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Überhitzte Aktien und Kryptowährungen geben nach, da die steigende Volatilität den Bullenmarkt bedroht

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Überhitzte Aktien und Kryptowährungen geben nach, da die steigende Volatilität den Bullenmarkt bedroht
  • Aktien und Kryptowährungen brachen diese Woche ein, wobei der S&P 500 am Mittwoch um 3 % einbrach, bevor er sich am Freitag nur schwach um 1,1 % erholte.
  • Die US-Notenbank Federal Reserve ließ alle im Unklaren darüber, was nächstes Jahr kommen würde, und steigende Anleiherenditen verschlimmerten die Lage nur noch.
  • Bitcoin stürzte auf bis zu 95.000 US-Dollar ab, und auch verwandte Aktien wie MicroStrategy brachen stark ein, als der Markt aufhörte, auf blindem Optimismus zu basieren.

Die Wall Street war diese Woche alles andere als ruhig. Aktienkurse brachen ein, die Kryptomärkte gerieten ins Wanken, und die Volatilität kehrte mit voller Wucht zurück.

Der S&P 500 brach Mitte der Woche um 3 % ein, nachdem die US-Notenbank Federal Reserve uneinheitliche Nachrichten veröffentlicht hatte. Händler versuchten daraufhin, die weitere Entwicklung einzuschätzen. Die Erholung um 1,1 % am Freitag brachte zwar etwas Erleichterung, konnte den Schaden aber nur geringfügig ausgleichen. Bitcoin erholte sich von seinem Einbruch auf 95.000 US-Dollar und notiert aktuell bei rund 97.000 US-Dollar.

der US-Notenbank von Chicagodent, versuchte in einem Interview, die Lage zu beruhigen. Er erwähnte , dass die Inflationstrends gut aussähen und die Zinsen noch weiter sinken könnten. Doch beschwichtigende Worte allein reichen nicht aus. Anleger sehen sich mit höheren Anleiherenditen und einem Markt konfrontiert, der fragiler denn je erscheint.

Kryptowährungen und Aktien geraten unter Druck, als die Realität Einzug hält

Der Monat begann mit einem Paukenschlag. Die Märkte waren beflügelt von saisonalen Vorteilen, einem optimistischeren Ausblick der US-Notenbank und der Zuversicht auf eine florierende Wirtschaft. Spekulative Anlagen wurden mit Begeisterung aufgenommen. Kryptowährungen boomten, Tech-Aktien schossen in die Höhe, und risikoreiche Anlagen mit geringer Qualität legten rasant zu. Doch die Euphorie hielt nicht lange an.

Nehmen wir beispielsweise MicroStrategy. Das Unternehmen, ein Favorit unter Bitcoin Maximalinvestoren, hat in diesem Monat über 30 % an Wert verloren. Andere spekulative Aktien folgten diesem Beispiel.

Strategen hatten ihre Prognosen für 2025 so formuliert, als ob alles rosig wäre. Wie sich herausstellt, sind diese Prognosen angesichts steigender Renditen von Staatsanleihen und sinkender Konjunkturindikatoren wenig aussagekräftig.

Verwirrung um die Fed-Politik sorgt für Nervosität

Die Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell über den Eintritt in eine „neue Phase“ der Geldpolitik ließen sich im Grunde so zusammenfassen: „Wir sind uns nicht sicher, was als Nächstes kommt, aber wir werden Sie informieren.“ Diese Unsicherheit war nicht gerade das, was Händler hören wollten.

Der Kurssturz dieser Woche weckte Erinnerungen an Dezember 2018, als der restriktive Ton der Fed die Märkte in eine Abwärtsspirale trieb. Damals waren es Zölle und aggressive Zinserhöhungen, die das Chaos verursachten. Diesmal sind die Ursachen andere, aber nicht weniger beunruhigend.

Die US-Notenbank deutete an, sich einem neutralen Leitzins anzunähern, doch herrscht Uneinigkeit darüber, was das genau bedeutet. Trotz all dieser Spekulationen hält sich die US-Wirtschaft weiterhin gut. Das BIP-Wachstum liegt über dem langfristigen Trend, und die Unternehmensgewinnprognosen für 2025 sind stabil.

Die Kreditmärkte sind stabil, und der allgemeine Aufwärtstrend ist noch nicht zusammengebrochen. Allerdings entwickelt sich die negative Marktbreite zu einem ernsthaften Problem. Konjunktursensible Branchen haben zu kämpfen, und Analysten warnen, dass es nur ein kurzes Zeitfenster für eine Besserung gibt, bevor der Aktienmarkt wieder besorgniserregendere Signale aussendet.

Der Immobilienmarkt sieht nicht viel besser aus. Angesichts der anhaltend hohen Renditen stagniert er. Es fehlt an Dynamik, und daran wird sich nichts ändern, solange die Zinsen nicht deutlich sinken.

Manche Analysten argumentieren, dass der aktuelle Bullenmarkt noch Potenzial hat. Historisch gesehen dauern Bullenmärkte seit 1945 im Durchschnitt über fünf Jahre. Diese Statistik ist jedoch irreführend. Die langen Aufschwünge von 1987 bis 2000 und von 2009 bis 2020 verzerren die Daten. In beiden Fällen kam es zu scharfen Kurskorrekturen, die den Aufschwung beinahe vorzeitig beendet hätten.

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