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KPMG: 75 % der kanadischen Institutionen hielten 2023 Kryptowährungen

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten
KPMG Kanada Krypto
  • Die Umfrage von KPMG zeigt einen deutlichen Anstieg der Krypto-Asset-Investitionen bei kanadischen Institutionen im Jahr 2023, mit einem Besitzanteil von 75 % im Vergleich zu 29 % im Vorjahr.
  •  Die US-Staatsverschuldung und die Inflation haben Investoren dazu veranlasst, Kryptowährungen als Schutz vor Währungsabwertung und als verlässlichen Wertspeicher zu nutzen.
  •  Kanadas offene Regulierungspolitik gegenüber Kryptowährungen, im Gegensatz zu den strengeren US-Vorschriften, hat Unternehmen wie Coinbasetracund das institutionelle Interesse an diesem Sektor gesteigert.

Eine Studie von KPMGdenteinen Anstieg der Krypto-Investitionen institutioneller Anleger in Kanada im Jahr 2023.

Zunehmende Krypto-Akzeptanz in Kanada

Die halbjährliche Studie zur institutionellen Nutzung von Kryptoassets zeigte ein wiedererwachtes Interesse der kanadischen Investmentbranche an Kryptowährungen nach einem schwierigen Jahr 2022 für den Sektor.

Kunal Bhasin, Partner und Co-Leiter des Bereichs Digitale Vermögenswerte bei KPMG in Kanada, erklärte, dass die Kombination aus steigender US-Verschuldung und zunehmender Inflation wahrscheinlich ein wesentlicher Auslöser für den Kryptowährungsboom im Jahr 2023 gewesen sei. Dies deute darauf hin, dass Anleger nach alternativen Anlageklassen suchten, die Schutz vor Währungsabwertung böten und als zuverlässiger Wertspeicher dienten.

Die Umfrageergebnisse lassen darauf schließen, dass Krypto-Assets bei institutionellen Anlegern und Finanzdienstleistungsorganisationen in Kanada zunehmend als legitime alternative Anlageklasse anerkannt werden.

Der Anteil institutioneller Anleger, die Kryptowährungen nutzen, stieg im Jahr 2023maticauf 75 Prozent, verglichen mit nur 29 Prozent im Vorjahr.

Rund 65 % derdent, darunter Hedgefonds, Family Offices, Pensionsfonds, Private-Equity- und Risikokapitalgesellschaften, hielten Positionen in Aktien mit Bezug zu Kryptowährungen, gegenüber 36 % im Jahr 2021.

Das Interesse an Kryptoderivaten ist in Kanada gestiegen

Auch das Interesse an Kryptowährungsderivaten ist deutlich gestiegen: 42 Prozent der Unternehmen weisen entsprechende Engagements auf, ein signifikanter Anstieg gegenüber den vorherigen 14 Prozent.

Die Vermögensverwaltung hat die Abdeckung von Krypto-Finanzberatung deutlich reduziert; nur noch 14 Prozent der Unternehmen bieten diese an, verglichen mit 42 Prozent im Jahr 2021. Viele Krypto-Unternehmen haben im vergangenen Jahr als Reaktion auf die strengen regulatorischen Maßnahmen der US-Behörden erhebliche Teile ihres Geschäfts nach Kanada verlagert.

Beispielsweise gab Coinbase, eine Börse für digitale Währungen, bekannt, dass sie sich an der kanadischen Westküste niedergelassen habe und lobte das Land für seine proaktive statt strafende Regulierungspolitik.

Kareem Sadek, Leiter des Bereichs Risikoanalyse für neue Technologien und Co-Leiter des Bereichs Digitale Vermögenswerte bei KPMG, kommentierte ebenfalls Kanadas Rolle bei der Schaffung eines regulatorischen Umfelds, das Innovationen im Bereich Krypto-Assets ermöglicht. Er argumentierte, dass diese regulatorischen Maßnahmen in Verbindung mit dem Anstieg der Krypto-Asset-Preise die Hauptfaktoren fürtracinstitutioneller Anleger an der Kryptoindustrie seien.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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