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Mastercard startet in Zusammenarbeit mit führenden Blockchain-Unternehmen das CBDC-Partnerprogramm, um die Einführung digitaler Währungen zu fördern

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
Mastercard schließt Pilotprojekt für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) mit der Reserve Bank of Australia ab
  • Mastercard hat gemeinsam mit führenden Blockchain-Unternehmen ein CBDC-Partnerprogramm ins Leben gerufen, um Innovationen im Bereich digitaler Währungen voranzutreiben.
  • CBDCs sind digitale Fiatwährungen, die von Regierungen unterstützt werden; 93 % der Zentralbanken prüfen deren Einsatz.
  • Das Programm zielt darauf ab, CBDCs sicher zu verstehen und zu implementieren, was ein wachsendes Interesse an digitalen Währungen signalisiert

Mastercard hat mit dem Start seines CBDC-Partnerprogramms einen wichtigen Schritt im Bereich digitaler Währungen unternommen. Ziel des Programms ist die Förderung der Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren der Blockchain- und Zahlungsdienstleistungsbranche, um Innovationen und Effizienzsteigerungen bei der Implementierung digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) voranzutreiben.

Mastercard bringt führende Blockchain- und Zahlungsanbieter zusammen

Das CBDC-Partnerprogramm von Mastercard hat zum Ziel, das Verständnis für die Vorteile und Grenzen von CBDCs zu verbessern und deren sichere, reibungslose und sinnvolle Implementierung zu fördern. Zu den ersten Partnern gehören die CBDC-Plattform Ripple, das Blockchain- und Web3-Softwareunternehmen Consensys, der Anbieter von Multi-CBDC- und tokenisierten Asset-Lösungen Fluency, der Anbieter von Technologien für digitaledentIdemia, das Sicherheitstechnologieunternehmen Giesecke+Devrient und die Plattform für den Handel mit digitalen Assets Fireblocks.

Zu ihren Bemühungen gehören Fluencys Arbeit zur Schaffung von Interoperabilität zwischen verschiedenen CBDCs, Consult Hyperions Arbeit mit Zentralbanken und Zahlungsabwicklern zur defiihrer CBDC-Anforderungen sowie RippleEinführung eines ersten staatlich ausgegebenen nationalen Stablecoins in Zusammenarbeit mit der Republik Palau.

Raj Dhamodharan, Leiter des Bereichs Digitale Vermögenswerte und Blockchain bei Mastercard, betonte die Bedeutung von Wahlfreiheit bei den Zahlungsmethoden und Interoperabilität zwischen verschiedenen Zahlungsarten. Er erklärte, es sei unerlässlich, dass der als CBDC gehaltene Wert genauso einfach zu verwenden sei wie andere Geldformen.

CBDCs gewinnen an Bedeutung: 93 % der Zentralbanken beschäftigen sich mit der Erforschung digitaler Währungen

Weltweit suchen Zentralbanken seit Jahren nach Möglichkeiten, eigene digitale Währungen herauszugeben. Im Gegensatz zu Kryptowährungen sind CBDCs im Wesentlichen digitale Versionen von Fiatgeld, die von einer Regierung gedeckt sind und daher deutlich weniger spekulativ sind. Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) arbeiten 93 % der Zentralbanken an CBDCs, und vier CBDCs für Privatkunden sind bereits im vollen Umlauf.

Die Landschaft der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) ist komplex und wirft zahlreiche Fragen auf, die Zentralbanken berücksichtigen müssen. Dazu gehören die Rolle des Privatsektors bei der CBDC-Ausgabe, Sicherheit, Datenschutz und Interoperabilität. Die Bank von Ghana beispielsweise möchte CBDCs nutzen, um mehr Bürger in den formellen Finanzsektor zu integrieren, während die schwedische Zentralbank besorgt ist, den Zugang der Verbraucher zu direkt von der Zentralbank gedecktem Geld zu erhalten.

Mastercards CBDC-Partnerprogramm soll Zentralbanken dabei helfen, eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) zu entwickeln, die der Wirtschaft einen neuen und wertvollen Mehrwert bietet. Jesse McWaters, Leiter der globalen Regulierungsabteilung bei Mastercard, betonte, wie wichtig es sei, die Stärken, das umfassende Fachwissen und die unterschiedlichen Kompetenzen dieser Partner zu bündeln, um Innovationen im Zentralbankwesen voranzutreiben.

Der Start des Mastercard-Partnerprogramms für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) markiert einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung digitaler Währungen. Durch die Zusammenführung führender Technologie- und Zahlungsdienstleister positioniert sich Mastercard an der Spitze des digitalen Währungssektors und trägt zur sicheren und reibungslosen Integration von CBDCs in das globale Finanzsystem bei. 

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