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Jeff Bezos' Blue Origin startet TeraWave, ein 6-Tbit/s-Satellitenbreitbandnetzwerk, das mit Starlink konkurrieren soll

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Jeff Bezos' Blue Origin startet TeraWave, ein 6-Tbit/s-Satellitenbreitbandnetzwerk, das mit Starlink konkurrieren soll
  • Blue Origin wird 5.408 Satelliten für sein neues TeraWave-Breitbandnetzwerk starten.
  • TeraWave wird Geschwindigkeiten von bis zu 6 Terabit pro Sekunde aus niedrigen und mittleren Erdumlaufbahnen bieten.
  • Der Dienst richtet sich an Regierungen, Rechenzentren und Unternehmenskunden, nicht an Endverbraucher.

Jeff Bezos hat mit Blue Origin eine weitere Satelliten-Bombe platzen lassen. Das Breitbandnetzwerk TeraWave, das aus 5.408 Satelliten besteht, soll direkt mit Elon Musks Starlink und Bezos' ehemaligem Imperium Amazon konkurrieren.

Das neue System richtet sich an Regierungen, Rechenzentren und Unternehmenskunden, nicht an Privatnutzer. Blue Origin gibt an, nach der Inbetriebnahme Geschwindigkeiten von bis zu 6 Terabit pro Sekunde zu bieten.

Die Einführung soll im vierten Quartal 2027 beginnen und Satelliten in niedrigen und mittleren Erdumlaufbahnen (LEO und MEO) in Höhen zwischen 160 und 34.000 Kilometern (100 bis 21.000 Meilen) über der Erdoberfläche nutzen. Dieser Bereich ist bereits gut mit Satelliten ausgelastet, doch Bezos treibt die Erweiterung massiv voran.

Bezos nimmt Amazon Leo und Musks Starlink ins Visier

Mit diesem Start betritt Bezos einen Markt, der bereits von Starlink dominiert wird. Starlink verfügt über mehr als 9.000 Satelliten und rund 9 Millionen aktive Nutzer. TeraWave zielt nicht auf Privatanwender ab, sondern ist für den industriellen Bedarf an Internetdiensten konzipiert.

Gleichzeitig hat Bezos auch Amazon im Visier, das Unternehmen, das er 1994 gründete. Dessen Satellitenprogramm wurde kürzlich von Project Kuiper in Leo umbenannt. Dieses Netzwerk hat seit April 2025 bereits 180 Satelliten ins All befördert, unter anderem mit Startpartnern wie United Launch Alliance und SpaceX. Einige zukünftige Starts werden von Blue Origin selbst durchgeführt.

Amazons Leo-Satellitenprogramm plant insgesamt 3.236 Satelliten für Unternehmen, Privatkunden und Regierungsbehörden. Im November startete das Unternehmen eine begrenzte Testphase namens „Enterprise Preview“ für frühe Nutzer. Die kommerzielle Nutzung ist noch in Planung.

Jeff sagte bereits 2024, dass Blue Origin alles bisher Dagewesene übertreffen würde. Er gründete das Unternehmen im Jahr 2000. Heute wird es von Dave Limp geleitet, der zuvor Amazons Geräteabteilung verantwortete. Auf dem DealBook Summit der New York Times erklärte Jeff: „Ich glaube, es wird das erfolgreichste Unternehmen werden, an dem ich je beteiligt war, aber es wird noch einige Zeit dauern.“

Blue Origin beförderte bisher hauptsächlich Touristen und Forschungsprojekte ins All. Im Januar 2025 erlebte das Unternehmen jedoch einen bedeutenden Startmoment, als seine New-Glenn-Rakete erstmals abhob. Die Rakete landete zwar nicht wieder auf der Landeplattform, erreichte aber die Umlaufbahn. Das war ein Novum für das Unternehmen.

TeraWave steht nun im Mittelpunkt. Das Netzwerk hat große Ambitionen. Es umfasst 5.408 Satelliten, bietet Geschwindigkeiten von 6 Terabit pro Sekunde und beginnt Ende 2027 mit dem Ausbau. Blue Origin will neben Starlink und Amazon Leo stehen, nicht dahinter.

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