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Novi raus: Abgeordnete wollen Facebook Wallet kurz nach dem Start einschränken

VonEdith MuthoniEdith Muthoni
3 Minuten Lesezeit
Novi

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Fünf US-Senatoren haben Einspruch gegen Facebooks laufendes Novi-Wallet- und Diem-Projekterhoben. Der Social-Media-Riese und Coinbase testen die Wallet in den USA und Guatemala.
  • Die Senatoren werfen Facebook vor, gesellschaftlich schädliche Handlungen begangen zu haben. Sie argumentieren, dass Facebook nicht in der Lage sei, Kryptowährungen oder ein Zahlungssystem zu verwalten.

Nur wenige Stunden nach dem Start sieht sich Facebooks Novi Wallet bereits mit Widerstand konfrontiert. Fünf US-Abgeordnete haben Facebook in einem Brief aufgefordert, die Entwicklung der Wallet zu stoppen. 

Facebook startete am 19. Oktober in Zusammenarbeit mit Coinbase Tests für die Wallet. Diese Pilotprojekte laufen in den USA und Guatemala. Sie ermöglichen es Novi-Kontoinhabern, Transaktionen in Paxos-Dollar (USDP) durchzuführen.

Bei dieser Vereinbarung stellt Facebook die Hardware bereit, während Coinbase die Verwahrung von Kryptowährungen übernimmt.

Die fünf sind Mitglieder des einflussreichen Bankenausschusses des Senats. Darunter ist auch Senatorin Elizabeth Warren, eine bekannte Krypto-Skeptikerin. In ihrem Brief vom 19. Oktober an den Facebook-CEO forderten sie das Unternehmen auf, das Projekt zu stoppen.

Sherrod Brown, der Vorsitzende des Ausschusses, führte die Senatoren bei der Unterzeichnung der Petition an. Tina Smith, Richard Blumenthal und Brian Schatz vervollständigen das Quintett.

Facebook kann keine Kryptozahlungen verwalten

Die Senatoren griffen auch Facebooks Ruf an. Sie warfen dem Unternehmen vor, Entscheidungen zu treffen, die der Gesellschaft insgesamt schaden.

Darüber hinaus äußern sie Zweifel an Facebooks Fähigkeit, ein Krypto- Zahlungssystem zu verwalten. Denn das Unternehmen war bisher nicht in der Lage, seine Nutzer vor den Risiken auf seiner Plattform zu schützen.

Für sie sind die jüngsten Skandale von Facebook Grund genug, Novi abzulehnen. Darüber hinaus kritisierten sie, dass das Unternehmen weiterhin um Diem warb. 

des Social-Media-Giganten Stablecoin-Projekt. Das Projekt stand unter starker öffentlicher Beobachtung und sah sich zudem regulatorischen Hürden gegenüber, die den Start verzögerten.

Diese Verzögerungen führten dazu, dass einige der ursprünglichen Partner das Projekt verließen. Infolgedessen musste Facebook sich neu organisieren. Neben der Entwicklung der Novi-Wallet verfolgt das Unternehmen nun erneut das Projekt des Stablecoins. 

Die Novi-Wallet wird neben anderen Stablecoins auch Diem unterstützen. Facebook hofft, mit dem neu konfigurierten Diem und Novi Skeptiker von seinem Krypto-Einstieg überzeugen zu können.

Novi ist ein Wendepunkt

David Marcus, Vorstandsmitglied von Diem, gab die Novi-Testphase auf Twitter bekannt. Er twitterte, dass Novi Nutzern sofortige, sichere und gebührenfreie Transaktionen ermöglichen werde.

Die Tests bewerten die Kernfunktionen der Wallet. Auch die Kundenservice- und Compliance-Fähigkeiten des Systems werden geprüft. Er zeigte sich optimistisch, dass sie auch den Anwendungsfall von Novi für Stablecoin-Zahlungen demonstrieren könnten. 

Er fügte hinzu, dass Novi Interoperabilität unterstützt. Deshalb wird das Unternehmen Diem integrieren, sobald die Kryptowährung reguliert ist. Darüber hinaus positioniert sich Novi als Herausforderer im Zahlungsverkehr. Und er behauptet, dass sie für viele, die von den aktuellen Systemen ausgeschlossen sind, eine entscheidende Veränderung darstellen.

Die Ankündigung stieß auf wenig Begeisterung. Viele, die auf Marcus' Tweets antworteten, äußerten Bedenken hinsichtlich ihrer Privatsphäre und Sicherheit. Facebook steht in der Kritik, die Privatsphäre seiner Nutzer zu verletzen.

Nach mehreren Fehlversuchen versucht Facebook nun, im Kryptomarkt Fuß zu fassen. Das Unternehmen hegt große Ambitionen im digitalen Bereich. Diem und Novi sind die ersten ihrer Art.

Facebook hat Pläne zur Schaffung seines Metaverse. Zu diesem Zweck will das Unternehmen 10.000 Ingenieure aus der Europäischen Union rekrutieren. 

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