Galaxy-CEO Novogratz meint, die Ära der wilden Krypto-Spekulationen könnte zu Ende gehen

- Novogratz sagte, der Kryptomarkt verlagere sich von Spekulation hin zu institutioneller Akzeptanz.
- Er hob vergangene Verluste hervor, darunter den Zusammenbruch des FTX und einen Tagesverlust von 19,37 Milliarden Dollar, der die Anleger verunsicherte.
- Er glaubt, dass sich Kryptosysteme weiterentwickeln oder ersetzt werden, um globale Finanzdienstleistungen anzubieten.
Mike Novogratz, Gründer und CEO von Galaxy, hielt am Dienstag, dem 10. Februar, im Rahmen einer Veranstaltung in New York City eine Rede. In seiner Rede wies der Branchenexperte darauf hin, dass die jüngsten Rückgänge in der Kryptoindustrie einen umfassenderen Strukturwandel innerhalb des Sektors widerspiegeln.
Novogratz erklärte: „Bei Krypto dreht sich alles um Erzählungen; es geht um die Geschichten.“ Er fügte hinzu: „Das Entwickeln dieser Geschichten braucht Zeit, und man holt Leute ins Boot … und wenn dann viele von ihnen gehen, ist es nicht einfach, alles wieder zusammenzubringen .“
Dennoch glaubte er, dass aus diesem Rückgang ein nachhaltigeres Ergebnis hervorgehen . Ausgehend von dieser Überzeugung betonte Novogratz, dass die gegenwärtige Phase der Krypto-Investitionen, die er als „Zeitalter der Spekulation“ bezeichnete, allmählich abklingen werde, da institutionelle Anleger mit unterschiedlichen Risikoprofilen ein gesteigertes Interesse am Kryptomarkt zeigten und der Krypto-Community beitraten.
Der jüngste Abwärtstrend auf dem Kryptomarkt löst bei Privatpersonen Besorgnis aus
im Laufe der Jahre Bitcoin und andere Kryptowährungen haben Preisschwankungen. Berichten zufolge könnten diese Preisänderungen auf systemische Faktoren zurückzuführen sein, die den gesamten Kryptomarkt beeinflussen, oder auf Branchensorgen während Krypto-Wintern.
Dennoch blieben viele optimistisch, dass sich die Kryptopreise erholen würden, was zu einem weiteren deutlichen Anstieg digitaler Vermögenswerte ab diesem Jahr führen sollte. Um diesen Meilenstein zu erreichen, setzten sie auf die kryptofreundliche Haltung der Trump-Regierung und hofften auf eine klarere Regulierung des Kryptomarktes.
Doch entgegen ihren Erwartungen trat das Gegenteil ein. Daten aus zuverlässigen Quellen zeigen, dass Bitcoin-Kurs in diesem Jahr um mehr als 21 % gefallen ist und letzte Woche mit 60.062,00 US-Dollar ein 16-Monats-Tief erreichte. Dies entspricht einem Rückgang von fast 50 % gegenüber dem Höchststand vom Oktober des Vorjahres.
Im Anschluss an diese Erkenntnis wies Novogratz auf ein Szenario hin, in dem der Bitcoin-Kurs im November 2022 inmitten des FTX-Zusammenbruchs an einem einzigen Tag , was zu einem Vertrauensbruch führte. Anders als in diesem Fall argumentierte der Branchenexperte, dass es diesmal „keine eindeutigen Beweise“ gebe, sodass alle über die plötzliche und verheerende Wendung der Ereignisse ratlos seien.
Novogratz hob zudem einen erheblichen Rückschlag im Oktober 2025, als innerhalb von nur 24 Stunden 19,37 Milliarden US-Dollar aus gehebelten Positionen vernichtet wurden. Dies schockierte 1,6 Millionen Händler zutiefst und markierte den größten Tagesverlust in der Geschichte des Kryptomarktes. Laut Novogratz hatte dieses Ereignis erhebliche Auswirkungen auf Privatanleger und Market Maker und führte zu einem deutlichen Preisverfall.
Novogratz glaubt, dass sich die Kryptosysteme in Zukunft entweder weiterentwickeln oder ersetzt werden
Während die Diskussionen über die jüngsten Preisrückgänge auf dem Kryptomarkt immer hitziger wurden, veröffentlichte Novogratz eine Erklärung, in der er behauptete: „Normale Anleger steigen nicht in Kryptowährungen ein, nur um eine jährliche Rendite von 11 % zu erzielen. Sie engagieren sich, weil sie Renditen wie 30:1, 8:1 oder 10:1 erreichen wollen.“
Novogratz argumentierte, dass ein Teil der Händler zwar immer spekulative Strategien verfolgen werde, dass aber ebendiese Systeme, die Kryptosysteme, sich entweder weiterentwickeln oder ersetzt werden, um weltweite Finanzdienstleistungen und Banklösungen anzubieten.
Seine Argumentation deutet auf einen Trend zu sinkenden Renditen bei realen Vermögenswerten hin. Novogratz hob zudem tokenisierte Aktien als Vermögenswerte mit einem spezifischen Renditeprofil hervor
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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