Das US-Arbeitsministerium ändert seine Haltung zu Kryptowährungen in 401(k)-Plänen

- Das US-Arbeitsministerium hat eine frühere Richtlinie revidiert, die Altersvorsorgeverwalter davon abhielt, Kryptowährungen als Anlageoption in 401(k)-Plänen in Betracht zu ziehen.
- Die Regierung vertritt nun eine völlig neutrale Haltung, was bedeutet, dass Plananbieter auch Anlagen in digitalen Vermögenswerten anbieten können.
- Die SEC wird am 5. Juni eine große Konferenz zum Thema „Neue Trends im Asset Management“ abhalten.
Das US-Arbeitsministerium hat seine frühere Empfehlung revidiert, die Pensionsfondsmanagern davon abriet, Kryptowährungen als Anlageoption in 401(k)-Plänen in Betracht zu ziehen. Nun erklärte der US-Arbeitsminister, dass Treuhänder und nicht Beamte in Washington D.C. Anlageentscheidungen treffen sollten
„Das Arbeitsministerium der Biden-Regierung hat sich bewusst für eine unzulässige Einflussnahme entschieden“, Chavez-DeRemer erklärte am Mittwoch. „Wir machen diese Kompetenzüberschreitung rückgängig und stellen klar, dass Investitionsentscheidungen von Treuhändern und nicht von Bürokraten in Washington getroffen werden sollten.“
KIN🚨 Das US-Arbeitsministerium hat seine Warnung vor Kryptowährungen in 401(k)-Plänen für 2022 zurückgezogen
wird Teil BITCOIN der Altersvorsorge. pic.twitter.com/1BqLGflWGD
— That Martini Guy ₿ (@MartiniGuyYT) 28. Mai 2025
Dies ebnet den Weg für Bitcoin und Krypto-Assets, in Altersvorsorgeportfolios in ganz Amerika Einzug zu halten. Dadurch konnte Senator Tommy Tubervilles Gesetzesentwurf , der Krypto-Investitionen in Rentenfonds ermöglichen sollte, einen Erfolg verbuchen.
Die Abteilung verhält sich bei Krypto-Investitionen neutral
Die 2022 von der für den Schutz von Arbeitnehmern und Rentnern zuständigen Behörde veröffentlichten Richtlinien rieten Managern zu „äußerster Vorsicht“, bevor sie Kryptowährungen in ihre Anlagestrategien aufnahmen. 401(k)-Pläne schränkten Krypto-Investitionen im Allgemeinen ein und boten lediglich ein indirektes Engagement über ETFs, Investmentfonds oder vom Arbeitgeber genehmigte Optionen an.
Vor der Veröffentlichung im Jahr 2022 hatte das Ministerium generell erklärt, keine Meinung zu bestimmten Anlagearten und -strategien zu haben. Die heutige Veröffentlichung knüpft an die bisherige Vorgehensweise des Ministeriums an, indem es Planverwalter, die Kryptowährungen in die Anlageoptionen eines Plans aufnehmen wollten, weder unterstützte noch ablehnte.
Dennoch sollte die Entscheidung eines Planverwalters hinsichtlich der Art der Investition alle wichtigen Fakten und Umstände berücksichtigen und wird „notwendigerweise kontextspezifisch sein“. Wichtiger noch: Die Haltung der Regierung ist nun völlig neutral, was bedeutet, dass Plananbieter Krypto-Investitionen anbieten können.
Das Arbeitsministerium ist neben anderen die jüngste Regierungsbehörde, die ihre Meinung zur Einschränkung von Kryptoaktivitäten geändert hat, seitdent Trump im Januar sein Amt angetreten hat.
Im März hob die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) ihre Standards auf, die Finanzinstitute verpflichteten, die Behörde vor der Aufnahme von Krypto-Aktivitäten zu informieren. Später widerrief die Federal Reserve ihre Empfehlung, Banken sollten sich nicht mit Kryptowährungen befassen.
Der Kryptomarkt steckt zwischen einer Aufwärts- und einer Abwärtsrallye fest
Die Marktkapitalisierung ist um 4,1 % auf 3,51 Billionen US-Dollar gesunken, liegt aber immer noch über den jüngsten Höchstständen von 3,49 Billionen US-Dollar am Dienstag und fast 3,54 Billionen US-Dollar am vergangenen Freitag. Angesichts der Risikoaversion der Aktienmärkte in den letzten Tagen ist diese Entwicklung bemerkenswert.
Bitcoin Kurs schwankt seit dem 22. Mai täglich um 5 %. Aktuell notiert er bei etwa 111.700 US-Dollar. Dieser Hochpunktbereich ist Teil einer kreisförmigen Aufwärtsbewegung. Er entspricht 161,8 % des ersten Aufwärtstrends von Anfang April bis Anfang Mai. Ein Überschreiten der Marke von 112.000 US-Dollar würde dann zu einem Anstieg auf 134.000 US-Dollar (261,8 %) führen.
Das nächste Treffen der SEC
Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) veranstaltet am 5. Juni eine große Konferenz zum Thema „Neue Trends im Asset Management“. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen digitale Vermögenswerte und Tokenisierung. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Blockchain und tokenbasierte Handelsmodelle in der Geschäftswelt immer beliebter werden.
Bei der Veranstaltung werden SEC-Kommissarin Hester Peirce, bekannt als „Crypto Mom“, unter anderem auch Führungskräfte von BlackRock, Franklin Templeton und Fidelity anwesend sein.
Die Tatsache, dass die SEC eine Sitzung zu digitalen Vermögenswerten anberaumt hat, zeigt, dass sich die Dinge ändern. Es scheint, als würden die Regulierungsbehörden den Kryptomarkt nicht nur genau im Auge behalten, sondern sich nun auch aktiv daran beteiligen.
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