Schneider schließt Energieverträge im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar mit zwei US-Rechenzentrumsbetreibern ab

- Schneider hat Rechenzentrumsverträge im Wert von 2,3 Milliarden Dollar abgeschlossen.
- Diesetracmit Schneider Electric unterstreichen den schnell wachsenden Energie- und Kühlungsbedarf von KI-Workloads.
- Analysten warnen davor, dass die Stromnetze ohne Modernisierungen vor ernsthaften Kapazitätsproblemen stehen könnten.
Schneider Electric hat mit zwei US-amerikanischen Rechenzentrumsbetreibern Verträge im Wert von rund 2,3 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, um den durch KI-gesteuerte Rechenzentrumslast verursachten Anstieg des Strombedarfs abzufedern, der die US-amerikanischen Energieversorger stark belastet.
Schneider Electric gab am Mittwoch die Unterzeichnung neuertracim Wert von rund 2,3 Milliarden US-Dollar mit zwei US-amerikanischen Rechenzentrumsbetreibern bekannt. Das Unternehmen wird Switch mit Kühl- und Stromversorgungssystemen beliefern und Digital Realty mit USV-Anlagen und Schaltanlagen ausstatten.
Schneider Electric sichert sich 2,3 Milliarden Dollar schweren Auftrag für Rechenzentren
Auf seinem Innovationsgipfel in Las Vegas gab Schneider einen Vertrag über 1,9 Milliarden US-Dollar mit Switch, einem privaten Technologieunternehmen, bekannt. Ziel des Vertrags ist die Lieferung von Leistungsmodulen und fortschrittlichen Kühlsystemen.
Das Unternehmen schloss außerdem einen Vertrag über 373 Millionen US-Dollar mit Digital Realty ab, einem großen Rechenzentrumsbetreiber mit Sitz in Texas. Dertracumfasst unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV), Schaltanlagen und vorkonfektionierte Stromversorgungssysteme.
Es wird erwartet, dass beidetracin Phasen über die Jahre 2025 und 2026 erfüllt werden.
Mit diesen Verträgen Schneider nun nicht nur Serverschienen an tracsondern auch Stromversorgungs- und Kühlsysteme, was das Unternehmen zu einem noch wichtigeren Lieferanten für Rechenzentren macht.
Laut Schneiderist die bestehende Rechenzentrumsinfrastruktur nicht für den Energie- und Kühlungsbedarf von KI ausgelegt. Der Kühlvertrag mit Switch in Las Vegas ist der bisher größte des Unternehmens in Nordamerika und soll intensive Arbeitslasten effizient bewältigen, ohne den Energiebedarf „verhältnismäßig zu erhöhen“, so Vandana Singh, eine leitende Angestellte bei Schneider.
Die USA haben derzeit Schwierigkeiten, den Strombedarf der von großen Technologieunternehmen betriebenen Rechenzentren zu decken, und Schneider selbst hat gewarnt, dass das nationale Stromnetz ohne Modernisierungen vor ernsthaften Engpässen stehen könnte.
Analysten von Morgan Stanley gehen davon aus, dass sich der weltweite Strombedarf von Rechenzentren in den nächsten drei Jahren nahezu verdreifachen könnte. Ein Bericht der Dell'Oro Group zeigt, dass der Markt für die physische Infrastruktur von Rechenzentren im ersten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 17 % gewachsen ist.
Parallel zu all diesen Plänen arbeitet Schneider auch mit Nvidia an der Entwicklung von Kühlsystemen für dessen leistungsstärkste KI-Chips.
Das Problem der Netzspannung
Während dietracfür Schneider einen großen Erfolg darstellen, verdeutlichen sie auch die zunehmende Belastung des US-amerikanischen Stromnetzes aufgrund der rasanten Expansion von KI-Rechenzentren.
Laut Schneiderverbrauchen Rechenzentren bereits 4,4 % des US-amerikanischen Stroms, und dieser Anteil könnte sich bis 2028 mehr als verdoppeln. Analysten von Data Center Dynamics berichteten außerdem über eine Studie von Schneider Electric, die schätzt, dass der Energieverbrauch für KI bis 2028 zwischen 14 und 18,7 Gigawatt liegen könnte.
Experten für Netzplanung sind der Ansicht, dass das Problem nicht nur in der Energieerzeugung, sondern auch im korrekten Energiemanagement liegt. Beispielsweise kann eine zu hohe Nachfragekonzentration in bestimmten Gebieten zu Übertragungsengpässen führen. Neuere Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass Rechenzentren selbst zur Entlastung beitragen könnten, wenn sie nicht alle an einem Ort konzentriert sind.
Bloomberg Intelligence berichtet, dass die Nachfrage nach elektrischer Infrastruktur für Rechenzentren im Jahr 2025 um 25 % steigen könnte, mit einer prognostizierten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12 % bis 2028. Schneider hat Berichten zufolge 2 Milliarden Euro für den Kapazitätsausbau in den Jahren 2024–2027 bereitgestellt, um diesem Anstieg gerecht zu werden.
Siemens Energy gab kürzlich bekannt, dass ein Großteil des Auftragsbestands an Gasturbinen von Rechenzentrumskunden stammt, die angeblich einen „enormen“ Strombedarf zur Versorgung ihrer KI-Infrastruktur haben.
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