SWIFT und Chainlink arbeiten zusammen, um die Zukunft tokenisierter Vermögenswerte zu gestalten: Details

SWIFT und Chainlink arbeiten zusammen, um die Zukunft tokenisierter Vermögenswerte zu gestalten
- SWIFT hat erfolgreich Experimente durchgeführt, die seine Fähigkeit demonstrieren, den Transfer tokenisierter Vermögenswerte über mehrere öffentliche und private Blockchains hinweg zu erleichtern, mit dem Ziel, operative Herausforderungen und Kosten für Finanzinstitute zu reduzieren.
- Die Experimente erfolgten in Zusammenarbeit mit großen Finanzinstituten und Chainlink, einer Web3-Dienstplattform. Verschiedene Transferszenarien wurden getestet, wobei Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Governance, operationellem Risiko und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen berücksichtigt wurden.
- Die erfolgreichen Tests bauen auf der bisherigen Arbeit von SWIFT mit digitalen Zentralbankwährungen auf und dürften die Akzeptanz tokenisierter Vermögenswerte beschleunigen, insbesondere im Sekundärhandel mit nicht börsennotierten Vermögenswerten und auf privaten Märkten.
Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT), ein globales Netzwerk für Finanznachrichten, gab die Ergebnisse einer Reihe von Experimenten bekannt, die seine Fähigkeit demonstrierten, den Transfer tokenisierter Vermögenswerte über verschiedene öffentliche und private Blockchains hinweg zu ermöglichen.
Die Experimente zielten darauf ab, die Fragmentierung tokenisierter Vermögenswerte zu überwinden, die für Investoren und Finanzinstitute ein erhebliches Hindernis darstellt. Laut einer Ankündigung vom 31. August könnte die SWIFT-Infrastruktur den operativen Aufwand und die Kosten für Institutionen deutlich reduzieren und so das Wachstum und die Skalierbarkeit der globalen Märkte für tokenisierte Vermögenswerte beschleunigen.
Zusammenarbeit und technische Machbarkeit
SWIFT kooperierte mit mehreren großen Finanzinstituten, darunter die Australia and New Zealand Banking Group Limited (ANZ), BNP Paribas, BNY Mellon, Citi und die Lloyd’s Banking Group. Chainlink, eine führende Web3-Serviceplattform, spielte ebenfalls eine zentrale Rolle in den Experimenten. Das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) von Chainlinkermöglichte die vollständige Interoperabilität zwischen Quell- und Ziel-Blockchains. Die Experimente umfassten verschiedene Szenarien, wie beispielsweise Überweisungen innerhalb desselben öffentlichen Distributed-Ledger-Technologie-Netzwerks (DLT), Überweisungen zwischen verschiedenen öffentlichen Blockchains sowie Überweisungen zwischen öffentlichen und privaten Blockchain-Netzwerken. Diese Tests befassten sich mit wichtigen Aspekten des Datenschutzes, der Governance, des operationellen Risikos und der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen.
Die Tokenisierung hat breite Aufmerksamkeit erregt, wobei 97 % der institutionellen Anleger sie als revolutionäre Kraft im Asset Management sehen. Ihr Potenzial, die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und Bruchteilseigentum zu ermöglichen, wird als äußerst vielversprechend eingeschätzt. Die Herausforderung besteht jedoch in der Fragmentierung tokenisierter Vermögenswerte auf verschiedene Blockchains mit jeweils eigener Funktionalität und Liquidität. Die Experimente von SWIFT haben gezeigt, dass die bestehende sichere Infrastruktur als zentraler Verbindungspunkt dienen und somit ein entscheidendes Hindernis für die Entwicklung der Tokenisierung beseitigen kann.
Die Experimente bauen auf den bisherigen Arbeiten von SWIFT zur Verknüpfung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) und digitalen Vermögenswerten mit bestehenden und neuen Zahlungssystemen auf. Tom Zschach, Chief Innovation Officer bei SWIFT, betonte, dass Interoperabilität für einen reibungslosen Wertfluss weltweit unerlässlich sei, insbesondere angesichts der zunehmenden Fragmentierung des Finanzökosystems.
Da SWIFT die Zusammenarbeit mit der Finanzwelt fortsetzt, werden die überzeugendsten Anwendungsfälle für tokenisierte Vermögenswerte voraussichtlich im Sekundärhandel mit nicht börsennotierten Vermögenswerten und auf privaten Märkten liegen. Diese Entwicklung markiert einen Wendepunkt in der Tokenisierungsgeschichte und hat das Potenzial, die Finanzlandschaft grundlegend zu verändern und eine neue Ära des Branchenwachstums einzuleiten.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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