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Paolo Ardoino von Tether kritisiert öffentlich Brad Garlinghouse von Ripple

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Paolo Ardoino von Tether kritisiert öffentlich Brad Garlinghouse von Ripple
  • Paolo Ardoino, CEO von Tether, kritisierte öffentlich Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, dafür, dass er inmitten der Einführung des Stablecoins USDt von RippleAngst vor Tether verbreitet habe.
  • Ardoino verteidigte USDt als den am häufigsten genutzten Stablecoin, insbesondere in unterversorgten Regionen, der sowohl als Transaktions- als auch als Sparmittel dient.
  • Er betonte das Engagement von Tether für ein sicheres Finanzökosystem und hob dabei die Preisstabilität, die liquiden Reserven und die strikte Einhaltung der Vorschriften hervor.

Paolo Ardoino, CEO von Tether, sorgte auf Twitter für Aufsehen, indem er Brad Garlinghouse, den CEO von Ripple, inmitten von SEC-Ermittlungen und der Einführung des Ripple-Stablecoins USDt angriff. Ardoino bezeichnete Garlinghouse als „uninformierten CEO“ und warf ihm vor, unnötige Angst vor USDt zu schüren .Mit seinen hitzigen Tweets wollte er die Fakten über die Stellung und Zuverlässigkeit von USDt klarstellen.

Fokus auf die globale Wirkung von USDt

USDt ist nicht einfach nur ein weiterer Stablecoin. Er bildet das finanzielle Rückgrat für Millionen von Menschen in Entwicklungsländern. Anders als traditionelle Bankensysteme, die die finanziell Schwächeren oft vernachlässigen, dient USDt ganzen Bevölkerungsgruppen ohne Bankzugang sowohl als Zahlungsmittel als auch als Sparinstrument.

Ardoino nutzte diese Gelegenheit, um Tethers Engagement für ein sicheres globales Finanzökosystem zu bekräftigen. Er betonte, dass USDt stets einetronPreisstabilität, ausreichende liquide Reserven und die Einhaltung hoher Compliance-Standards bei führenden Verwahrstellen bewiesen habe.

Trotz dieser Erfolge bedauerte Ardoino die anhaltend negative Darstellung von Stablecoins und Kryptowährungen in den Mainstream-Medien und deutete auf eine Voreingenommenheit zum Schutz traditioneller Finanzinstitute hin. Er kritisierte die Sensationsgier, die die tatsächlichen Vorteile von Kryptowährungen für das globale Finanzwesen überschattet, und hob die Rolle von Tether bei der Förderung von Transparenz und der Einhaltung rechtlicher Standards hervor.

Tethers Bemühungen um Compliance und Zusammenarbeit

Ardoino ging noch einen Schritt weiter und erklärte, dass Tether die OFAC/SDN-Listen respektiere und über ein dynamisches internes Untersuchungsteam verfüge, das mit verschiedenen Instrumenten zur Überwachung sowohl des Primär- als auch des Sekundärmarktes ausgestattet sei.

Die Partnerschaft von Tether mit Chainalysis stattet die Teams mit erstklassiger Software und proaktiven Überwachungsfunktionen aus. Seit seiner Gründung hat Tether mit 124 Strafverfolgungsbehörden weltweit zusammengearbeitet und damit sein Engagement für die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und die Verbrechensbekämpfung unter Beweis gestellt.

Ardoino hob die proaktiven Maßnahmen von Tether hervor, darunter die Sperrung von über 1,3 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit Betrug und Hackerangriffen sowie von rund 1,6 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit Terrorismusfinanzierung. Er erwähnte außerdem Tethers Reaktion auf 198 Anfragen von Strafverfolgungsbehörden allein im vergangenen Jahr sowie die enge Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden zur Blockierung schädlicher Transaktionen in Höhe von insgesamt über 639 Millionen US-Dollar.

Paolo Ardoino, CEO von Tether

Darüber hinaus hat TethertronBeziehungen zu internationalen Organisationen wie der israelischen NBCTF und den ukrainischen Strafverfolgungsbehörden aufgebaut und damit seine globale Reichweite und kooperative Haltung unter Beweis gestellt. Im Gegensatz zu anderen Stablecoins, die für Maßnahmen einen Gerichtsbeschluss benötigen, ergreift Tether unverzüglich Schritte zur Risikominderung und reagiert so schneller auf Bedrohungen und illegale Aktivitäten.

In einem weiteren aufschlussreichen Tweetsprach Ardoino über Tethers jüngste Initiative „Pioneering Progress“ in Tiflis, an der 150 Stakeholder, darunter Mitglieder der Zentralbank, Regulierungsbehörden und Regierungsvertreter, teilnahmen. Die Veranstaltung unterstrich Tethers Führungsrolle bei der Gestaltung der Zukunft von Finanzen, KI und resilienter Infrastruktur durch kollaborative Diskussionen mit Fokus auf Regulierung, Compliance und technologischen Fortschritt.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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