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Steigen die Renditen von US-Staatsanleihen auf fast 5 %, wird der Kryptomarkt florieren oder abstürzen?

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Die US-Notenbank macht eine absurde Rezessionsprognose für die USA

Anleger, die US-Staatsanleihen anlegen, setzen darauf, dass die USA in eine Rezession abrutschen.

  • Die Renditen von US-Staatsanleihen haben ein signifikantes 16-Jahres-Hoch erreicht und nähern sich 5 %.
  • Historisch gesehen haben sich hohe Zinssätze nachteilig auf das Wachstum von Bitcoinausgewirkt.
  • Trotz steigender Zinsen bleibt Bitcoin widerstandsfähig, hat aber Schwierigkeiten, neue Höchststände zu erreichen.

Die Kryptowährungslandschaft ist bekannt für ihre Volatilität. Doch da die Renditen von US-Staatsanleihen mit fast 5 % einenmatic Höchststand seit 16 Jahren erreicht haben, ist die Kryptowelt hinsichtlich der Auswirkungen gespalten.

Wird diese Welle das stabile Schiff der digitalen Währungen beflügeln oder zum Kentern bringen? Insbesondere angesichts bedeutender Krypto-Ereignisse wie Bitcoin-Halving und der ETF- Zulassung, die bevorstehen.

Kryptos Pakt mit hohen Zinsen

Die Geschichte hat kein rosiges Bild gezeichnet, wenn Bitcoin auf steigende Zinsen trifft. Zwar hat Bitcoin in diesem Jahr eine bewundernswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen und sich trotz steigender Zinsen behauptet, doch der Kampf um neue Höchststände gestaltete sich schwierig.

Die entscheidenden Faktoren stehen bereits in den Startlöchern – sei es die mit Spannung erwartete Zulassung des Bitcoin ETFs oder die für die zweite Hälfte des Jahres 2024 prognostizierte Bitcoin Halbierung. Doch die hohen Renditen könnten ihren Glanz trüben und einen düsteren Ausblick auf die kurzfristigen Krypto-Renditen bieten.

John Todaro von Needham hob diese Spannung zwischen Bitcoin und den rasant steigenden Renditen hervor. Er ist der Ansicht, dass bevorstehende Ereignisse wie die ETF-Zulassung und das Halving zwar das Interesse steigern und den Preis stützen können, aber nicht revolutionär sind.

Der Weg zu einem neuen Bitcoin-Hoch führt über eine lockerere Geldpolitik. Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome Powell, konnte dazu wenig Hoffnung machen.

Auch wenn er die Abschwächung des Preisdrucks anerkannte, war seine Botschaft klar: Die Zentralbank hält unbeirrt an ihrem Ziel einer Inflationsrate von 2 % fest.

Darüber hinaus deutete er weitere mögliche Zinserhöhungen an und wies die Ansicht zurück, das derzeitige Zinsniveau sei zu hoch.

Historisch gesehen haben diese steigenden Renditen das Potenzial von Kryptowährungen eingeschränkt und Anleger dazu veranlasst, ihre Investitionen in volatile Anlagen wie Bitcoinzu überdenken. Der Reiz von renditestarken und gleichzeitig risikoarmen Anlagen wie Staatsanleihen wird dadurch unwiderstehlich.

Der Sturm und der Silberstreif am Horizont

Rob Ginsberg von Wolfe Research kritisiert die Herausforderungen, die diese steigenden Zinsen mit sich bringen. Seiner Ansicht nach wird das Wachstumspotenzial von Bitcoinangesichts der anhaltenden Zinssteigerungen gehemmt.

Doch es gibt auch einen Silberstreif am Horizont. Ginsbergdenteine anhaltende Widerstandsfähigkeit von Bitcoin, insbesondere dessen fortwährende Bemühungen, sich über der 25.000-Dollar-Marke zu stabilisieren.

Er hofft auf einen Aufschwung, allerdings erst, wenn der Zinsdruck nachlässt. Weiterhin spekuliert er, dass der aktuelle Trend eine Stagnation oder gar einen Zusammenbruch des Systems auslösen und dadurch einen Anstieg der Anleihekurse sowie eine entsprechende Zinswende zur Folge haben könnte.

Trotz der düsteren Marktlage hat Bitcoin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit bewiesen. Auch wenn die Handelslandschaft mit sinkenden Volumina und geringer Liquidität düster aussah, ist BitcoinBeharrlichkeit, sich in dieser schwierigen Situation zu behaupten, lobenswert.

Entgegen der Warnungen sieht Callie Cox von eToro die hohen Zinsen als potenziell vorteilhaft für Bitcoin. Dessen Wertentwicklung spricht für sich: Ein beeindruckender Anstieg von 78 %, obwohl die US-Notenbank die Zinsen viermal angehoben hat.

Coxdenteine deutliche Verlagerung des Interesses von Altcoins hin zu Bitcoin, der sich als sicherer Hafen im Kryptobereich etabliert. Die hohen Renditen haben zwar eine gewisse Besorgnis ausgelöst und Anleger veranlasst, ihre Altcoin-Positionen zu überdenken, doch ihr Vertrauen in Kryptowährungen bleibt ungebrochen. Sie zögern weiterhin, diese digitale Anlageklasse vollständig abzuschreiben.

Für Cox sieht die Zukunft von Kryptowährungen trotz der drohenden Renditeschwierigkeiten rosig aus. Der aktuelle Trend deutet auf eine mögliche Hinwendung zu Bitcoinhin, was dessen Kurs in den kommenden Monaten deutlich stützen könnte.

Da die Renditen von US-Staatsanleihen auf fast 5 % gestiegen sind, steht der Kryptomarkt an einem entscheidenden Wendepunkt. Angesichts der bevorstehenden wichtigen Ereignisse bleibt abzuwarten, ob sich diese Renditen als dauerhaftes Problem oder nur als vorübergehende Beeinträchtigung für den Kryptowährungssektor erweisen.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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