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Ripples CEO nimmt Jay Clayton, den ehemaligen SEC-Vorsitzenden, wegen seiner umstrittenen Kommentare in die Pflicht

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai 3 Min. Lesezeit
Ripple

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  • Ripple-CEO Brad Garlinghouse geht auf die Äußerungen des ehemaligen Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Jay Clayton, zur Regulierungspraxis der Behörde ein. 
  • Claytons Aussagen vom Juni 2023 haben im Licht der jüngsten Klageentwicklungen rundum Garlinghouse und Larsen Aufmerksamkeit erregt. 
  • Brad sieht in der Vorgehensweise der SEC Feigheit und erklärt: „Zur Erinnerung: Jay Clayton hat den Fall gegen Ripple, mich und Chris Larsen eingereicht. Und ist am nächsten Tag abgehauen.“

Die Krypto-Welt ist voller interessanter Geschichten, die den gesamten Markt geprägt haben; darunter ist die jüngste Kontroverse, die aus dem Rechtsstreit von Ripple Labs und dem Sieg von XRP gegen die Securities and Exchange Commission (SEC) entstanden ist. Der Rechtsstreit basierte auf Fragen zur Einstufung von XRP als Wertpapier. 

Ein kürzlich geführtes Interview zum Rechtsstreit enthüllte Kritikpunkte des Ripple-Labs-CEO Brad Garlinghouse an Jay Clayton, dem ehemaligen SEC-Vorsitzenden. Nach seinen Kommentaren sorgten Garlinghouses Kritiker für Aufsehen in der Krypto-Welt, da er die Notwendigkeit genauer Informationsrecherchen und den Wunsch nach erfolgreichen Gerichtsverfahren betonte. 

Kritik am CEO von Ripple Labs 

Seit Jahresbeginn, nach dem Zusammenbruch von FTX, hat die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) einen scharfen und strengen Ansatz bei der Krypto-Regulierung verfolgt und rechtliche Auseinandersetzungen mit mehreren Börsen geführt. 

Der CEO von Ripple Labs hat dazu zu sagen, nachdem sein Sieg im gegen ihn und sein Unternehmen geführten Rechtsstreit feststand. Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, kritisierte Jay Claytons Aussagen, den ehemaligen SEC-Vorsitzenden, zu seinem Ansatz bei der Regulierung digitaler Währungen, scharf. 

In einem Interview mit CNBC in der Mitte des zweiten Quartals dieses Jahres teilte Clayton seine Sichtweise zur rechtlichen Verfolgung verschiedener Krypto-Unternehmen durch die SEC. Sein Kommentar präzisierte, dass die Aufsichtsbehörde diese Unternehmen nur dann verfolgen sollte, wenn starke rechtliche Grundlagen vorliegen. 

Seiner Meinung nach sollte die SEC Fälle weiterverfolgen, die mit Sicherheit erfolgreich sind, wenn sie vor Gericht gebracht werden, und Verfahren, die der gerichtlichen Überprüfung standhalten. 

Brad antwortete darauf in einer schockierenden Kritik und äußerte seine Gefühle dazu. In seinem X-Kommentar zu Clayton’s CNBC-Interview sagte er: „Die Heuchelei ist schockierend.“

Nachdem die SEC die Anklagepunkte gegen Ripple Labs ohne prejudice (zurückgestellt) abgewählt hatte, erinnerte Garlinghouse Clayton deutlich an die gegen ihn und Ripple eingereichte Klage, die vor Gericht ebenfalls wenig Erfolgschancen gehabt hätte. 

Die Securities and Exchange Commission beschuldigte den Ripple-CEO und seinen Mitgründer Christian Larsen im Dezember 2020. Die Einreichung betraf den Verkauf nicht registrierter digitaler Wertpapiere, die mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar aus XRP -Verkäufen einbrachten.

Antwort auf Claytons Interview bei CNBC

Garlinghouse teilte seine Gedanken mit und sagte: „Zur Erinnerung: Jay Clayton hat den Fall gegen Ripple, mich und Chris Larsen eingereicht. Und verließ am nächsten Tag das Gebäude.“

Seit Juni haben Clayton’s Argumente in seinem Interview viel Aufmerksamkeit in der Krypto-Community in den Fallentwicklungen erhalten, als Ripple Labs den Fall gewann. Die Anklagen gegen die Securities wurden fallengelassen. Darüber hinaus wurden die Anklagen kurz vor dem Ende von Clayton’s Amtszeit als Vorsitzender der SEC erhoben. Dies geschah vor dem erwarteten Ablaufdatum im Juni 2021.

Richterin Analisa Torres entschied im Juli 2023 zugunsten von Ripple und sprach beide Führungskräfte frei. Dies basierte auf der Feststellung, dass XRP-Verkäufe an Sekundärmärkte und einzelne Käufer nicht als Investmentverträge zählen. 

Garlinghouse äußerte seine Ansichten und Kritik auch nach seiner ersten Antwort. Er hat sich auf verschiedenen Plattformen geäußert und seine Enttäuschung über die SEC zum Ausdruck gebracht. Zu seinen Argumenten gehörten die mangelnde regulatorische Klarheit, doppelte Standards und die Auswirkungen des Rechtsstreits auf die XRP-Inhaber. Er kommentierte auch Claytons Rolle bei der Entscheidung, die Klage vor seinem Ausscheiden aus dem Amt einzureichen. 

Garlinghouse deutete auch an, dass der Rechtsstreit möglicherweise durch eine persönliche Bewegung oder eine politisch motivierte Strategie gefördert wurde, die nicht mit seinen Argumenten in seinem CNBC-Interview übereinstimmte. Garlinghouse’s Kommentare fanden in der Krypto-Community großen Anklang, da Experten die Auswirkungen der US-regulatorischen Umgebung auf digitale Währungen kritisierten.

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Florence Muchai

Florence Muchai

Florence berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Gaming, Technologie und KI. Ihr Studium der Computerwissenschaften an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium im Bereich Katastrophenmanagement und internationale Diplomatie an der MMUST haben sie umfassend mit Sprach-, Beobachtungs- und technischen Fähigkeiten ausgestattet. Florence war bei der VAP Group tätig und arbeitete als Redakteurin für mehrere Krypto-Medienhäuser.

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