordnete befassen sich mit den Auswirkungen von KI und Streaming auf Künstler

Der Bericht verschärft das Problem, das durch künstliche Intelligenz und Streamingdienste entsteht: Viele Kreative haben Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Obwohl die britische Kunst- und Kulturszene international eine hohe Erfolgsquote aufweist, profitiert weniger als die Hälfte der Branchenakteure davon. 

Es ist die Pflicht des Komitees, dieses Ungleichgewicht zu beheben, und zu diesem Zweck hat es die Ernennung eines „Freiberuflerbeauftragten“ vorgeschlagen, der sich auf die Verbesserung der Bedingungen und Rechte der Freiberufler konzentrieren soll, die etwa ein Drittel der gesamten Branche ausmachen. 

Im Bereich der Kunst gilt die Schaffung eines Originalwerks nach wie vor als Privileg und Recht, das angemessen vergütet werden sollte – mit fairer Bezahlung und gerechter Verteilung der Einnahmen. In meiner Funktion würde ich dafür sorgen, dass Künstlerinnen und Künstler eine gleichberechtigte Vergütung für ihre Arbeit erhalten, insbesondere wenn diese kopiert oder auf digitalen Plattformen weiterverbreitet wird.

Darüber hinaus betont der Ausschuss, dass der tertiäre Zeitrahmen von den Regierungen konzertierte Anstrengungen erfordert, um sicherzustellen, dass private Unternehmen eine faire Vergütung an Künstler zahlen, deren Werke von den Entwicklern von KI-Geräten verwendet werden. 

Ein Problem besteht jedoch darin, dass immer mehr KI-Technologien, darunter auch ChatGPT, urheberrechtlich geschütztes Material schnell sammeln, ohne die Urheber ausreichend zu vergüten oder ihnen rechtliche Schritte zu ermöglichen. Da unter den KI-Experten auch Branchenprofis wie der Schauspieler John Hollingworth sind, ist die Bedrohung durch den Ersatz traditioneller Rollen im kreativen Bereich unmittelbar.

Branchenvertreter und der Weg nach vorn

Zeugen wie Nile Rodgers, die britische Künstlerin VV Brown und andere untersuchten die Situation und die aktuellen Probleme der Musikindustrie. Rodgers, dessen Karriere sich über rund fünf Jahrzehnte erstreckte, beklagte, dass Künstler trotz technologischer Entwicklungen, die lediglich der Vereinfachung und Gewinnmaximierung dienten, weiterhin leer ausgingen. 

Mit anderen Worten präsentierte Brown die Wahrheit über die Schwierigkeit des Überlebens im Sumpf des neuen digitalen Zeitalters und verglich den Erfolg, den sie gewohnt ist, mit dieser deprimierenden Situation.

Obwohl der Ausschuss behauptet, dass einige Fortschritte bei der Lösung dieser Probleme erzielt wurden, fordert er dennoch eine gründliche Überarbeitung der Streaming-Musikindustrie, um eine faire Vergütung der Musiker zu gewährleisten.

Daher ist es wichtig, nach Reformen zu suchen, die die Auswirkungen des rasanten technologischen Fortschritts und des Konsumverhaltens auf die Einkommen von Künstlern zumindest teilweise abmildern.

Dame Caroline Dinenage, Vorsitzende des Komitees, hat deutlich gemacht, dass es angesichts der Tatsache, dass die kreativen Talente das Rückgrat der internationalen Kompetenz des Sektors bilden, unerlässlich ist, unverzüglich Maßnahmen zur Unterstützung des Kunst- und Kultursektors im Vereinigten Königreich zu ergreifen. 

Sie erklärte, es handle sich um einen „perfekten Sturm“ aus Kunst- und Technologiekonsumtrends, der die Regierung dazu veranlasse, Reaktionspläne zu entwickeln, die die Interessen der Kreativschaffenden schützen würden.

Der Bericht des Ausschusses für Kultur, Medien und Sport des Unterhauses fordert die britische Regierung auf, dringend Maßnahmen gegen die neuen Kräfte zu ergreifen, die durch technologische und wirtschaftliche Veränderungen die Beschäftigten im Kreativsektor betreffen. 

Während der Anteil der Kreativwirtschaft an der weltweiten Kultur stetig wächst, stellt die angemessene Vergütung der Urheber eine zentrale Herausforderung dar. Ziel dieses Gesetzentwurfs ist die Einrichtung eines Beauftragten für Freiberufler und die Festlegung eines Zeitrahmens für staatliche Maßnahmen, um den Kreativen ein regelmäßiges Einkommen zu sichern.

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