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Der Gasverbrauch bei NFT sinkt – Was bedeutet das?

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Der Gasverbrauch von NFT sinkt. Was bedeutet das?
  • Der Gasverbrauch Ethereum durch NFTs ist seit 2021 deutlich zurückgegangen.
  • Große NFT-Projekte und Marktplätze, die einst führend im Gasverbrauch waren, sind stark zurückgegangen.
  • Der aktuelle Gasverbrauch der führenden NFT-Marktplätze beträgt etwa 1,85 % des gesamten Ethereum Netzwerks.

Wer sich vor zwei Jahren in der Ethereum Welt bewegte, dem mögen NFTs wie die Spritfresser unter den Blockchains vorgekommen sein. Heute hingegen verbrauchen ebendiese NFT- Marktplätze Benzin wie ein sparsamer Hybridwagen.

Dieser markante Wandel bedeutet nicht nur eine Veränderung der Zahlen, sondern spiegelt einen möglichen kulturellen und strategischen Wandel im gesamten Ökosystem der Nonfungible Token wider.

Von Marktführern zu Marktaussteigern

Im Jahr 2021, dem Höhepunkt der Krypto-Ära, waren Non-Fungible Tokens (NFTs) in aller Munde. Marktplätze wie OpenSea und Gaming-Projekte wie Axie Infinity dominierten nicht nur die Charts, sie waren im Grunde die Charts schlechthin.

Sie belegten Spitzenplätze auf der Etherscan-Liste und markierten ihren Marktanteil im Hinblick auf Ethereum -Gasverbrauch. Ob es um den Transfer von Vermögenswerten oder diverse Handelsgeschäfte ging – diese Plattformen und Projekte verbrauchten Gas in rauen Mengen.

Doch mit der Zeit schwand diese Dominanz. Die von Nansens Kryptoanalysen bereitgestellten Daten aus dem Jahr 2023 zeichneten ein ganz anderes Bild: NFT- Marktplätze machten nur noch magere 3 % des gesamten Gasverbrauchs aus.

Heute ist die Situation nochmatic: Große Player wie Blur, OpenSea, SuperRare, LooksRare und Rarible machen nur 1,85 % des gesamten Gasverbrauchs des Ethereum Netzwerks aus.

Einige Marktplätze, die einst im Rampenlicht standen, wie OpenSea und Axie Infinity, sind mittlerweile vollständig aus den Top 50 verschwunden. Sie haben sich von den Stars zu den Fußnoten des Ethereum -Ledgers entwickelt.

Strategiewechsel oder ein Zeichen des Niedergangs?

Was steckt also hinter diesem Einbruch? Ist es bloß ein Zufall oder Ausdruck eines umfassenderen, vielleicht beunruhigenderen Trends?

Der Rückgang des Gasverbrauchs von NFTs könnte auf eine veränderte Nutzerverhaltensweise hindeuten. Angesichts der steigenden Ether-Gaspreise ist es möglich, dass mehr Nutzer ihre digitalen Vermögenswerte nun eher halten, anstatt sie aktiv auf Marktplätzen zu handeln.

Die Gier und der Rausch von gestern sind wohl Vorsicht und Besonnenheit gewichen. Andererseits hat diesermatic Kursverfall Spekulationen darüber ausgelöst, dass NFTs lediglich ein „Produkt überschüssiger Liquidität“ aufgrund der massiven Geldschöpfung während der Pandemie waren.

War der gesamte NFT- Boom nur ein kurzlebiges Ergebnis günstiger wirtschaftlicher Bedingungen, das sich nun als substanzloser Trend entpuppt? Diese Sichtweise lässt sich zwar nicht gänzlich verwerfen, doch ist es verfrüht und vielleicht zu simpel, eine ganze Technologie- und Kulturbewegung aufgrund dieses Abschwungs abzuschreiben.

Tatsächlich halten sich einige NFT- Marktplätze wie Blur weiterhin und rangieren im Etherscan-Ranking der größten Gasverbraucher um Platz 30. Der Gasverbrauch mag zwar sinken, aber er verschwindet nicht.

Möglicherweise deutet dies eher auf einen Wandel als auf einen Niedergang hin und spiegelt eine neue Phase im Lebenszyklus von NFTs wider, die durch eine überlegtere Beteiligung und vielleicht ein nachhaltigeres Modell gekennzeichnet ist.

In einer sich rasant entwickelnden digitalen Landschaft könnte dieser Rückgang des Gasverbrauchs von NFTs nur ein Kapitel in einer viel längeren und komplexeren Geschichte sein.

Es wäre verfrüht, zu schlussfolgern, dass NFTs ihren Zenit überschritten haben. Wie viele Aspekte der Technologie und des Finanzwesens werden sie sich voraussichtlich weiterentwickeln, anpassen und uns immer wieder überraschen.

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