OpenAI startet Stargate Community-Plan zur Begrenzung der Energiekosten von Rechenzentren für lokale Stromnetze

- OpenAI hat einen Stargate-Community-Plan ins Leben gerufen, um einen Anstieg der lokalen Stromkosten zu vermeiden.
- Jeder Rechenzentrumsstandort wird seinen eigenen Strombedarf vollständig auf Basis lokaler Vorgaben decken.
- Microsoft kündigte letzte Woche einen ähnlichen Plan an, der sich auf den Wasser- und Energieverbrauch konzentriert.
OpenAI hat einen neuen Plan für die Stargate-Gemeinschaft vorgestellt, um zu verhindern, dass seine KI-Rechenzentren die Strompreise in den umliegenden Wohngebieten in die Höhe treiben. Das Unternehmen erklärt, es wolle seine Energiekosten selbst tragen und vermeiden,dentin der Nähe seiner Standorte mit zusätzlichen Kosten zu belasten.
Der Plan ist Teil von Stargate, einem langfristigen Projekt mit einem Investitionsvolumen von 500 Milliarden US-Dollar zum Bau von Rechenzentren der nächsten Generation für KI-Training und -Inferenz. Diese riesigen Anlagen werden von Oracle und anderen Großinvestoren unterstützt.dent Donald Trump befürwortete das Projekt bei seiner ersten Ankündigung im Januar 2025.
OpenAI verspricht, die lokale Energieinfrastruktur an jedem Standort zu finanzieren
Jeder Stargate-Standort erhält künftig einen eigenen Energieplan für die lokale Bevölkerung. Laut OpenAI wird dieser auf den tatsächlichen Bedürfnissen der Anwohner basieren. Das Unternehmen erklärte, die Umsetzung werde je nach Bedarf und Netzauslastung in den einzelnen Gebieten unterschiedlich ausfallen.
„Je nach Standort kann dies von der Bereitstellung neuer, eigens dafür vorgesehener Strom- und Speicherkapazitäten, die vollständig vom Projekt finanziert werden, bis hin zur Hinzufügung und Bezahlung neuer Energieerzeugungs- und Übertragungsressourcen reichen“, sagte.
Das bedeutet, OpenAI könnte entweder komplett neue Energieleitungen für den Eigenbedarf bauen oder bestehende Netze erweitern, solange das Unternehmen die vollen Kosten trägt. OpenAI versucht damit offensichtlich, der Kritik zuvorzukommen, es würde lokale Energiequellen ausbeuten und die Stromrechnungen in die Höhe treiben.
Dieser Schritt folgt einem ähnlichen Vorgehen von Microsoft, das letzte Woche einen Plan zur Reduzierung des Wasserverbrauchs in seinen US-Rechenzentren angekündigt hat. Microsoft erklärte außerdem, Strompreise zu zahlen, die hoch genug seien, um seinen Anteil am Bedarf zu decken, und mit Energieversorgungsunternehmen zusammenzuarbeiten, um das Stromnetz bei Bedarf auszubauen.
Diese Ankündigungen zeigen, dass die Unternehmen hinter KI-Modellen, die immer mehr Energie für Training und Betrieb benötigen, gezwungen sind, sich mit den realen Auswirkungen ihrer Expansion auseinanderzusetzen. Der Zugang zu Energie ist mittlerweile eine der größten Herausforderungen für KI-Unternehmen.
Doch OpenAI hat auch mit etwas anderem zu kämpfen: einer riesigen Klage.
Elon Musk fordert vor einem kalifornischen Gericht, OpenAI und Microsoft zur Zahlung von 79 bis 134 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zu verpflichten. Er wirft ihnen Betrug vor, da sie die ursprüngliche gemeinnützige Struktur von OpenAI aufgegeben und eine gewinnorientierte Partnerschaft eingegangen seien.
Elon Musk war 2015 an der Gründung von OpenAI beteiligt und investierte 38 Millionen US-Dollar in die Anfangsphase. Sein Anwalt argumentiert nun, dass ihm angesichts der 500 Milliarden US-Dollar schweren Unternehmensbewertung ein erheblicher Anteil am Firmenwert zustehe, da diese frühe Finanzierung maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen habe.
„So wie ein früher Investor in einem Start-up-Unternehmen Gewinne erzielen kann, die um ein Vielfaches höher sind als seine ursprüngliche Investition, so sind die unrechtmäßigen Gewinne, die OpenAI und Microsoft erzielt haben – und die Herr Musk nun zurückfordern darf – viel höher als die anfänglichen Beiträge von Herrn Musk“, schrieb sein Anwalt Steven Molo in der Klageschrift.
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