SEC weist Klage gegen Kraken ab

- Die SEC hat ihre Klage gegen Kraken ohne Strafen, ohne Geschäftsänderungen und ohne Schuldeingeständnis zurückgezogen.
- Die SEC hat außerdem die Verfahren gegen Coinbase, Gemini, OpenSea, Uniswap und Consensys eingestellt, was einen bedeutenden Politikwechsel unter der Trump-Administration darstellt.
- Unter Trumps Führung änderte die SEC ihren Kurs in Bezug auf die Durchsetzung von Krypto-Vorschriften, was Unternehmen wie Kraken und Krypto-Investoren mit Verbindungen zu Trump zugutekam.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat heute ihre Klage gegen Kraken offiziell fallen gelassen und damit einen vielbeachteten Streit zwischen den US-Regulierungsbehörden und der Kryptobörse beendet.
Die Behörde hat den Fall endgültig abgewiesen, er kann also nicht erneut eingereicht werden. Laut Krakens Mitteilung wird die Börse keine Strafen zahlen, keine Geschäftsänderungen vornehmen und – was am wichtigsten ist – kein Fehlverhalten eingestehen.
„Wir begrüßen die neue Führung sowohl im Weißen Haus als auch in der Kommission, die diesen Wandel herbeigeführt hat. Ihre mutige und umsichtige Führung wird eine neue Ära der Kryptoinnovation in den USA einleiten“, erklärte Kraken in seinem Blogbeitrag.
Kraken gewinnt, SEC zieht sich zurück
Die Entscheidung der SEC ist Teil einer umfassenden Reform des Umgangs der US-Regierung mit Kryptowährungen. Unter neuer Führung rudert die SEC bei mehreren Klagen und Ermittlungen zurück, die sich gegen Krypto-Unternehmen gerichtet hatten.
Innerhalb von nur fünf Wochen hat die SEC außerdem die Verfahren gegen Coinbase, OpenSea, Gemini und Uniswap Labs eingestellt, was eine massive Kehrtwende gegenüber dem aggressiven Vorgehen unter dem ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler darstellt.
Der Fall der SEC gegen Kraken war von Anfang an umstritten. Die Behörde warf der Börse illegale Geschäftspraktiken vor, obwohl Kraken seit Jahren mit demselben Geschäftsmodell arbeitete.
Anstatt mit Krypto-Unternehmen zusammenzuarbeiten, um klare Regelungen zu erarbeiten, verfolgte die SEC den Ansatz „Erst klagen, dann klären“ – ein Ansatz, derdentkontraproduktiv erwiesen hat.
Wir haben die SEC geschlagen!
Herzlichen Glückwunsch an das beste Rechtsteam im Kryptobereich.
Der Kampf – und der Sieg – über die SEC war nicht vorhersehbar. Anwälte, Lobbyisten und alle anderen Beteiligten… Wir mussten uns den Erfolg hart erarbeiten.
Details hier: https://t.co/K35yRp6gKn https://t.co/sGPFOF4q1W
– Marco Santori (@msantoriESQ) 3. März 2025
Kraken sagte: „In diesem Fall ging es nie um den Schutz von Anlegern – er und andere Durchsetzungsmaßnahmen haben eher Verwirrung gestiftet als Klarheit geschaffen. Er hat eine noch junge Branche untergraben, die wiederholt klare Regeln gefordert hatte.“
Kraken blieb während des gesamten Rechtsstreits standhaft und weigerte sich, einen Vergleich zu schließen oder Zugeständnisse zu machen. Die SEC, die zunehmend unter politischen Druck geriet, zog sich schließlich zurück.
Politik und Krypto prallen aufeinander
Der Zeitpunkt dieser Kehrtwenden der SEC ist kein Zufall. Nur etwas mehr als einen Monat nach Donald Trumps Amtsantritt hat sich die Position der Behörde zu Kryptowährungen grundlegend geändert. Das jahrelange Vorgehen gegen die Branche – einst von Gensler unter Bidens Regierung angeführt – wird nun zurückgefahren.
Trump hatte im Wahlkampf Kryptowährungen in den Vordergrund gestellt. Er versprach, die Durchsetzungskampagne der SEC zu beenden, und seit seinem Amtsantritt geschieht genau das. Der neue kommissarische Vorsitzende der Behörde, Mark Uyeda, erklärte, die SEC müsse ihren Umgang mit digitalen Vermögenswerten überdenken.
Die Umstrukturierung der SEC hat jedoch Bedenken hinsichtlich politischer Einflussnahme hervorgerufen, da einige der größten Gewinner dieser regulatorischen Überarbeitung tatsächlich Geschäftspartner von Trump sind.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat beispielsweise entschieden, Memecoins nicht zu regulieren. Dies ist besonders interessant, da Trump selbst nur zwei Tage vor seinem Amtsantritt einen Memecoin namens $TRUMP einführte. Laut einem Bericht der „New York Times“ hat dieser Token Trump und seinen Verbündeten Hunderte von Millionen eingebracht.
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