NEUESTE NACHRICHTEN
FÜR SIE AUSGEWÄHLT
WÖCHENTLICH
BLEIBEN SIE AN DER SPITZE

Die besten Krypto-Einblicke direkt in Ihren Posteingang.

Trumps Handelskrieg schadet dem Image der US-Automobilindustrie, während China gegenüber Europa die Oberhand gewinnt

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
  • Das europäische Interesse an US-Autos sank von 51 % auf 44 %, während das Interesse an chinesischen Marken von 31 % auf 47 % stieg.
  • Das Vertrauen in amerikanische Produkte sank auf 24 %, während das Vertrauen in chinesische, japanische und koreanische Produkte zunahm.
  • Der chinesische Elektroautohersteller BYD verkaufte im Juli 13.503 Einheiten in Europa, während Tesla nur 8.837 absetzte.

Donald Trumps Handelskrieg mit Zöllen zerstört den ohnehin angeschlagenen Ruf der US-Autoindustrie in Europa. Neue Zahlen belegen, dass Käufer auf dem gesamten Kontinent sich von amerikanischen Autos abwenden und chinesischen Marken zuwenden.

Diese Daten stammen direkt aus „Chinese Automotive Brands Impact“ , der vom 21. Mai bis zum 31. Juli durchgeführt wurde und für den 1.692 Erwachsene in ganz Europa befragt wurden.

Vizepräsident für Antriebsinnovationen bei Escalentdent es gehe nicht nur um die Fahrzeuge selbst. „Geopolitik, Zölle, Handelsabkommen und die Haltung der USA gegenüber Russland und der Ukraine beeinflussen die Stimmung europäischer Käufer gegenüber den USA und US-amerikanischen Automarken“, sagte Yahoo Finance.

Welches Image amerikanische Autos auch immer hatten, Trumps globaler Handelsstreit hat ihm dent.

Käufer wenden sich von US-Marken ab, da das Vertrauen stark sinkt

Im Jahr 2024 gaben nur 44 % der Europäer an, den Kauf eines US-amerikanischen Autos in Erwägung zu ziehen. Letztes Jahr lag diese Zahl noch bei 51 %. Gleichzeitig stieg das Interesse an chinesischen Fahrzeugen von 31 % auf 47 %. Laut KC stieg auch das Interesse an Marken anderer Länder, mit Ausnahme amerikanischer. US-amerikanische Autohersteller waren die einzigen, die zurückfielen.

Es geht hier nicht nur darum, welche Autos die Leute fahren wollen. Es geht auch darum, wem sie vertrauen. Laut KC stieg das Vertrauen in japanische Produkte von 50 % auf 54 %, in koreanische Produkte von 30 % auf 34 % und in chinesische Produkte von 12 % auf 19 %. Die USA hingegen fielen von 31 % auf 24 %. Das ist ein Einbruch, kein Rückgang.

KC wies außerdem darauf hin, dass die Bezahlbarkeit ein wichtiger Faktor sei. „Käufer in Europa erwarten, dass chinesische Fahrzeuge günstiger sind“, sagte er. Und das komme chinesischen Marken zugute, selbst wenn ihre Autos eine bessere Ausstattung als amerikanische hätten. Der Preis sei derzeit entscheidend, und genau hier punkteten die chinesischen Autohersteller.

Auch Elektrofahrzeuge spielen eine Rolle. Europäer interessieren sich nach wie vor mehr für Elektroautos als Amerikaner. Das verschafft chinesischen Marken einen Vorteil. Sie überschwemmen Europa mit batterieelektrischen Fahrzeugen (BEVs), während amerikanische Autohersteller, insbesondere die US-amerikanischen, Mühe haben, mitzuhalten. „Es scheint, als ob europäische Käufer chinesische BEVs eher als vertrauenswürdige Anschaffung betrachten“, sagte KC.

BYD aus China legt rasant zu, während Tesla Schwierigkeiten hat

Die Verkaufszahlen belegen, dass sich Vertrauen in Gewinn umwandelt. Im Juli konnte Tesla in Europa lediglich 8.837 Neuzulassungen verzeichnen, ein Rückgang von 40,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese Zahl umfasst die gesamte Region, einschließlich Großbritannien und der EFTA. Der chinesische Automobilhersteller BYD hingegen registrierte 13.503 Fahrzeuge – ein Plus von 225 %. Sie konkurrieren nicht nur, sie sind führend.

Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen in Europa stiegen im Juli um 33,6 %. Die Neuzulassungen aller Pkw, unabhängig vom Antrieb, legten um 5,9 % zu. Der Markt wächst also. Doch in den USA verlieren Elektrofahrzeuge an Beliebtheit.

Auch wenn die USA im Inland mehr Autos verkaufen, sagte KC, der Rückgang in Europa sei Teil eines größeren Trends. Es gehe nicht nur um Autos. Es gehe darum, wie die Europäer US-Produkte im Allgemeinen wahrnehmen. Und im Moment seien sie nicht beeindruckt.

Ob Trumps Zölle all dies verursacht haben, ist noch immer umstritten. Doch Autokäufer von London bis Luxemburg haben sich bereits entschieden – und zwar mit ihren Euros.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

Diesen Artikel teilen

Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtrondentdentdentdentdentdentdentdent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

MEHR … NACHRICHTEN
DEEP CRYPTO
CRASH-KURS