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Warum die Nvidia-Gewinne nicht den erwarteten positiven Einfluss auf US-Aktien haben

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Warum die Nvidia-Gewinne nicht den erwarteten positiven Einfluss auf US-Aktien haben
  • Der Quartalsbericht von Nvidia wurde im Vorfeld stark beworben, doch als die Zahlen veröffentlicht wurden, reichten sie nicht aus, um den Kursverfall der Aktie zu verhindern.
  • Trotz enormer Umsatzsteigerungen fiel die Nvidia-Aktie um 6 %, weil die Anleger für das nächste Quartal noch optimistischere Prognosen erwartet hatten.

Der Aktienmarkt war eine Achterbahnfahrt. Händler und Investoren rätseln vielleicht noch immer, wie sich das alles entwickelt hat. Im Sommer geht es an den Märkten immer etwas unruhig zu – weniger Handelsplätze, Urlauber, das Übliche eben.

Dieses Jahr ist es nicht anders. Vor wenigen Wochen herrschte noch helle Aufregung um den Yen-Carry-Trade. Erinnern Sie sich? Wahrscheinlich nicht. Es ging so schnell vorbei, dass sich niemand mehr daran erinnert, warum man sich überhaupt Sorgen gemacht hat. 

Und dann gibt es noch dieses ständige Gerede über eine drohende wirtschaftliche Abschwächung in den USA, wobei die Anleihen- und Währungsmärkte die Dinge maßlos übertreiben.

Doch diese Woche richteten sich alle Augen auf Nvidia. Der Hype war enorm. Klar, Nvidia ist ein Schwergewicht – eines der größten Unternehmen überhaupt. Aber die Vorfreude auf ihren Quartalsbericht? Die war selbst für ein Unternehmen wie Nvidia phänomenal. 

Es kommt nicht alle Tage vor, dass die Gewinne eines Unternehmens mit wichtigen Wirtschaftsdaten wie Inflation oder Arbeitsmarktberichten verglichen werden. Im Fokus stand aber auch die Frage, was die Anleger erwarteten.

Überzogene Erwartungen und Marktreaktionen

Nvidia hat wieder einmal abgeliefert und beeindruckende Zahlen vorgelegt. Der Umsatz hat sich in drei Monaten mehr als verdoppelt und 30 Milliarden Dollar erreicht. Und für das nächste Quartal? Da rechnet man mit 32,5 Milliarden Dollar. Ganz schön cash, oder?

Doch trotz allem fiel die Nvidia-Aktie im nachbörslichen Handel tatsächlich um 6 %. Warum? Weil die Anleger auf etwas mehr gehofft hatten. Als diese Erwartungen nicht erfüllt wurden, geriet die Aktie unter Druck. Das zeigt, wie hoch die Erwartungen tatsächlich waren.

JPMorgan-Analyst Harlan Sur wies darauf hin, dass selbst geringfügige Verzögerungen bei der Produktion von Nvidias Chip der nächsten Generation, Blackwell, nichts daran ändern werden, dass Cloud-Anbieter weiterhin großen Bedarf an KI-Leistung haben. 

Tatsächlich glaubt Sur, dass die Nachfrage nach diesen Chips das Angebot bis ins Jahr 2025 übersteigen könnte. Wenn Nvidia nicht mithalten kann, könnte das Probleme bedeuten.

Die Analysten von Ned Davis Research sind jedoch der Ansicht, dass eine Verbesserung der Marktbreite – also im Wesentlichen das Verhältnis von steigenden zu fallenden Aktien – in der Regel auf Optimismus hinsichtlich Wachstum und Rentabilität hindeutet.

Nvidia hat Bitcoin übrigens auch nicht gerade geholfen. Die Kryptowährung ist im Tageschart um 10 % eingebrochen. Merkwürdig, wenn man bedenkt, dass der Bericht nur wenige Tage nach der Ankündigung der US-Notenbank, die Zinsen zu senken, veröffentlicht wurde.

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