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MIT-Durchbruch ermöglicht Robotern die Nutzung ihres gesamten Körpers zur Objektmanipulation

VonGlory KaburuGlory Kaburu
Lesezeit: 2 Minuten
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben bedeutende Fortschritte bei der Manipulation von Objekten durch Roboter erzielt. Mithilfe einer neuen KI-Technik namens „Smoothing“ können Roboter nun Aufgaben mit ihrem gesamten Körper ausführen, anstatt nur mit den Fingerspitzen. Diese Innovation hat das Potenzial, den Einsatz von Robotern in Fabriken, der Weltraumforschung und anderen Bereichen grundlegend zu verändern. Die Herausforderung der kontaktreichen Manipulationsplanung: Die Manipulation von Objekten mit dem ganzen Körper stellt Roboter vor eine enorme Herausforderung. Sie müssen Milliarden potenzieller Kontaktpunkte auf einem Objekt für jede Berührung mit Fingern, Händen, Armen und Oberkörper berücksichtigen. Dieser Prozess, bekannt als „kontaktreiche Manipulationsplanung“, ist rechenintensiv und war bisher ein Engpass für praktische Anwendungen. Menschen bewältigen diese Aufgaben intuitiv, für Roboter sind sie jedoch extrem komplex. Die Lösung: Um das Problem zu vereinfachen, entwickelten die MIT-Forscher eine neue KI-Technik auf Basis von „Smoothing“, die die zahlreichen Kontaktereignisse auf eine kleinere, besser handhabbare Menge von Entscheidungen reduziert. Diese Innovation ermöglicht es selbst einfachen Algorithmen, effizient einen effektiven Manipulationsplan für einen Roboter zu entwickeln. „Durch die Glättung werden viele unwichtige Zwischenentscheidungen gemittelt, sodass nur wenige wichtige übrig bleiben“, so HJ Terry Suh,dent am MIT und Mitautor der in den IEEE Transactions on Robotics veröffentlichten Studie. Reinforcement Learning vs. Glättung: Reinforcement Learning hat sich zwar als effektiv erwiesen, um Robotern bei der Ausführung komplexer Aufgaben zu helfen, erfordert jedoch immense Rechenleistung und Zeit. Es lernt durch ein „Black-Box“-System des Ausprobierens und benötigt laut Suh oft „Millionen von Simulationsjahren“, um effektiv zu sein. Die Glättung bietet hier eine Alternative. Durch ein genaues Verständnis des Modells und des Problems konnten die Forscher den Prozess effizienter gestalten. Die Glättung ermöglicht es dem Roboter, sich auf die Kerninteraktionen mit Objekten zu konzentrieren und so eine schnellere und effektivere Aufgabenplanung zu ermöglichen. Effizienzsteigerung und kombinierter Ansatz: Trotz der Fortschritte durch die Glättung blieb die Suche in der reduzierten Anzahl von Entscheidungen eine Herausforderung. Die Forscher kombinierten das Glättungsmodell mit einem Suchalgorithmus und reduzierten so die Rechenzeit auf etwa eine Minute auf einem Standard-Laptop. Das Team testete seinen Ansatz sowohl in Simulationen als auch an realen Roboterarmen und erzielte eine mit Reinforcement Learning vergleichbare Leistung, jedoch in einem Bruchteil der Zeit. Anwendungen und Zukunftsperspektiven: Die Auswirkungen dieser Forschung sind immens. In der Industrie könnten Fabriken große Roboterarme durch kleinere, mobilere Roboter ersetzen, die ihren gesamten Körper für Manipulationsaufgaben nutzen und so Energieverbrauch und Kosten senken. Darüber hinaus könnte sich die Technik als unschätzbar wertvoll für Erkundungsroboter erweisen, die zum Mars oder anderen Himmelskörpern entsandt werden, wo eine schnelle Anpassung an neue Umgebungen entscheidend ist. Die Forscher räumen jedoch Einschränkungen bei der Bewältigung dynamischer Aufgaben ein, wie beispielsweise der Fähigkeit eines Roboters, ein Objekt in einen Behälter zu werfen. Das Team plant, seinen Ansatz weiter zu verfeinern, um solche Herausforderungen zu meistern. Suh betonte, dass es sinnvoll sei, das System nicht als „Black Box“ zu betrachten, sondern die Struktur solcher Robotersysteme mithilfe von Modellen zu nutzen. Dies biete die Möglichkeit, den gesamten Prozess zu beschleunigen. Die Arbeit wurde teilweise von Amazon, dem MIT Lincoln Laboratory, der National Science Foundation und der Ocado Group finanziert. Die sich stetig weiterentwickelnden Robotermanipulationstechniken des MIT eröffnen neue Möglichkeiten für die Robotik in verschiedenen Branchen und beweisen, dass ein tiefes Verständnis des Problems zu innovativen Lösungen führen kann. Dank solcher Fortschritte rücken Roboter, die Objekte so intuitiv wie Menschen manipulieren, möglicherweise in greifbare Nähe.
  • Die neue KI-Technik des MIT ermöglicht es Robotern, ihren gesamten Körper für komplexe Aufgaben einzusetzen und so menschenähnliche Manipulationsfähigkeiten nachzuahmen.
  • Die KI-Methode zur „Glättung“ vereinfacht Milliarden potenzieller Kontaktpunkte, wodurch die Rechenzeit drastisch reduziert und die Effizienz erhöht wird.
  • Dieser Durchbruch könnte Industriezweige und die Weltraumforschung revolutionieren, indem er vielseitigere und energieeffizientere Robotersysteme ermöglicht.

Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben die Manipulationsfähigkeiten von Robotern deutlich verbessert. Mithilfe einer neuen KI-Technik namens „Smoothing“ können Roboter nun Aufgaben mit ihrem gesamten Körper ausführen, anstatt nur mit den Fingerspitzen. Diese Innovation hat das Potenzial, den Einsatz von Robotern in Fabriken, der Weltraumforschung und anderen Bereichen grundlegend zu verändern.

Die Herausforderung der kontaktreichen Manipulationsplanung

Die Manipulation von Objekten mit dem ganzen Körper stellt Roboter vor eine enorme Herausforderung. Sie müssen bei jeder Berührung mit Fingern, Händen, Armen und Oberkörper Milliarden potenzieller Kontaktpunkte auf einem Objekt berücksichtigen. Dieser Prozess, bekannt als „kontaktreiche Manipulationsplanung“, ist rechenintensiv und war bisher ein Engpass für praktische Anwendungen. Menschen bewältigen diese Aufgaben intuitiv, für Roboter sind sie jedoch extrem komplex.

Die Lösung

Um das Problem zu vereinfachen, entwickelten Forscher des MIT eine neue KI-Technik, die auf „Glättung“ basiert. Diese Technik reduziert die zahlreichen Kontaktereignisse auf eine kleinere, besser handhabbare Anzahl von Entscheidungen. Dank dieser Innovation können selbst einfache Algorithmen effizient einen effektiven Manipulationsplan für einen Roboter erstellen. 

„Durch die Glättung von Mittelwerten werden viele dieser unwichtigen Zwischenentscheidungen eliminiert, sodass nur noch wenige wichtige übrig bleiben“, sagte HJ Terry Suh, ein MITdent und Mitautor des in den IEEE Transactions on Robotics veröffentlichten Artikels.

Reinforcement Learning vs. Smoothing

Obwohl Reinforcement Learning Robotern effektiv bei der Ausführung komplexer Aufgaben hilft, erfordert es immense Rechenleistung und Zeit. Laut Suh lernt es durch ein „Black-Box“-System des Ausprobierens und Irrtums, wobei oft „Millionen von Jahren Simulationszeit“ benötigt werden, um wirksam zu werden. 

Glättung bietet jedoch eine Alternative. Durch ein genaues Verständnis des Modells und des Problems konnten die Forscher den Prozess effizienter gestalten. Die Glättung ermöglicht es dem Roboter, sich auf die Kerninteraktionen mit Objekten zu konzentrieren und so eine schnellere und effektivere Aufgabenplanung zu ermöglichen.

Effizienzsteigerung und kombinierter Ansatz

Trotz der Fortschritte durch Glättungsverfahren blieb die Suche selbst in der reduzierten Anzahl an Entscheidungen eine Herausforderung. Die Forscher kombinierten daher das Glättungsmodell mit einem Suchalgorithmus und konnten so die Rechenzeit auf einem Standard-Laptop auf etwa eine Minute reduzieren.

Das Team testete seinen Ansatz sowohl in Simulationen als auch an realen Roboterarmen und erzielte dabei eine mit dem Reinforcement Learning vergleichbare Leistung, jedoch in einem Bruchteil der Zeit.

Anwendungen und Perspektiven

Die Auswirkungen dieser Forschung sind immens. In industriellen Umgebungen könnten Fabriken große Roboterarme durch kleinere, mobilere Roboter ersetzen, die ihren ganzen Körper für Manipulationsaufgaben einsetzen und so Energieverbrauch und Kosten reduzieren. 

Darüber hinaus könnte sich die Technik als unschätzbar wertvoll für Erkundungsroboter erweisen, die zum Mars oder anderen Himmelskörpern entsandt werden, wo eine schnelle Anpassung an neue Umgebungen von entscheidender Bedeutung ist.

Die Forscher räumen jedoch ein, dass es bei der Bewältigung dynamischer Aufgaben, wie beispielsweise dem Werfen eines Gegenstands in einen Behälter durch einen Roboter, Einschränkungen gibt. Das Team plant, seinen Ansatz weiter zu verfeinern, um solche Herausforderungen zu meistern.

Suh betonte, dass es eine Möglichkeit gäbe, den gesamten Prozess zu beschleunigen, wenn man die Struktur solcher Robotersysteme mithilfe von Modellen nutzen könne, anstatt sie als „Black-Box“-System zu betrachten. 

Amazon, das MIT Lincoln Laboratory, die National Science Foundation und die Ocado Group haben die Arbeit teilweise finanziert. Da sich die Robotermanipulationstechniken des MIT stetig weiterentwickeln, eröffnen sie neue Möglichkeiten für die Robotik in verschiedenen Sektoren und beweisen, dass ein tiefes Verständnis des Problems zu innovativen Lösungen führen kann.

Bei solchen Fortschritten könnten Roboter, die Objekte so intuitiv handhaben wie Menschen, bald Realität sein.

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