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Der japanische Technologiekonzern LINE entwickelt eine CBDC-Plattform

VonMartha GardinerMartha Gardiner
Lesezeit: 2 Minuten,
thom bradley ap jsn B gI unsplash
  • LINE, eine japanische App, baut eine Plattform für digitale Zentralbankwährungen auf.
  • Der Nachrichtendienst bespricht das Projekt mit anderen asiatischen Ländern.

LINE, eine japanische mobile Messaging-App, entwickelt eine Plattform für digitale Zentralbankwährungen (CBDC).

Quellen zufolge plant das in Tokio ansässige Unternehmen die Entwicklung einer personalisierten digitalen Zentralbankwährung (CBDC). Derzeit führt es Gespräche mit verschiedenen Zentralbanken führender asiatischer Länder über die Implementierung seines CBDC-Programms. Vertreter von LINE gaben an, die Länder, die den Einsatz der Plattform erwägen, nicht nennen zu können.

Ein Vertreter des japanischen Dienstes teilte Cointelegraph mit, dass das Unternehmen beabsichtigt, „eine Blockchain- Plattform bereitzustellen, die für CBDCs auf Basis der LINE-Blockchain geeignet ist“.

LINE wirbt für Kryptowährungen

Der Technologiekonzern hat Interesse an der Krypto- und Blockchain-Branche bekundet. Im August 2020 initiierte er Bitmax, eine Blockchain-Entwicklungsplattform.

Anfang des Jahres führte LINE BITFRONT ein, eine in den USA ansässige, weltweit tätige Kryptowährungsbörse. BITFRONT bietet einen Markt für den Umtausch von Fiat- in Kryptowährung und von Kryptowährung zu Kryptowährung für den US-Dollar.

Der Messengerdienst LINE verfügt über eine eigene Währung, Link, die jedoch aufgrund japanischer Gesetze weder in Japan noch in den USA verfügbar ist. Daher gründete LINE 2018 die Kryptobörse BITBOX. Diese Börse mit Sitz in Singapur ermöglichte den Handel mit Kryptowährungen untereinander. Nutzer konnten über BITBOX ihr Bankkonto verknüpfen und so in US-Dollar handeln.

Der in Tokio ansässige Dienst gehört zu Naver, einem koreanischen Unternehmen, das den Dienst nach dem Erdbeben und Tsunami 2011 in Japan ins Leben rief. Die Messaging-App beschäftigt fast 2.500 Mitarbeiter, davon rund 1.000 in Japan.

Neben einem Messaging-Dienst bietet der Technologiegigant auch Spiele, einen Musik-Streaming-Dienst in Japan und Thailand sowie viele weitere Dienstleistungen an.

Obwohl die japanische App nicht über eine so breite Nutzerbasis wie WhatsApp und Facebook Messenger verfügt, haben sich einige Trends entwickelt.

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