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Nach Verzögerungen bei Musks Starship beginnt die NASA, nach Alternativen zu SpaceX zu suchen

VonHannah CollymoreHannah Collymore
3 Minuten Lesezeit
Nach Verzögerungen bei Musks Starship beginnt die NASA, nach Alternativen zu SpaceX zu suchen
  • Aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung des Starship-Programms von SpaceX erwägt die NASA, dentracfür die Mondlandefähre von SpaceX auch anderen Unternehmen zu öffnen.
  • Der amtierende NASA-Administrator Sean Duffy kündigte Pläne an, Alternativen, darunter Blue Origin, in Betracht zu ziehen, um rechtzeitige Mondlandungen zu gewährleisten.
  • Die Artemis-II-Mission der NASA, die darauf abzielt,tronum den Mond zu befördern, ist für nächstes Jahr geplant und unterstreicht die Dringlichkeit des Mondforschungsprogramms.

Die NASA ist nicht länger der Ansicht, dass SpaceX ein Vorrecht haben sollte, und möchte, dass Unternehmen mit ihr um dentraczur Rückkehr vontronzum Mond konkurrieren. 

Das Artemis-Programm der NASA, das die Rückkehr von Menschen zum Mond zum Ziel hat, benötigt eine Schlüsselkomponente, das sogenannte Human Landing System (HLS), eine Mondlandevariante des Starship von SpaceX, für die SpaceX einen bedeutendentrachält, den das Unternehmen im Jahr 2021 gewonnen hat.

Leider verlief die Entwicklung von Starship aufgrund technischer Hürden holprig, und die NASA scheint genug davon zu haben. 

SpaceX konkurriert um einen NASA-trac

„Ich bin gerade dabei, diesen Vertrag zu öffnentracder amtierende NASA-Administrator Sean Duffy sagte am Montag. „Es wird ein Wettlauf ins All geben, bei dem amerikanische Unternehmen darum wetteifern, wer uns als Erster wieder zum Mond bringen kann.“

Einetraczum jetzigen Zeitpunkt wäre unter normalen Umständen nicht notwendig, da das wichtigste bemannte Raumfahrtprogramm der Behörde bereits weit fortgeschritten ist. Die jüngste Entwicklung deutet jedoch auf wachsende Besorgnis innerhalb der Trump-Administration hinsichtlich der Fortschritte Chinas in der Raumfahrt hin. 

„Ich liebe SpaceX. Es ist ein fantastisches Unternehmen“, sagte Duffy gegenüber CNBC. „Das Problem ist, dass sie im Rückstand sind. Sie haben ihre Zeitpläne verschoben, und wir befinden uns in einem Wettlauf mit China.“

Was Duffy mit der „Öffnung“ des SpaceX-tracmeinte, ist noch immer unklar, ebenso wie die Frage, ob er ein neues Bieterverfahren oder die Rückforderung von Geldern anstrebt. 

Das alles bedeutet, dass SpaceX nun unter großem Druck steht, Ergebnisse zu liefern. Anfang des Monats führte das Unternehmen einen weiteren weitgehend erfolgreichen Test seiner Starship-Rakete durch. Dennoch ist es noch weit davon entfernt, die vielen neuen Technologien zu beherrschen, die für eine erfolgreiche Mondlandung erforderlich sind, insbesondere die Fähigkeit, Starship im Orbit aufzutanken und das Raumschiff etwa ein Dutzend Mal oder öfter hintereinander zu starten. 

Laut Duffy wird die Öffnung des SpaceX-tracsicherstellen, dass die USA vor China zum Mond zurückkehren. Er geht außerdem davon aus, dass Jeff Bezos' Blue Origin an dem neuen Wettbewerb teilnehmen wird.

Die NASA plant für die erste Mondmission, bekannt als Artemis II, den Start im nächsten Jahr, und eine Mondlandung aus dem Weltraum mit SpaceX' Starship ist für 2027 vorgesehen, es bestehen jedoch Zweifel, ob das Unternehmen sein Raumschiff rechtzeitig fertigstellen kann.

SpaceX hat Probleme, die es lösen muss

Das Mondprogramm der NASA ist ein ehrgeiziges und kompliziertes Unterfangen, das auf einer Reihe neuartiger Raketen und Raumfahrzeuge beruht, die zusammenarbeiten müssen, um dietronsicher zur und von der Mondoberfläche zu befördern. 

Eine der größten Herausforderungen für SpaceX ist die Betankung des Starship-Raumschiffs im Orbit. Aktuell spielt die Betankung eine untergeordnete Rolle, da sie noch weit in der Entwicklungsphase liegt und das Unternehmen derzeit dringendere Prioritäten hat, wie die Funktionsfähigkeit des Raumschiffs sicherzustellen. 

Der Aspekt der Betankung darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, da SpaceX noch nicht offengelegt hat, dass es über eine Technologie verfügt, die dies leisten kann.

Ein weiteres Problem ist die derzeit unbefriedigende Leistung von Starship. Im August enthüllte Musk auf X, dass die aktuelle Version von Starship nur etwa 35 Tonnen Fracht in den Orbit befördern kann. Das ist weit entfernt von den erwarteten 100 bis 150 Tonnen und weniger als die Falcon Heavy-Rakete von SpaceX.

Musk verspricht jedoch schon seit Jahren ein Starship, das über 100 Tonnen transportieren kann, und er hat noch nie aufgegeben. Er hat dies wiederholt bewiesen und wird es wahrscheinlich auch diesmal schaffen; zumindest sagen das die Investoren. 

Erinnern wir uns daran, dass die Falcon 9-Rakete ursprünglich ähnliche Probleme mit ihrer Nutzlastkapazität hatte, die geringer war als heute. Das Unternehmen konnte diese jedoch im Laufe der Zeit steigern, unter anderem durch eine Verlängerung der Rakete. 

Musk ist jedenfalls überzeugt, dass Starship mit der nächsten Version 100 Tonnen erreichen kann.

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