Die globale Nachrichtenagentur Reuters hat unter Berufung auf ihr nahestehende Quellen enthüllt, dass Japan die Entwicklung eines Netzwerks nach dem Vorbild von Swift für Kryptowährungen vorantreiben wird.
Reuters berichtet, dass die japanische Regierung Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche ergreift und das Netzwerk sicherstellen soll, dass alle Transaktionen vorschriftsmäßig erfasst werden.
Die Quellen teilten ferner mit, dass das Netzwerk unter der Aufsicht eines Aktionsteams der Financial Action Task Force (FATF) entwickelt werden soll.
Die japanische Regierung wird an dem Projekt als internationales Netzwerk arbeiten, das ähnlich wie die derzeit von Banken weltweit genutzten SWIFT-Netzwerke funktionieren soll.
Weitere Quellen enthüllten, dass die japanische Regierung das Projekt innerhalb der nächsten Jahre abschließen will und bereit ist, mit anderen Regierungen und internationalen Behörden, einschließlich der FATF, zusammenzuarbeiten.
Bislang wurden jedoch weder technische Details des Projekts bekannt gegeben, noch wurde das Projekt von der japanischen Regierung bestätigt.
Laut verschiedenen Nachrichtenquellen wurde das Netzwerk bereits von der FATF genehmigt. Der entsprechende Vorschlag wurde vom japanischen Finanzministerium und der japanischen Finanzdienstleistungsbehörde (FSA) eingebracht und Ende Juni 2019 genehmigt.
Medien berichteten außerdem, dass das japanische Finanzministerium und die FSA eine Stellungnahme zu dem Thema abgelehnt haben.
Japan wird die Entwicklung des Kryptowährungsnetzwerks Swift anführen