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Saylor verkaufte Bitcoin. Ein Drittel der Leser sagt, es habe sich nichts geändert. Wer hat also nachgegeben?

  • Strategy verkaufte Anfang Juli 3.588 BTC für rund 216 Millionen US-Dollar, um Dividendenzahlungen für fünf Vorzugsaktienlinien zu decken. Die kostspielige 12%ige STRC-Ausschüttung stellte dabei den größten Druckpunkt dar, da das zugrundeliegende Softwaregeschäft diese nicht bedienen konnte. Dieser Schritt brach mit der „Niemals verkaufen“-Doktrin, die das Unternehmen zu einem Bitcoin Vehikel gemacht und eine Anlageklasse für Treasury-Aktien begründet hatte, die mittlerweile 181 Unternehmen umfasst.
  • In unserer Newsletter-Umfrage fragten wir, ob Saylors Verkauf von Bitcoin tatsächlich die Sichtweise der Leser auf Strategy verändert oder ob es sich nur um kleinere Buchhaltungsmaßnahmen innerhalb einer weiterhin intakten These handelt.
  • Die Ergebnisse waren uneinheitlich, keine der Antworten erreichte mehr als 34 %. Ein Drittel der Leser hält das Unternehmen weiterhin für den diszipliniertesten Treasury-Fonds, während der Rest sich in drei Lager aufteilt: Manche investieren gar nicht, andere sehen das Kernversprechen als nicht erfüllt an, und wieder andere investieren in schlankere Titel wie Strive oder ABTC.
  • Insgesamt gaben 43 % an, dass der Verkauf ihre Überzeugung oder ihre Anlagestrategie verändert habe, und zwei Drittel haben ihre Begeisterung im Vergleich zu vor einem Jahr deutlich zurückgefahren.

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