Japans Finanzaufsichtsbehörde bestätigt: Keine Pläne zur Einschränkung von Kryptowährungen

Japan bestätigt
Japan hat seine Position zu Kryptowährungen bekräftigt und erklärt, dass es keine Pläne gibt, Kryptowährungen zu verbieten. In seiner Stellungnahme sagte Toshido Endo, Leiter der Finanzdienstleistungsbehörde (FSA): „Wir haben nicht die Absicht, die Kryptoindustrie übermäßig einzuschränken.“
In einem Interview mit Reuters erklärte der Kommissar, seine Behörde bemühe sich, technologische Innovationen zu fördern und gleichzeitig den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten. Die FSA wolle zudem sicherstellen, dass die Kryptoindustrie durch geeignete Maßnahmen floriere.
Nach dem Diebstahl von Kryptowährungen im Wert von 530 Millionen US-Dollar bei Coincheck nahm die FSA Kryptowährungsplattformen genauer unter die Lupe. Die Behörde deutete im Juli zudem an, dass sie eine Regulierung von Kryptowährungsbörsen im Rahmen des Financial Instruments and Exchange Act (FIEA) erwägt. Derzeit fallen Kryptowährungen unter den Payments Services Act. Sobald die neue Regelung in Kraft tritt, werden die bisher alstronGeld geltenden Finanzprodukte eingestuft
Die zunehmende Popularität der Blockchain-Technologie und von Kryptowährungen hat sich weltweit verbreitet und die Regierungen vor die Herausforderung gestellt, Richtlinien für diese neue Anlageklasse zu entwickeln.
Während einige Länder Kryptowährungen verboten haben, erkennt Japan das Potenzial der Blockchain-Technologie, ganze Branchen zu revolutionieren. Aktuell gibt es in Japan 16 lizenzierte Kryptobörsen, die Mitglieder der Japan Virtual Currency Exchange Association (JVCEA) sind. Die JVCEA hat bei der japanischen Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) die Anerkennung als Selbstregulierungsorgan für Kryptobörsen beantragt.
Die JVCEA schlug kürzlich eine Obergrenze für die Kredithöhe beim Margin-Handel vor. Darüber hinaus gab es weitere Vorschläge des Gremiums für strengere Richtlinien für Kryptobörsen, um den Verbraucherschutz zu stärken.
Ein Vorschlag zu ICO-Richtlinien wurde auch von einer Studiengruppe in Japan unterbreitet. Dieser beinhaltet Regeln zur Sicherstellung der Einhaltung der KYC-Vorgaben, tracdes Projektfortschritts sowie zum Schutz vor Betrug und Manipulation, um die Verbraucher zu schützen.
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Marko Tee
Marko ist freier Mitarbeiter und Redakteur bei Cryptolitan.com. Er verfügt über mehr als vier Jahre Berufserfahrung als Journalist und hat sich auf Kryptowährungen und Blockchain-Technologie spezialisiert. Er schreibt seit vielen Jahren über Technologie-News und Innovationen.
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