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Nvidia verliert in den letzten 24 Stunden 450 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Nvidia

Nvidia hat einen massiven Einbruch erlitten und laut Daten von Google Finance in den letzten 24 Stunden 450 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung eingebüßt. Zuvor war das Unternehmen mit einer Bewertung von 3 Billionen Dollar das wertvollste Unternehmen der Welt.

Das Unternehmen hatte gerade erst Rekordgewinne gemeldet und im Quartal einen Umsatz von 39,3 Milliarden Dollar erzielt, dennoch stürzte die Aktie am Donnerstag um 8,5 % ab.

Jensen Huang, Mitgründer und CEO von Nvidia, verlor an einem einzigen Tag persönlich 9,5 Milliarden US-Dollar. Sein Vermögen beläuft sich laut Forbes-Echtzeit-Milliardärsranking nun auf 150,1 Milliarden US-Dollar. Huang besitzt etwa 3 % der Anteile an Nvidia.

Aktienkurs stürzte trotz Rekordgewinnen ab

Obwohl Nvidias Gewinn die Erwartungen deutlich übertraf, enttäuschte die Prognose für die Bruttomarge im ersten Quartal die Anleger. Nvidia prognostizierte eine Bruttomarge von 71 %, nach 73 % im Vorquartal und unter dem Zielwert der Wall Street von 72,1 %, was natürlich einen sofortigen Kurssturz auslöste.

Trotz anfänglicher Bedenken übertraf Nvidia in nahezu allen anderen Kategorien die Erwartungen. Der Umsatz im Quartal erreichte 39,3 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Prognosen. Auch der Gewinn pro Aktie lag mit 0,89 US-Dollar deutlich über den Schätzungen.

Das Unternehmen hob außerdem seine Prognose für das nächste Quartal an und rechnet mit einem Umsatz von 43 Milliarden US-Dollar, was leicht über den Analystenprognosen von 42,3 Milliarden US-Dollar liegt.

JPMorgan-Analyst Harlan Sur erklärte gegenüber CNBC, dass Nvidia aufgrund der steigenden Auslieferungen seiner neuen Blackwell-KI-Chips mit zunehmenden Kosten und beschleunigten Bearbeitungsgebühren zu kämpfen hat. Die GPUs sind stark nachgefragt, doch die höheren Ausgaben schmälern die Gewinnmargen.

Der S&P 500 schloss mit einem Minus von 1,59 % bei 5.861,57 Punkten. Der breite Marktindex notiert weiterhin im Minus für die laufende Woche und den laufenden Monat. Der Nasdaq Composite gab um 2,78 % nach und beendete den Handelstag bei 18.544,42 Punkten. Der Kursverlust von Nvidia um 8,5 % belastete den technologieorientierten Index. Der Dow Jones Industrial Average verlor 193,62 Punkte bzw. 0,45 % und schloss bei 43.239,50 Punkten.

Auch andere große Technologieaktien gerieten im Zuge des allgemeinen Ausverkaufs unter Druck. Tesla verlor 3 % und erhöhte damit seine Verluste seit Jahresbeginn auf 30 %. Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta gaben ebenfalls nach; der gesamte Technologiesektor kämpft mit der Unsicherheit der Anleger.

Zu den Problemen kommt hinzu, dassdent Donald Trump ankündigte, dass nach einem einmonatigen Moratorium am 4. März neue Zölle auf Waren von Mexiko und Kanada in Kraft treten werden. Auf Truth Social erklärte er, dass ein Zoll von 25 % erhoben werde, da die Länder seiner Ansicht nach nicht genug gegen den Drogenhandel über die Grenze unternommen hätten. Er warnte außerdem, dass China bald zusätzlich zu den bestehenden Handelsbeschränkungen mit einem weiteren Zoll von 10 % rechnen müsse.

Neben der Handelspolitik haben auch die steigenden Anträge auf Arbeitslosenhilfe die Anlegerstimmung belastet. Laut Arbeitsministerium stiegen die Anträge in der Woche bis zum 22. Februar auf 242.000, 22.000 mehr als in der Vorwoche und deutlich über den von Ökonomen erwarteten 225.000.

Die Händler richten ihr Augenmerk nun auf den am Freitag veröffentlichten Preisindex für die privaten Konsumausgaben (PCE), das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank, von dem man sich neue Erkenntnisse über die zukünftige Inflationsentwicklung erhofft.

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