Wie der Hype um MicroStrategy übersehene Schwächen bei US-ETFs aufdeckt

- Der Hype um MicroStrategy deckt Schwächen bei ETFs auf, da zwei gehebelte Fonds uneinheitliche und unerwartete Renditen liefern.
- Der sprunghafte Anstieg der Bitcoin Begeisterung hat dazu geführt, dass diese ETFs zu groß für die Verwaltung geworden sind, weshalb sie gezwungen sind, auf weniger präzise Instrumente wie Optionen zurückzugreifen.
- Anleger verlieren Geld aufgrund von trac, da die Fonds die versprochenen Renditen, die an die volatile Aktie von MicroStrategy gekoppelt sind, nicht erzielen.
Der Hype um MicroStrategy (ein Unternehmen, das sich praktisch in eine Bitcoin Haltemaschine verwandelt hat) hat die Schwächen des 15 Billionen Dollar schweren ETF-Marktes ins Rampenlicht gerückt.
Der ETF-Sektor ist durch zwei gehebelte Fonds, die an die volatile Aktie von MicroStrategy gekoppelt sind, ins Stocken geraten. Diese Fonds, die darauf ausgelegt sind, die doppelte tägliche Rendite der MicroStrategy-Aktien zu erzielen, liefern Anlegern stattdessen unerwartete Ergebnisse.
Die Wertentwicklungen des T-Rex 2x Long MSTR Daily Target ETF (MSTU) und Defifiel der MSTU am 21. November um 25,3 % Daten.
Das ist schlecht, aber es hätte noch schlimmer kommen können – die MicroStrategy-Aktie fiel um 16 %, was einen Verlust von 32 % für den Fonds bedeutet hätte. Ein seltener Erfolg für Anleger. Doch vier Tage später wendete sich das Blatt. MSTU verlor 11,3 %, während die MicroStrategy-Aktie nur um 4,4 % nachgab.
Das sind fast drei Prozentpunkte weniger als die vom Fonds versprochene Wertentwicklung. MSTX schnitt nicht besser ab und verlor am selben Tag 13,4 % – weit entfernt vom Zielwert.
Das Problem mit Größe und Tauschvorgängen
Vor November funktionierten diese ETFs genau wie geplant. Doch Mitte November traten erste Probleme auf. Die Fonds sind schlicht und einfach zu groß geworden.
Die Begeisterung für MicroStrategy – und damit auch für Bitcoin– schoss nach Trumpsdentin die Höhe und machte diese ETFs quasi über Nacht zu riesigen Playern.
Beide Fonds sollen die Wertentwicklung der MicroStrategy-Aktien mithilfe von Instrumenten wie Swaps trac. Swaps sind unkompliziert. Ein Broker zahlt dem Fonds die tägliche Rendite eines Vermögenswerts abzüglich einer Gebühr, wodurch Genauigkeit gewährleistet wird.
Doch hier liegt der Haken: MSTU verwaltet täglich Vermögenswerte in Höhe von 2 bis 3 Milliarden US-Dollar, und MSTX liegt nicht weit dahinter. Prime Broker können nicht mithalten, und das Angebot an Swaps versiegt.
Nachdem die Swap-Optionen ausgeschöpft waren, investierten die Anleger in Call-Optionen. Call-Optionen geben das Recht, einen Vermögenswert innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Sie stellen eine solide Absicherung dar, bieten aber nicht die gleiche Präzision wie Swaps.
DefiSylvia Jablonski, CEO von verteidigte den Einsatz von Optionen und bezeichnete ihn als effizient für die Erzielung von Hebelwirkung. Kritiker wie Dave Mazza von Roundhill Investments sehen das jedoch anders. Optionen seien unberechenbar, insbesondere bei einer so volatilen Aktie wie MicroStrategy.
Mazza wies darauf hin, dass diese ETFs mittlerweile Positionen im Wert von über 10 % der Marktkapitalisierung von MicroStrategy halten. Das sei in der ETF-Welt beispiellos. „MicroStrategy ist zu klein, um ein solches Handelsvolumen und verwaltetes Vermögen zu bewältigen“, sagte er.
Gehebeltes Chaos trifft auf Bitcoin Hype
MicroStrategy hat sich von einem Softwareunternehmen zu einem ausgewachsenen BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoin, finanziert durch enorme Schulden. Allein in diesem Jahr ist der Aktienkurs um 430 % gestiegen.
Investoren, die ihr Bitcoin Engagement ausbauen wollten, strömten in MSTU und MSTX und brachten diese Fonds an ihre Grenzen. Als diese ETFs zu groß wurden, stießen sie an ihre Grenzen. Das Angebot an Swaps versiegte, und Fondsmanagern blieb nichts anderes übrig, als auf Optionen zurückzugreifen.
Dies sicherte zwar das Überleben der Fonds, führte aber zu massiven trac-Fehlern. Kenneth Lamont von Morningstar verglich die Situation mit früheren ETF-Katastrophen, wie dem 3x Tesla ETP von Leverage Shares. Dieser Fonds konnte nicht genügend Anteile leihen, um die Nachfrage zu decken, was zu Performanceproblemen führte.
Auch BlackRock musste 2020 seinen iShares Global Clean Energy ETF überarbeiten, nachdem ein starker Anstieg des verwalteten Vermögens eine vollständige Portfolio-Neuausrichtung erforderlich gemacht hatte. Lamont bezeichnete die Situation des MicroStrategy ETFs als „einen stotternden Motor“. Schnelles Wachstum, so sagte er, lege oft versteckte Schwächen offen.
Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) rät ETFs davon ab, für neue Anleger zu schließen, selbst wenn die Swaps erschöpft sind. Kashner schlug jedoch vor, die Ausgabe neuer Anteile zu stoppen, um das Problem zu lösen.
Dies würde die ETFs faktisch in geschlossene Fonds verwandeln, bei denen Preise und Nettoinventarwerte nicht immer übereinstimmen. „Fondsgesellschaften müssen sich zwischen Wachstum und Genauigkeit entscheiden, und sie haben eindeutig dem Wachstum Priorität eingeräumt“, sagte sie.
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