Stellt synthetische DNA eine Bedrohung für Ledger und Trezor dar?

DNA-Bedrohung für das Ledger
Die Idee, Informationen mithilfe von DNA zu speichern, kursiert schon länger, und das Startup Caarverr hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Lücke zu schließen. Sie bieten eine verbraucherorientierte Datenspeichertechnologie an, die synthetische DNA-Stränge nutzt, um die sichere Speicherung digitaler Währungen zu gewährleisten.
Es bietet nicht nur eine bessere Verschlüsselung, sondern ist auch platzsparend, da zur Speicherung der Daten bis zum Jahr 2017 lediglich 10 Tonnen DNA benötigt wurden. Sicherheit und Speicherkapazität – fast unglaublich! Ganz zu schweigen von den schlechten Nachrichten für Ledger und Trezor.
Nun zum praktischeren Ansatz: die Kapitalbeschaffung. Allein 12 Megabyte DNA kosten bis zu 100.000 US-Dollar. Große Konzerne wie Microsoft hätten Carverr mit Leichtigkeit übernommen, doch scheinbar sind sietronan der Speicherung kryptografischer Schlüssel interessiert, sondern setzen vielmehr auf synthetische DNA-Speicherung.
Carverrs CEO Vishaal Bhuyan kündigte an, dass sie die Daten nicht nur kodieren, sondern auch Speichermöglichkeiten anbieten werden. Sie planen eine stabilere Lösung als einen Schockfroster bei 4 °C. Dies würde es Verbrauchern ermöglichen, ihre großen Datenmengen schon bald lagernd zu verwahren.
Vishaal beschäftigt Experten auf ihrem Gebiet. Ellen Joergsen, eine weltweit anerkannte Expertin für synthetische Biologie, ist mit an Bord. Trotz der hohen Kosten konnte das Unternehmen das Produkt bereits acht Einzelhandelskunden für jeweils 1000 US-Dollar anbieten. Um Sicherheitslücken auszuschließen, wurde eine zusätzliche Sicherheitsprüfung implementiert, und es müssen lediglich einige Passwörter gespeichert werden.
Carverrs Ziel ist es, eine einheitliche Verschlüsselung zu defi. Und dabei möchten sie auch die großen Akteure – Banken und Fonds – mit ins Boot holen. Sie planen, innerhalb von 12 bis 18 Monaten ein Pilotprojekt mit 10 bis 20 Banken zu starten.
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Aroosa Nadeem
Die Medienwissenschaftlerin und leidenschaftliche Medienfachfrau Aroosa hat ein besonderes Talent für digitalen Medienjournalismus und Öffentlichkeitsarbeit. Sie hat bereits für verschiedene digitale Medienverlage in unterschiedlichen Bereichen wie Technologie, Gesundheit und Finanzen Beiträge verfasst.
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