US-Banken, die den Sturm überstanden haben: Details

US-Banken, die immer noch florieren
- Große und kleine US-Banken haben die jüngsten finanziellen Herausforderungen erfolgreich gemeistert, während mittelgroße Banken damit zu kämpfen haben.
- Sinkende Einlagen und steigende Einlagenkosten setzen die Nettozinsmargen der Banken unter Druck.
- Große Banken profitieren von der Wahrnehmung ihrer Kunden, dass sie „systemrelevant“ seien, und bietencash wie Technologieinvestitionen an.
In einem unberechenbaren Finanzumfeld, das von zahlreichen Bankenpleiten geprägt ist, haben große und kleine US-Banken die Krise erfolgreich überstanden. Überraschenderweise sind es gerade die mittelständischen Banken, die im aktuellen Umfeld am meisten zu kämpfen haben.
große Banken wie JPMorgan, Wells Fargo und Bank of America bei der Veröffentlichung ihrer jüngsten Ergebnisse einen Rückgang der Einlagen im Vergleich zum Vorjahr melden werden.
Analysten prognostizieren einen Gesamtverlust von rund 500 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern. Trotz der Herausforderungen durch sinkende Einlagen war eine gewisse Entwicklung zu erwarten, da Bankkunden dank staatlicher Konjunkturprogramme und Konsumkürzungen während der Pandemie noch über beträchtliche Ersparnisse verfügen.
Anpassung an steigende Einlagenkosten in den USA
Die größere Sorge der Banken gilt den steigenden Kosten der verbleibenden Einlagen. Da zehnjährige Staatsanleihen seit dem letzten Herbst konstant über 3 % Rendite abwerfen, könnten Einleger in Investmentfonds oder höher verzinste Konten innerhalb ihrer Bank wechseln.
Beide Szenarien erhöhen die Refinanzierungskosten für Banken und belasten deren Nettozinsmarge. Die größten US-Banken verfügen jedoch über bestimmte Vorteile, die ihnen helfen, diese Herausforderungen zu meistern.
Kunden könnten der Sicherheit, dass ihre Bank zu groß ist, um zu scheitern, Vorrang vor potenziellen Zinsgewinnen einräumen, insbesondere angesichts der jüngsten Zusammenbrüche von SVB Financial und Signature Bank.
Darüber hinaus können große Banken in den USA auchcash anbieten, wie zum Beispiel JPMorgans Investitionen in seine Technologieangebote und die KI-gestützte Finanzassistentin Erica der Bank of America.
Am anderen Ende des Spektrums haben sich auch kleine Banken im aktuellen Umfeld gut behauptet. Die Einlagen sind bei kleineren Kreditinstituten tendenziell stabiler als bei ihren mittelgroßen regionalen Konkurrenten.
Warum sind kleine Banken besser?
Durch eine persönlichere Betreuung und einetronlokale Präsenz können kleine Banken das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kunden stärken. Darüber hinaus verfügen sie oft über einen geografischen Vorteil, da sie weniger Wettbewerber und möglicherweise weniger technikaffine Kunden haben.
Im Jahr 2022 erzielten Gemeinschaftsbanken mit einem Vermögen zwischen 300 Millionen und 3 Milliarden US-Dollar eine Eigenkapitalrendite von 14 % und übertrafen damit Kreditinstitute mit einem Vermögen von über 10 Milliarden US-Dollar.
Kleinere Banken sind zudem tendenziell besser vor den Auswirkungen von Preiskämpfen im Einlagengeschäft geschützt und weniger strengen Regulierungen ausgesetzt, die sich aus dem Zusammenbruch der SVB ergeben könnten.
Die größte Unsicherheit besteht bei mittelgroßen Banken wie der M&T Bank, der KeyBank, der Citizens Bank und der Western Alliance. Diese Institute sind zu klein, um als krisensicher zu gelten, aber zu groß, um die Vorteile und die Kundenbindung zu enj, die Regionalbanken bieten.
Viele werden voraussichtlich verstärkter Kontrolle hinsichtlich ihres Liquiditätsmanagements und höheren Gebühren zur Finanzierung künftiger Rettungsaktionen der Federal Deposit Insurance Corp (FDIC) für Einleger ausgesetzt sein.
Während die größten und kleinsten US-Banken weiterhin florieren, stehen mittelgroße Banken in einem turbulenten Finanzumfeld vor größeren Herausforderungen.
Diese Dichotomie unterstreicht die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit undtronKundenbeziehungen bei der Bewältigung der komplexen Welt des Bankwesens.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
















