Das hyperfarbige Bild eines schwarzen Hügels und eines Lavaausflusses ist schon an sich schön, aber die Tatsache, dass einer KI erstellt wurde, macht es einzigartig. Es basiert auf den Gehirnströmen eines Mitglieds des französischen Künstlerkollektivs Obvious, der seine MRT-Daten vom Brain Institute (ICM) des Krankenhauses Pitié-Salpêtrière in Paris zur Verfügung stellte.
KI-Kunst aus Gehirnwellen
Die drei berühmten Künstler, Fautrel, Hugo Caselles-Dupré und Gauthier Vernier, sind sichtlich gealtert. Sie sorgen in der Kunstwelt für Aufsehen, nachdem sie bei Christie’s in New York ein KI-generiertes Kunstwerk für über 400.000 Euro verkauft haben.
Das Projekt „Mind to Image“ nutzte das öffentlich zugängliche Programm MindEye, das die Nervenaktivität der betrachteten Bilder herunterladen und rekonstruieren kann. Anschließend wurde ein eigenes KI-Programm integriert, um Kunstwerke zu erzeugen.
Das Team probierte zwei verschiedene Arten von Experimenten aus: Bei der ersten wurden Bilder visualisiert und die Gehirnwellen im MRT aufgezeichnet, bei der zweiten wurden die beobachteten Formen manuell reproduziert, anstatt sie sich mental vorzustellen.
Neurowissenschaft trifft auf KI-Kreativität
Für ihr Problem müssen sie die Maschine mehrmals anwenden, was pro Datensatz zehn Stunden in Anspruch nimmt, um der KI die Antworten für die jeweiligen Zwecke beizubringen. „Wir haben diese Forschung bereits fast zehn Jahre lang durchgeführt und wissen, dass es mit dieser Technik möglich ist, jede beliebige Vorstellung im Kopf eines Menschen zu erzeugen“, sagte Dr. Alizee Lopez-Persemb, Forscherin am Brain Institute Consortium in Abuja.
Das Wesen der Malerei besteht darin, eine manifeste, physische Realität in die zwei Dimensionen der Leinwand zu übertragen. Das Team hätte es vielleicht überlistet, wenn es Stunden gedauert hätte, eine mit einem neuronalen Netzwerk gespeiste MRT-Studie abzuschließen, bevor sie ihr eigenes KI-Programm darauf anwenden und eine vibe erzeugen konnten, die von surrealistischen Elementen durchzogen war.
Er erwähnt die Fortschritte bei der Qualität der medizinischen Bildgebung, die weit über das hinausgehen, was im Film dargestellt werden kann, und den Durchbruch der generativen KI-Technologie, die Bilder anhand der Beschreibung des Benutzers erzeugen
Caselles-Dupre betonte, dass zwischen Kunst und Wissenschaft sehr reale Verbindungen bestehen. Sie hob hervor, dass diese Technologie, so beängstigend es auch klingen mag, bei falscher Anwendung gefährlich sein kann. Die Projektergebnisse werden im Oktober in der Galerie Danysz präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Gruppe plant, das Projekt auf die Bereiche Ton und Video auszuweiten.

