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SWIFT und BAE Systems enthüllen Tricks zur Geldwäsche im Kryptobereich

VonKamsi KönigKamsi König
2 Minuten Lesezeit
Krypto-Geldwäsche

Das bekannte Finanzunternehmen SWIFT hat sich mit dem britischen Geheimdienst BAE Systems zusammengetan, um einen detaillierten Bericht über Krypto-Geldwäscheaktivitäten von Hackern zu erstellen.

Laut einer Studie von BAE Systems (British Aerospace) und SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) ist Geldwäsche mit Kryptowährungen ein hochtechnischer Prozess, der umfassende Fachkenntnisse erfordert. In der Studie mit dem Titel „Follow the Money“ (Folge dem Geld) erörterten die Unternehmen, wie Hacker ausgeklügelte Geldwäscheaktivitäten mit Kryptowährungen durchführen. 

Das Unternehmen erwähnte auch, dass Hacker die übliche Methode der cashper Überweisung nutzen. Hochrangige Hackergruppen wie die Lazarus-Gruppe, der Verbindungen zur nordkoreanischen Regierung nachgesagt werden, wenden jedoch andere Methoden an.

Die Lazarus-Gruppe nutzt ein Kryptowäscheverfahren, das als Layering bekannt ist

Die Lazarus-Gruppe soll eine der technisch anspruchsvollsten Methoden der Krypto- Geldwäsche anwenden, die sogenannte Layering-Technik, um digitale Vermögenswerte vor der Auszahlung zu verschieben. Laut Bericht bewegt die Gruppe die digitalen Vermögenswerte dabei über verschiedene Kryptobörsen, bevor sie diese endgültig abheben

Um die Auszahlung erfolgreich durchzuführen, haben die Hacker stets einen Informanten, der ihnen hilft und ihnen einen Teil der gestohlenen Vermögenswerte verspricht. Um dies zu ermöglichen, transferieren die Mittelsmänner die gestohlenen Vermögenswerte über verschiedene Adressen, um die ursprüngliche Adresse zu verschleiern.

Die Moderatoren sind die Schlüsselmitglieder der Hackergruppe

In der eingereichten Forschungserklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Vermittler die Schlüsselfiguren der Bande sind, da sie die größte Verantwortung für die Durchführung der Kryptowäscheaktivitäten tragen. 

Diese Vermittler benötigen in der Regel mehrere Bankkonten mit Verbindungen zu verschiedenen Kryptobörsen, um die Umwandlung von Kryptowährungen in cash. Um keinen Verdacht zu erregen, nutzen sie alternative Methoden, beispielsweise die Übertragung von Bitcoin auf Prepaid-Geschenkkarten, mit denen später digitale Vermögenswerte erworben werden. Jüngsten Berichten zufolge verwendet die Lazarus-Gruppe nun das beliebte berufliche Netzwerk LinkedIn, um sich Zugang zu den Datenbanken der Börsen zu verschaffen.

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Kamsi König

Kamsi König

King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.

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