Der XRP der den rechtlichen Status von XRP als Wertpapier in Frage stellt, scheint sich zugunsten der Kläger zu entwickeln. Jake Chervinsky, Justiziar von Compound, erklärte, dass ein Bezirksrichter letzte Woche grünes Licht für die Verhandlung des Falls . Das Ripple hatte die Abweisung der Klage beantragt, doch das Urteil fiel zu ihren Ungunsten aus, und nun wird der rechtliche Status von XRP geprüft.
Ja, und es geht nicht nur um eine Wahrscheinlichkeit – die wichtigste verbleibende Frage ist, ob XRP während des relevanten Zeitraums ein Wertpapier war.
— Jake Chervinsky (@jchervinsky) 26. Februar 2020
Jake meint, diese neue Entwicklung bedeute einen Sieg für die Kläger. Solange die Wertpapierklagen bestehen bleiben, XRP weiterhin unter Druck stehen. Das Unternehmen hat wiederholt betont, dass XRP eine eigenständige Einheit sei und rechtlich nicht als Wertpapier bezeichnet werden könne, da XRP in keiner Weise Ripple Aktienbeteiligung widerspiegele. Aktuell Ripple 50 Prozent XRP Angebots.
XRP Sicherheitsklage könnte für Ripple Probleme bedeuten.
Selbst die US-Börsenaufsicht SEC hat keine eindeutige Position zum rechtlichen Status von XRP. Ihre Haltung hätte jedoch keinen Einfluss auf die Klage bezüglich der Wertpapierklassifizierung XRP . Die Annahme, die unklare Haltung der SEC zu XRP sei der Grund, warum XRP nicht als Wertpapier eingestuft werden könne, ist völlig unbegründet. Untersuchungen bei der SEC verlaufen bekanntermaßen langsam, und dieser Fall könnte die Sache durchaus beschleunigen.
Ripple ist besorgt über die Folgen der XRP -Klage, da diese der Kryptowährung schaden könnte. Der Kläger, Bradley Sostack, wirft Ripple den Handel mit nicht registrierten Wertpapieren vor. Erwähnenswert ist hierbei, dass die persönlichen Haftungsansprüche gegen Ripple CEO Brad Garlinghouse im selben Fall von der US-Bezirksrichterin Phyllis J. Hamilton abgewiesen wurden. Auch die Vorwürfe irreführender Werbung wurden zurückgewiesen. Die Richterin stellte zudem fest, dass das Unternehmen keine kalifornischen Gesetze verletzt habe. Die Frage nach dem Wertpapierstatus von XRP ist jedoch weiterhin Gegenstand der gerichtlichen Klärung.
Brad Garlinghouse, CEO Ripple , hat sich in den sozialen Medien vehement gegen die Klage bezüglich der XRP Wertpapiere ausgesprochen. Er betont, dass XRP kein Wertpapier sei und eine einzelne Klage nicht über die Zukunft der Kryptowährung entscheiden könne. XRP mache einen nicht automatisch zum Ripple Aktionär.
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